Deutschland, Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen):
Klosterkirche Neuwerk, ca. 1130 - 1180 erbaut
Im Ortsteil Neuwerk im Nordosten der
Stadt Mönchengladbach wurde bereits vor 1135 ...
... auf einem Gut in den so genannten "Kranendonk"
eine kleine, dreischiffige Hofkapelle
errichtet.
Diese wurde um 1150 zur Kirche erweitert und daneben
ein Kloster für ca. 20
Benediktinerinnen eingerichtet.
Um 1175 wurde die Kirche abermals vergrößert,
bekam ein quadratisches Westwerk und zwei Türme.
Heute wird das Kloster sowie das dazugehörige Krankenhaus
"Maria von den Aposteln" von Salvatorianerinnen betrieben.
Die Kirche ist im Wesentlichen im
romanischen Bauzustand erhalten mit ...
... einer halbrunden Apsis im Osten, die gleich mit
zwei Reihen von Rundbogenfriesen geschmückt ist.
Daneben schließt das südliche Seitenschiff
mit diesem Kalvarienberg ab.
Das südliche Seitenschiff hat heute Vierpassfenster
und unter dem Dach ebenfalls ein Rundbogenfries.
Das Mittelschiff ist oben ähnlich gestaltet, hat aber
Rundbogenfenster und hier sogar ein Biforium.
Während der Nordturm wegen Baufälligkeit
im 16. Jhdt. rückgebaut wurde, ...
... ist der Südturm noch erhalten und
ebenfalls mit Zwillingsfenstern oben
und mit Rundbogenfriesen ausgestattet.
Hier der Eingangsbereich der Kirche,
vor dem das südliche Seitenschiff endet.
Innen ist die Kirche vorwiegend in Weiß gehalten und ...
... die Rundbogenarkaden und Gewölberippen
sind in Grau und Dunkelrot betont.
Hier die Apsis mit ihren drei Rundbogenfenstern ...
... und einem schlichten, modernen Altar aus Stein.
Das südliche Seitenschiff mündet in
diese kleine Kapelle mit Barockaltar ...
... und wird von den Vierpassfenstern erhellt.
Das nördliche Seitenschiff war früher das Mittelschiff
der ursprünglichen Hofkirche, ist heute gotisch eingewölbt ...
... und weist noch alte, mit Blättern geschmückte ...
... Kapitelle auf, die in Rot und Grün gestaltet sind.
Hier sind Ahornblätter besonders plastisch dargestellt.
Während der südliche Obergaden Fenster hat,
gibt es im nördlichen keine, auch das Seitenschiff
hat hier nur kleine Luken - wohl wegen eines Anbaus.
Hier der Blick ins rückwärtige Mittelschiff ...
... mit einer großzügig angelegten Nonnenempore.
Deren Brüstung ist mit Heiligenbildern bemalt ...
... und das Gewölbe darüber in rot-weiß verziert.
Der Raum unter der Empore ist vergleichsweise schlicht.
In einer Ecke steht diese hölzerne Pietà und ...
... unweit davon kann man diesen Flügelaltar
mit Ölbildern bewundern.
Hier noch einige Bilder vom Anbau neben der Kirche, ...
... der in Gelb gehalten und zweistöckig ist.
Auch hinter der Kirche setzt sich dieser fort.
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