Samstag, 21. Januar 2017


Deutschland, Magdeburg (Sachsen-Anhalt):
St. Petri-Kirche, Grundsteinlegung um 1150

 

Diese Kirche nahm ihren Beginn als Pfarrkirche 
auf dem Petersberg im kleinen Fischerdorf Frose an der Elbe, 
das damals noch außerhalb der Stadtmauern Magdeburgs lag.



Dieser erste Bau war einschiffig, 
verfügte über ein Langhaus mit einer flachen Holzdecke 
und ein niedriges Altarhaus mit quadratischer Form,
an das sich eine halbkreisförmige Apsis anschloss.



Im Westen befand sich dieser aus Bruchsteinquadern 
errichtete Wehrturm, der noch heute erhalten ist.

Frose wurde leider 1213 zerstört 
und dann Magdeburg einverleibt.



Hier die schönen Biforien an der West- ...



... und Nordseite des breiten Westturms.



Ab 1380 wurde St. Petri zur dreischiffigen 
gotischen Hallenkirche umgebaut.

Sowohl im 30-jährigen als auch im 2. Weltkrieg wurde es zerstört,
aber immer wieder aufgebaut. 

Seit  1970 ist es wieder als katholische Kirche geweiht.










Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen