Dienstag, 13. Juni 2017


Österreich, Villach (Kärnten):
Filialkirche St. Ruprecht im Stadtteil St. Ruprecht,
11. / 12. Jhdt.



Die röm.-kath Urpfarre St. Ruprecht am Moos
wurde nach 860 vom Erzbistum Salzburg aus gegründet
und ist die Mutter vieler Villacher Filialkirchen.

Allerdings wurde der Pfarrsitz 1956
zur Pfarrkirche Maria Landskron verlegt.



Das flachbogige Westportal 
wird von einem hölzernen Giebelvordach geschützt.



An der Westmauer befindet sich der Grabstein 
der 1842 gestorbenen Marja Preseren, 
der Mutter des slowenischen Dichters France Prešeren.



In der nördlichen Langhauswand ist nur ein Fenster, ...



... das zweite, ein kleines romanisches Rundbogenfenster
wurde erst im Zuge der Renovierung wieder aufgedeckt,
aber blind belassen.



Dieser Stiegenaufgang führt wohl in den Chorturm.



Dieser hat im Osten
des romanischen, dritten Turmgeschosses, ...



... ein zugemauertes rundbogiges Zwillingsfenster,
 im fünften Geschoss ist die Turmuhr angebracht. 



Die Fenster darunter ...



... sind bereits gotisch umgestaltet.



Im Jahr 1975 wurden im Zuge der Renovierung ...



... an der Langhaussüdseite ein gotisches Portal ... 



 ... sowie drei kleine frühgotische Spitzbogenfenster ...



... und neben einem davon Reste einer Verzierung freigelegt.



Der Westteil der Langhauses ist erst 
im Zuge des Umbaus im 15. Jhdts. hinzugefügt worden.



Die Holzschindel gedeckte, gedrückte Haube mit Laterne
wurde dem Turm im 19. Jhdt. aufgesetzt.

Im vierjochigen Langschiff mit spätgotischem Sternrippengewölbe
befinden sich bemerkenswerte Fresken des Meisters Friedrich von Villach
sowie eine gotische Sakramentsnische mit Gitter.

Leider war St. Ruprecht nicht offen.









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