Österreich, Villach (Kärnten):
Filialkirche St. Ruprecht im Stadtteil St. Ruprecht,
11. / 12. Jhdt.
Die röm.-kath Urpfarre St. Ruprecht am Moos
wurde nach 860 vom Erzbistum Salzburg aus gegründet
und ist die Mutter vieler Villacher Filialkirchen.
und ist die Mutter vieler Villacher Filialkirchen.
Allerdings wurde der Pfarrsitz 1956
zur Pfarrkirche Maria Landskron verlegt.
Das flachbogige
Westportal
wird von einem hölzernen Giebelvordach geschützt.
An der Westmauer befindet sich der Grabstein
der 1842 gestorbenen Marja Preseren,
der Mutter des slowenischen Dichters France Prešeren.
In der nördlichen Langhauswand ist nur ein Fenster, ...
... das zweite, ein kleines romanisches Rundbogenfenster
wurde erst im Zuge der Renovierung wieder aufgedeckt,
aber blind belassen.
aber blind belassen.
Dieser Stiegenaufgang führt wohl in den Chorturm.
Dieser hat im Osten
des romanischen, dritten Turmgeschosses, ...
des romanischen, dritten Turmgeschosses, ...
... ein zugemauertes rundbogiges Zwillingsfenster,
im fünften Geschoss
ist die Turmuhr angebracht.
Im Jahr 1975 wurden im Zuge der Renovierung ...
... an der Langhaussüdseite ein gotisches Portal ...
... sowie drei kleine frühgotische
Spitzbogenfenster ...
... und neben einem davon Reste einer Verzierung freigelegt.
Der Westteil der Langhauses ist erst
im Zuge des Umbaus im 15. Jhdts. hinzugefügt worden.
Die
Holzschindel gedeckte, gedrückte Haube mit Laterne
wurde dem Turm im 19.
Jhdt. aufgesetzt.
Im vierjochigen Langschiff mit spätgotischem Sternrippengewölbe
befinden sich bemerkenswerte Fresken des Meisters Friedrich von Villach
sowie eine gotische Sakramentsnische mit Gitter.
Leider war St. Ruprecht nicht offen.
befinden sich bemerkenswerte Fresken des Meisters Friedrich von Villach
sowie eine gotische Sakramentsnische mit Gitter.
Leider war St. Ruprecht nicht offen.
Ich besuche diesen Winter für Wellness Villach, danke, da werde ich mir St. Ruprecht auch einmal aus der Nähe ansehen.
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