Freitag, 13. Juli 2012



Deutschland, Ratzeburg (Schleswig-Holstein):
Dom, 1160 - 1220.



Er ist einer der 4 von Heinrich dem Löwen gestifteten Dome
neben Lübeck, Braunschweig und Schwerin.





Der Dom liegt idyllisch auf der Altstadt-Insel von Ratzeburg
und ist schon von Weitem zu sehen.

Der Dom gehörte von 1701 bis 1937 zu Mecklenburg!



Hier der heutige Zugang zum ehemaligen Prämonstatenser-Kloster.



Dies war wohl die ehemalige Klosterpforte:
Sie liegt etwas tiefer unter dem Dom.



Die berühmte Vorhalle im Süden, 
durch die man die Kirche heute betritt.



Der wuchtige Turm mit zwei Stützen.



Die Nordseite des Turms ...



... mit dem Portal, das oben durch den Wagen verdeckt ist.



Der massive Westturm vom Kreuzganghof aus gesehen.



Das nördliche Querschiff des Doms 
vom Inneren des Kreuzgangs aus gesehen ...



... sowie die Apsis des Doms vom Nordosten.





Wunderbare Eindrücke aus der Vorhalle,
die offensichtlich noch mit originalen Bodenfliesen bestückt ist.







Und hier das Innere des Doms.



Der Hochaltar im sogenannten Knorpelstil.



Blick zurück zur Orgel.

Das Kirchenschiff wirkt -
wie bei romanischen Kirchen üblich - ziemlich eng.



Die Kanzel im Hauptschiff.



Das südliche Seitenschiff ...



... mit dieser interessanten hölzernen Empore.



Das nördliche Seitenschiff.





Alte Grabplatten von Bischöfen.





Den Westflügel des Kreuzgangs birgt eine interessante Ausstellung
zur Geschichte des Doms und ist vom Dom aus zugänglich.



Hier ein wunderbares frühgotisches Portal aus Backsteinen.



Hier links neben dem Kapitelhaus 
befindet sich der heutige Zugang zum restlichen Kreuzgang,
d.h. zum Nord- und Ostflügel.

Beide Flügel sowie das Kapitelhaus
sind aus der 2. Hälfte des 13. Jhdts.



Der Nordflügel des ehemaligen Kreuzgangs überrascht
mit dieser Ansicht sowie ...





... gut restaurierten und sehr bunten Wandbildern 
aus um 1400 in den sechs gotischen Fensterblenden.





Die 6 Nischen wurden nach der Reformationszeit zugemauert,
erst durch Zufall im Sommer 1895 wieder entdeckt,
1899 und nochmals im 20. Jdht. restauriert.



Diese alten Fresken von Bischöfen sind auf der Seite zu finden,
die dem Hof des Kreuzgangs zugewandt ist.



Wunderschönes, altes Backsteinportal 
- zu welchem Raum es wohl führen mag?





Der Ostflügel ist wiederum anders gestaltet ...





... und wartet mit liebevoll restaurierten Details
am Eingang zum ehemaligen Kapitelsaal auf.







Unter anderem ist auch dieser alte (Frauen-?)Kopf
als Kapitell eines Bogens zu finden.









Hier Eindrücke vom Innenhof des Kreuzgangs.

Am unteren Bild rechts der Westflügel,
der nur vom Dom aus zu betreten ist.



Der Zugang zum Kreuzgang vom Osten her.


Allein die Lage dieses Domes wäre schon einen Besuch wert,
wie sehr tragen erst der Dom selbst und der Kreuzgang
zu diesem unvergesslichen Gesamteindruck bei!





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