Deutschland, Heidelberg (Baden-Württemberg):
Ruine des Stephanskloster auf dem Heiligenberg,
um 1090 gegründet
Auf dem 375 m hohen Michelsberg, der dem ...
... Heiligenberg im Norden Heidelbergs vorgelagert ist, ...
... wurde Ende des 11. Jhdts. vom Kloster Lorsch ...
... neben dem größeren Michaelskloster auch dieses ...
... Stephanskloster erbaut, von dem heute nur noch
Grundmauern erhalten sind.
Der Propst des nahen Michaelsklosters fand bald
Gefallen an diesem kleineren Kloster und ...
... ließ ab 1094 weitere Klostergebäude anfügen.
Im 12. Jhdt. wurde dann die Klosterkirche erbaut, ...
.... von der hier die Fundamente der 3 Ostapsiden zu sehen sind.
Der gesamte Chorraum war erhöht und ...
... nur über eine Treppe erreichbar.
In der großen Mittelapsis ist noch ein Altar angedeutet.
Hier die südliche, kleinere Seitenapsis.
Auch von den Nebengebäuden blieben noch Mauern stehen, ...
... sogar eine Tür samt Sturz ist noch erhalten.
Diese Tür führte in die Sakristei
und von dort weiter in den Kapitelsaal.
Vom Südflügel sind nicht mehr viele Mauern erhalten, ...
... dafür steht auf seinen Fundamenten ...
... heute ein Aussichtsturm, ...
... der bezeichnender Weise ...
... "Heiligenbergturm" genannt wird.
Er wurde 1885-86 auf einem massiven Sockel ...
... aus den Steinen des Stephansklosters errichtet.
Vom Turm aus kann man das Schloss Heidelberg sehen.
Hier nun der Grundriss des kleineren Stephansklosters,
das benachbarte Michaelskloster war wesentlich größer.
Hier sind die einzelnen Klostertrakte auch beschriftet.
Damit sich hier nicht "Gesindel" ansiedeln konnte,
wurde es schließlich zum Abbruch freigegeben.


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