Mittwoch, 27. November 2024

 
 Deutschland, Lippstadt (Nordrhein-Westfalen):
Kirche St. Dionysius im Ortsteil Bökenförde, 12. Jhdt.


 
 Nur wenige Kilometer südöstlich von Lippstadt ...
 
 

 
 ... wurde diese Pfeilerbasilika im 12. Jhdt. errichtet.
 
 

 
Westturm und Kirche wirken äußerst massiv und robust.


 
 Der Turm scheint wohl der älteste Teil der Kirche zu sein ...
 
 
 
 ... und hat später einen runden Treppenturm beigestellt bekommen.
 
 
 
 Charakteristisch sind die Biforien in der obersten Turmetage.
 

 
 An den Turm schließt ein relativ niedriges
Mittelschiff mit zwei Seitenschiffen an.
 

 
 Dann folgt auf der Nordseite ein 
gotischer Anbau aus dem 16. Jhdt., der ...



... aus hellerem Stein ist und das nördliche Seitenschiff ersetzte
- er schließt direkt ans Querschiff an, das um 1900 umgebaut wurde.
 

 
 Bemerkenswert ist die große, halbrunde Ostapsis ...
 

 
 ... mit ihrer geschlossenen Zwerggalerie.
 

 
 Die ursprünglichen romanischen Rundbogenfenster
wurden dabei nachträglich vergrößert.
 

 
 Sonst ist die Apsis heute ungegliedert.
 

 
 Die Zwerggalerie scheint von Anfang an nur als Zierde 
erbaut worden und nie offen gewesen zu sein.

 
 
 
Die beiden kleineren halbrunden Seitenapsiden gingen
im Lauf der Zeit wegen weiterer Anbauten verloren.
 

 
 Hier das südliche Querhaus, das nur noch ...



... in seinem Giebel zwei romanische Biforien aufweist.
 

 
 Die beiden Rundbogen- und das Rundfenster
stammen vom Umbau um das Jahr 1900.
 

 
 Hier nun das südliche Kirchenschiff 
mit einem überarbeiteten Rundbogenportal. 


 
  Auf seiner Südseite hat der Turm sogar vier Biforien, ...
 

 
 ... zwei einzelne in den unteren Geschoßen ...
 

 
 ... sowie zwei nebeneinander im Obergeschoß.
 
 

 
Ganz oben sind drei Stahlglocken untergebracht,
eine weitere Bronzeglocke "sitzt" im kleinen 
Dachreiter über der Vierung.
 

 
 Auf seiner Westseite hat der Turm einen ...
 
 

 
... nachträglich geöffneten Rundbogen als Fenster ...
 
 
 
... und darüber ein schmales, vermauertes Biforium.
 

 
 Auf dieser Seite hat er ganz oben
nur ein Zwillingsfenster statt wie sonst zwei.
 

 
 Innen bezeugen die wuchtigen Seitenmauern noch 
die romanische Entstehungszeit.
 
 
 
Im Chor sind seitlich Blendarkaden erhalten,
der Sockel der Mittelapsis hingegen ist schmucklos.
 
 
 

 Hier ist die Erweiterung nach Norden (links) gut erkennbar.
 
 

 
 In der Apsis steht ein moderner Steinaltar, ...
 
 
 
 ... dahinter ist ein kleiner Goldschrein aufgestellt.


 
 In der linken Seitenapsis befindet sich ...
 
 

 
 ... eine Glasvitrine mit einer Statue ...

 
 
 
 ... der „Mutter der göttlichen Gnade“,  ...



... einer romanischen Sitzmadonna aus Lindenholz. 
 
 
 
 
Diese wurde leider stark überarbeitet
und 1961 stilistisch ergänzt.
 
 
 
 In der rechten Seitenapsis ist eine
moderne Installation zu sehen.
 
 
 
 Hier das Gewölbe des Mittelschiffs mit seinen
in braunem Stein gesetzten Akzenten sowie ...


 
 ... hier der Blick vom Altarraum Richtung Turmbasis, ...
 
 
 
 
 ... die seit 1900 zum Langhaus hin geöffnet ist.
 
 

 
 Hier fand der achtseitige Taufstein aus 1583 ...


 
... seinen Platz ebenso wie die Taufkerze und zwei Bilder.
 
 


Darüber thront die Orgel.
 

 
 Hier noch der Grundriss der Kirche,
in dem die ursprünglich romanische
Kreuzform noch erkennbar ist.
 
 


 


Montag, 25. November 2024

 
 Deutschland, Geseke (Nordrhein-Westfalen):
Kirche St. Vitus im Ortsteil Mönninghausen, 
Mitte 13. Jhdt.
 
 
 
 
 Keine 30 km westlich von Paderborn ...
 

 
... steht diese Kirche inmitten einer Grünfläche
und wird gerade renoviert.
 

 
Ihr Kirchturm ragt auf der Westseite in die Höhe und ...
 
 

 
 ... ist frisch verputzt, sodass die alten Rundbogenfenster ...


 
 ... gar nicht mehr wirklich zur Geltung kommen.
 

 
 Gleich dahinter schließt das südliche Querhaus an,
da St. Vitus ein griechisches Kreuz als Grundriss hat.
 

 
 In diesem befindet sich noch ein spätromanisches Portal ...
 

 
 ... mit ehemals wohl als Löwenköpfen skulptierten Seitenfriesen.


 
 Das alte Kirchenschiff ist heute sonst schmucklos.
 
 

 
 Von 1962 bis 1964 wurde eine neue Kirche gebaut und ...
 
 
 
... durch einen Verbindungstrakt mit der alten Kirche verbunden.
 
 

 
 Der Neubau hat einen eigenen, überdachten Zugang.
 

 
 Der untersetzte Vierkantturm bildet ...
 
 
 
... den westlichen Arm des griechischen Kreuzes
des ursprünglich romanischen Gebäudes.
 

 
 Hier sein Westportal mit ebenfalls ...


 
... spätromanischem Portal, dessen Bogen ...
 

 
 ... hübsch mit hellgrauen Steinen betont ist.
 

 
 Wahrscheinlich haben sich darunter einmal
zwei Blendsäulen mit Kapitellen befunden.
 

 
 Innen ist St. Vitus schlicht und hell, im Altarraum
sind gotische Fresken und ein gotischer Altar zu sehen.

 

 
 Die Gewölbe sind mit dezenten Mustern bemalt,
die gerade restauriert werden.
 

 
 Hier der westliche Seitenarm im Turm mit einer
Glaswand zwischen Eingang und Kirchenraum.


 
 Der südliche Seitenarm ist mit Kreuzwegstationen geschmückt.
 
 

 
 Hier der Vollständigkeit halber noch eine Aufnahme
des neue Kirchenraumes.