Mittwoch, 15. April 2026


Kroatien, Poreč (Istrien):
Baptisterium bei der Euphrasiusbasilika, 6. Jhdt.



Im Norden der Halbinsel, auf der die Altstadt von Poreč steht, ...



... wurde bereits im 6. Jhdt. eine frühchristliche Kirchenanlage errichtet.



Diese besteht im Wesentlichen aus der Euphrasiusbasilika, ...



... aber auch aus einem Atrium, einem Baptisterium, 
dem Campanile, dem Bischofspalast und weiteren Bauten.



Man erreicht die gesamte Anlage über dieses Tor ...



... mit Rundbogen und einem Christus-Mosaik im Tympanon.



Hier eine Übersicht über den Kirchenkomplex - 
und natürlich auch über den Eintrittspreis.



Als Erstes gelangt man in ein Atrium, ...



... das an allen vier Seiten hohe Rundbogenarkaden hat.



In den beiden Seitenlauben sind zahlreiche Exponate ausgestellt.



Auf der Westseite des Atriums geht es in das Baptisterium, ...



... während es auf der Ostseite in die Basilika geht.



Hinter dieser Palme verbirgt sich der Zugang zur Taufkapelle.



Doch zuvor muss man noch die Kapitelle der Säulen bewundern, ...



... die äußerst kunstvoll und filigran gestaltet sind.



Obwohl einige Teile bereits fehlen, kann man an der ...



... Kunstfertigkeit dieser Kapitelle nicht zweifeln.



Das Baptisterium hat eine Gittertüre ...



... mit einem barocken Weihwasserkessel davor.



Dann steht man im achteckigen Gebäude und blickt ...



... zuerst auf die Blendarkaden an den acht Wänden.



In der Mitte befindet sich das ehemalige Taufbecken.



Besonders schön ist der Blick nach oben zur Holzdecke, ...



... die einfach, aber kunstvoll geformt ist.



Die hohen Mauern sind aus schlichtem Stein.



An den Blendarkaden unten sind alte Reliefs angebracht ...



... wie dieses, das eine Muschel mit zwei Delphinen zeigt ...



... oder dieser Pfau, die beide der Kunst der
Langobarden zugerechnet werden können.



In der Mitte des hohen Oktogons befindet sich ...



... das alte Taufbecken im Boden, in das ...



... der Täufling in frühchristlichen Zeiten ...



... bei seiner Taufe komplett eingetaucht wurde.



Am Rand des Taufbeckens sind Mosaikreste zu sehen.



Unter der Holzdecke beleuchten große Fenster das Baptisterium.


 

An den Wänden sind Exponate wie diese Tafel mit lateinischer Inschrift, ...



... diese Grabplatte links und ein weiteres Säulenkapitell aufgestellt.



Hier ein typisches frühchristliches Flechtband aus Stein.



Dieses Baptisterium ist das am besten erhaltene
frühchristliche und eines von nicht einmal mehr zehn erhaltenen.



Dann geht es auf der gegenüberliegenden Seite
weiter in die dreischiffige Euphrasius-Basilika.











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