Dienstag, 10. April 2012




Österreich, Wien (Wien):
Michaelerkirche, um 1220.



Gleich am Platz vor der Hofburg
befindet sich diese Kirche, die zu den ältesten Wiens zählt.



Innen ist die Kirche - bis auf diese Apsis - sehr dunkel
und natürlich barockisiert.



Von diesem Raum links oben im Chor,
der nur vom Michaelerkloster aus zugänglich ist,
konnten die Mitglieder des Kaiserhauses der Messe beiwohnen.



Über und über mit Stuck verziert  ist der Altarraum.



Orgelempore - 
am Gewölbe unten ist noch die Romanik zu erkennen.



Wenn man näher tritt,
sind auch noch alte bunte Fresken zu finden.



Auch auf der anderen Seite - 
das Bild ist leider etwas unscharf.



Dafür ist dieses Fresko umso schöner (und schärfer):
Es heißt "der Seelenwäger".



In der Turmkapelle rechts neben dem Eingang 
gibt es diese Reste aus Romanik und Gotik zu sehen.



Hier in der Ecke links des Eingangs
kann man mit etwas Phantasie noch die 4 Evangelisten erkennen.



Diese Fresken stammen aus um 1350.



Als ich dieses Bild 2009 aufnahm,
war dieses romanische Querhausportal,
das erst 1982 entdeckt wurde, noch leer.



Ende 2011 befindet sich dieses restaurierte Tympanon aus 1225 darin,
das ein griechisches Kreuz von Weinranken umschlungen zeigt.
Fünf Rosen sollen die Wundmale Christi darstellen.



Mit Blitzlicht ist das romanische Portal besser erkennbar.



Sehr erstaunlich ist, dass auch außen an der Kirche
noch romanische Rundbogenfriese erhalten sind.







Diese sind allerdings nur im Rahmen einer Führung
durch das Michaelerkloster zu sehen.



Diese schöne Dachterrasse scheint auch zum Kloster zu gehören, 
das ursprünglich von Barnabiten geführt wurde,
aber seit 1923 von Salvatorianern betrieben wird.



Hier einige Gänge des Klosters.



Der ehemalige Kapitelsaal.



Das Refektorium.





Die schöne Bibliothek,
deren Bände endlich einmal inventarisiert gehörten ..


Diese Kirche ist natürlich ein Muss 
für jeden Wien-Besucher!

Trotz des Stilmix im Inneren 
hat diese ehemalige kaiserlich-königliche Hofkirche 
ihren besonderen Charme bewahrt.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen