Freitag, 3. Januar 2020


Spanien, Cuéllar (Segovia):
Kirche San Esteban, 12. Jhdt.




Nur wenige Meter ...



... vor dem Martinstor der oberen Stadtmauer ...




... das sich hier ziemlich genau in der Mitte des Planes
(bei der roten Schrift) befindet, ...



... steht diese dreischiffige Kirche,
die wohl schon im 12. Jhdt. errichtet worden ist,
obwohl sie erst 1247 erstmals erwähnt wurde.



Sie steht auf einem felsigen Vorsprung,
auf dem auch die obere Altstadt errichtet ist ...




... und der früher als Nekropole der Ortes diente.



Sie war früher der Sitz der
"Confraternität des Kreuzes der Ritter Hijosdalgo".



Ihre Südseite ist komplett verputzt, 
nur das Südportal im Mudéjar-Stil springt hervor.



Leider war das Areal zur Kirche nicht zugänglich, ...



... dafür ist die hohe Mauer,
die die Kirche und ihren Friedhof stützt,
von außen umso imposanter.



Auf der Ostseite kommt eine ziemlich große ...



... Ostapsis im orientalischen Stil zum Vorschein, ...



... mit verschiedenen Mustern
mit Bögen und Rechtecken aus Ziegeln.



Der Turm daneben nimmt sich dagegen
fast mickrig aus.




Innen fällt als Erstes der große goldene
Barockretabel in der Mittelapsis auf.



Im Chor davor sind vier Grabmäler
im Mudéjar-Stil erhalten,
was ziemlich ungewöhnlich ist.




Diese sind haben orientalische Bögen 
mit reichen, teilweise filigranen Verzierungen.


 

Darunter sind liegende Personen dargestellt, ...



... die auf gotisch gestalteten Steinsärgen liegen.




Unter dem gotischen Maßwerk sind Wappen aufgemalt,
unter denen sich wiederum steinerne Löwen befinden.


 

In den vier Gräbern wurden tatsächlich
gleich sieben Bestattete gefunden,
davon zwei Kinder, alle zum Teil mumifiziert.



Hinter dem Chor gibt es eine Seitenkapelle,
deren Zugang von einem großen mudéjaren
Rundbogen aus Ziegelsteinen gebildet wird.



Hier noch ein Bild von der Kanzel,
die heute nicht mehr zugänglich ist.



Das Mittelschiff war ursprünglich
mit einer mudéjaren Kassettendecke ausgestattet,
diese wude aber im 18. Jhdt. durch eine Stuckdecke ersetzt.








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