Sonntag, 20. September 2026


Kroatien, Zadar (Zadar):
Kirchlein St. Peter, und St. Andreas,
5. bzw. 12. Jhdt.



Unweit der größeren romanischen Kirche 
St. Chrysogonus befindet sich dieses Kirchlein, ...



... aus dem 12. Jhdt., das nicht mehr geweiht ist, ... 



... sondern heute als Kunst- und Andenkenladen dient.



Dennoch kommen die alten Mauern gut zur Geltung,
speziell die Apsis, die bereits aus dem 5. Jhdt. sein soll.



Der Innenraum liegt heute tiefer als die Umgebung, 
daher die Stufen beim Eingang.



Abends wird das ehemalige Kirchlein,
das über dem Eingang eine kleine Rosette hat,
durch Scheinwerfer beleuchtet.












 

Freitag, 18. September 2026



Kroatien, Zadar (Zadar):
Reste der Kirche St. Ursula in Stomorica, 8. Jhdt.?



Nahe am Meer stehen die Reste dieser vorromanischen Kirche (2), ...



... die ungewöhnlicher Weise den Grundriss eines Schlüssels hat.



Der Schlüssel ist eigentlich das Symbol des Apostels Petrus, ...



... doch diese Kirche war der Hl. Ursula geweiht.



Auffallend ist der Rundbau mit den fünf Conchen.



Die Kirche hatte eine Kuppel und einen rechteckigen Arm ...



... mit einem Glockenturm anstelle einer Apsis. 



Die Kirche ist heute frei zugänglich und zu besichtigen.



 Leider wurde sie im 16. Jhdt. abgerissen, um
das Material für Festungsanlagen zu verwenden. 



Archäologen entdeckten und erforschten sie im späten 19. Jhdt., 
woraufhin sie erneut vergraben und erst Ende 1966 ...



... wieder ausgegraben und konserviert wurde.










Mittwoch, 16. September 2026


Kroatien, Zadar (Zadar):
Kirche des Hl. Chrysogonus, 1175 geweiht


Diese wunderschöne romanische Kirche ist der einzige ...



... bauliche Rest eines früheren Benediktinerklosters.



1485 wurde daneben mit dem Bau eines Turmes begonnen, ...



... der aber 1546 aufgegeben und nie vollendet wurde.



So umfasst er heute nur drei Etagen und hat 
einen provisorisch wirkenden Dachabschluss.



Viel schöner hingegen ist der Giebel der Westfassade
des Kirchenschiffs gleich daneben.



Es ist im Stil der toskanischen Romanik gestaltet und hat 
neben einer Blendgalerie auch ein Rundbogenfries.



Das Portal darunter wirkt schlicht und überarbeitet, ...



... hat aber die romanischen Rundbögen bewahrt.



Am Giebelende befindet sich ein Stier oder Löwe
als Symbol des Evangelisten Lukas oder Markus.



Das südliche Seitenschiff ist mit hohen Blendarkaden verziert.



Hier ist auch eine lateinische Inschrift eingelassen.



In der Mitte der Mauer befindet sich ein weiteres Portal,
das wohl nachträglich eingebaut worden ist.



Die Rundbogenfenster befinden sich über den Arkaden,
die Blendarkaden selbst sind erstaunlicher Weise fensterlos.



Die Ostseite wartet mit drei schönen Apsiden auf, ...



... wobei die beiden Seitenapsiden wie immer ...



... kleiner sind als die große Mittelapsis.



Letztere weist hier zusätzlich eine Zwerggalerie auf ...



... mit grazilen Säulen, die die Rundbögen tragen.



Das Fenster der Mittelapsis wurde später vergrößert, ...



... auch jenes der nördlichen Seitenapsis.



Diese Seitenapsis wurde wohl komplett neu gebaut.



Das Seitenschiff darüber hat ein Rundbogenfries.



Die Mittelapsis hat ebenfalls ein Rundbogenfries unter ...



... der Zwerggalerie, in der Galerie gibt es kleine Rundbogenfenster.



Über den Arkaden der Zwerggalerie befinden sich
ein gedrehtes Fries sowie eines mit roten Farbakzenten.



Am ursprünglichsten wirkt noch die südliche Seitenapsis
mit ihrem kleinen, gerahmten Rundbogenfenster.



Innen besticht St. Chrysogonus durch seine Schlichtheit und
den klassischen Stützenwechsel zwischen Pfeilern und Säulen.



Weder die große Mittelapsis noch die beiden 
Seitenapsiden sind innen gestaltet.



Vor der großen Mittelapsis steht ein Barockaltar.




Sehenswert!