Freitag, 5. Juni 2026

 
 Kroatien, Sv. Petar u Šumi (Istrien):
Kreuzgang des Klosters St. Peter und Paul, 
12. Jhdt. 

 
 

Dieses Kloster in "St. Peter im Wald", wie dieser Ort ...



... auf Deutsch heißt, wurde bereits um 1125 gegründet.



1174 wurde das Benediktinerkloster erstmals erwähnt.



Die Klosterkirche ist seit 1755 barock gestaltet ...



... und befindet sich im Zentrum der Klosteranlage.



Auch beim Blick nach innen überwiegt das Barock ...



... mit einem Hochaltar aus Marmor.



Im Süden schließen Klostergebäude an und daran ...



... Ruinen, die schon bessere Zeiten gesehen haben.



Der Eingang zum Kreuzgang ist frei und ...



... befindet sich gleich rechts neben der Kirche.



Doch zuerst noch ein Blick auf den Kirchturm,
der erstaunlich schlicht gehalten ist.



Durch diesen Gang geht es zum Kreuzgang, ...



... der im Süden der Klosterkirche anschließt. 



Obwohl sicher öfters überarbeitet, weist er ...



... noch romanische Elemente auf wie z.B. ...



... Rundbogenarkaden im Obergeschoß.



Auch die großen Quadersteine über den ...



... Arkaden im Erdgeschoß könnten ein Hinweis darauf sein.



Die Pfeiler hier sind aber eine jüngere (Re-)Konstruktion.



Auch die Aufbauten im obersten Stockwerk sind 
später vorgenommen worden.



Mitten im gepflasterten Kreuzganghof ...



... steht ein alter Brunnen, wohl auch aus dem Mittelalter.



Hier nun die Nordseite des Kreuzgangs, die an die Südseite der Kirche anschließt.



Während der Besichtigung ging auf einmal ...



... oben ein klägliches Miauen los:



Eine Katze fand nicht mehr vom Dach herunter.



Gott sei Dank war sie so schlau, hier nicht runterzuspringen:
Das wäre selbst für eine Katze zu hoch gewesen!



Ich verständigte einen Pater, der nur lapidar meinte,
dass das öfter vorkommt, dass sich diese Katze verirrt.



Nun gut, ich bewunderte weiter den zweistöckigen Kreuzgang, ...



... dessen romanische Architektur heute stark überarbeitet ist.



Leider ist im Internet nicht mehr Literatur darüber zu finden.



In einigen Gängen des Kreuzgangs sind noch ...



... alte Fresken - wohl aus gotischen Zeiten - erhalten.



Diese Fresken hier wirken etwas jünger und ...



... und zeigen wohl Bauphasen aus der ...



... Entstehung des Klosters St. Peter und Paul.



Das Kloster beherbergt seit dem 16. Jhdt.
Mönche des Pauliner-Ordens.











 

Mittwoch, 3. Juni 2026

 
 Kroatien, Pula (Istrien):
Reste des Kirchleins St. Nikolaus am Forum,
Ende 6. Jhdt.



Am östlichen Zugang zum ehemaligen römischen
 Forum wurde im 6. Jhdt. diese kleine Kirche ...


 

... über den Fundamenten eines Turm errichtet,
deren Boden vollständig mit Mosaiken ausgelegt war.
 


Die einschiffige Kirche war 7 x 14 m groß
und hatte eine halbrunde Apsis im Osten.



Als 1860 hier der Backofen einer Backerei gebaut wurde,
wurde das Bodenmosaik zerstört, die Kirche schließlich
durch eine Bombe während des Zweiten Weltkrieges.



Heute befindet sich hier der Außenbereich eines Restaurants
und nur noch eine Mauer der Kirche ist erhalten, 
auf der heute Blumentöpfe stehen.










 

Samstag, 30. Mai 2026

 
 Kroatien, Pula (Istrien):
Orthodoxe Kirche St. Nikolaus, Mitte 6. Jhdt. 
 
 
 

Am Beginn der Castropola Ulica, 
die um das Kastell von Pula führt, steht ...



... diese Kirche, die auf den Fundamenten eines Gebäudes ...



... aus dem 6. Jhdt. errichtet wurde.



Hier ist ein altes Portal vermauert worden.



Der Kirchenbau ist einschiffig und hat eine mehreckige Ostapsis.



Der romanische Glockenturm mit quadratischem Grundriss 
wurde nordwestlich der Kirche errichtet.



Die Kirche wird von der orthodoxen Gemeinde Pulas genutzt ...



... und hat daher noch eine romanische Trennwand, ...



... die sogar ein Triforium aufweist.



Hinter der Trennwand befindet sich die ...



... Ikonostase, eine mit Ikonen geschmückte ...



... Holzwand mit drei Türen, die den Altarraum 
abtrennt und für die Ostkirche typisch ist.