Dienstag, 4. August 2026

 

Kroatien, Sibenik (Sibenik-Knin):
Ehemalige Kirche St. Chrysogonus, 12. Jhdt. 



In den engen Gassen der Altstadt von Sibenik ...



... kann man in der Ulitsa don Krste Stosica noch ...



... ein kleines romanisches Kirchlein finden, 
das auf das 12. Jhdt. zurückgeht.



Auf seiner Westseite ist ein romanischen Portal erhalten ...



... mit einem halbrunden, ungestalteten Bogenfeld über der Türe.



Der Zugang auf der Südseite wurde überarbeitet 
oder gar erst später ausgebrochen.



Heute dient das ehemalige Kirchlein als Galerie.



Davor steht dieser Steintrog.



Auf der Südseite hat St. Chrysogonus zwei kleine Fenster, ...



... die noch romanische Rundbögen aufweisen.



Hier das größere der beiden, das ...



... vollständig wieder hergestellt wurde.



Von der halbrunden Apsis auf der Ostseite ...



... ist außen nur noch das Dach zu sehen,
der Rest rundherum ist verbaut.



Hier der Grundriss des kleinen Kirchleins, bei dem die Anbauten 
im Osten ersichtlich sind - doch auch die Nordseite 
ist leider nicht einsehbar.



Das Kirchlein wird für Ausstellungen genutzt ...



... und dient immer wieder als Unterkunft ...



... für diverse Exponate verschiedener Stile.



Auch Vernissagen finden hier statt.



Der Boden ist mit groben Pflastersteinen versehen ...



... und der Innenraum einfach weiß gestrichen.



Der Apsisbereich ist erhöht und hat ein kleines Fenster.








Freitag, 31. Juli 2026

 
 Kroatien, Maršići auf Krk (Primorje-Gorski Kotar):
Ruine einer frühchristlichen Kirche bei Cickini, 5. - 7. Jhdt.



Östlich von Malinska im dichten Wald von Sršići und
oberhalb der Hauptstraße, die von Omišalj Richtung Krk führt, ...



... befindet sich die archäologische Stätte "Cickini",
deren Kirchenkomplex aus dem 5. - 7. Jhdt. stammt.
  


Bei der Kirchenruine handelt es sich um eine 
einschiffige Kirche mit halbrunder Ostapsis, ...



... deren Langhaus innen durch eine Chorschranke 
vom Langhaus getrennt war.



V.a. auf der Nordseite der Kirche waren einige 
weitere Räume oder Gebäude angebaut.



Die Kirche dürfte auch eine größere Vorhalle gehabt haben, ...



... hinter der im Westen ein weiterer Raum angebaut war, 
aus dem sich der Rest eines Taufbrunnens erhebt.



Archäologische Forschungen, die 2002 hier begannen, 
förderten zahlreiche Überreste aus der Altarwand zu Tage.



Gleich neben der Kirche befand sich eine kleine Siedlung,
von der ebenfalls noch Grundmauern vorhanden sind.



Die Stätte ist für ortsunkundige Besucher nur schwer zu finden.










Donnerstag, 30. Juli 2026

 
 Kroatien, Garica auf Krk (Primorje-Gorski Kotar):
Ruine des Kirchleins St. Chrysogonus, 12./13. Jhdt.



Mitten auf der Insel Krk auf einem 255 m hohen Hügel ...



... steht die Ruine dieses romanischen Kirchleins.



Es wurde aus Feldsteinen aus der Gegend erbaut ...



... und besteht aus einem rechteckigen Langhaus mit Apsis.



Auf der Westseite ist der Eingang noch erhalten.



Hier ist sind auch noch Reste von Verputz zu erkennen.



Die beiden Seitenmauern sind weniger gut erhalten.
 


In der nördlichen Mauer klafft ein großes Loch, ...



... durch das man in den Innenraum gelangt, wo
die Apsis mit ihrem Fensterchen zu sehen ist.



Hier die halbrunde Apsis von außen betrachtet.



Das Kirchlein wurde dem Hl. Chrysogonus von
Aquileia geweiht, der 303 als Märtyrer starb.



Von der Ruine hat man einen schönen Blick aufs Meer.



Ein markierter Wanderweg führt zum ehemaligen Kirchlein.










 

Mittwoch, 29. Juli 2026

 
Kroatien, Milohnići auf Krk (Primorje-Gorski Kotar):
Kirche St. Chrysogonus, 12. Jhdt.



Nördlich des Dorfes Milohnići befindet sich diese Steinkirche,
die nur über eine Schotterstraße erreichbar ist, mitten im Wald.  
 


Sie wurde im 12. Jhdt. im romanischen Stil auf den
Überresten eines spätantiken Wirtschaftsgebäudes errichtet.



Auf ihrer Ostseite hat sie drei Apsiden, die
wie ein Kleeblatt angeordnet sind.



Die Kirche wirkt fast wie eine Festung und ...



... ist im zentralen Raum kreuzgratgewölbt.



Die Apsiden weisen nur schmale Fenster auf.



Die Kirche gehörte zum St. Michaels-Kloster auf Krk und
wurde in der 2. Hälfte des 16. Jhdts. aufgegeben.