Montag, 6. Juli 2026

 
 Kroatien, Krk-Stadt (Primorje-Gorski Kotar):
Kirche St. Quirinus und St. Margaretha
bei der Kathedrale Hl. Jungfrau Maria, 12. Jhdt.



In Krk-Stadt, der Hauptstadt der Insel Krk, ...



... kann man schon vom Meer aus den Turm der ...



... Kathedrale über den Dächern der Häuser sehen.



Sie wurde bereits Ende des 5., Anfang des 6. Jhdts. ...


 
 
... auf den Grundmauern römischer Thermen errichtet. 



Ihren westlichen Abschluss bildet die romanische, ...



... zweistöckige Kirche St. Quirinus und St. Margaretha (2), ...



... die im 12. Jhdt. an die Kathedrale gebaut wurde.



Während an der Kathedrale selbst kaum mehr ...



... romanische Elemente wie dieses Südportal ...



... zu erkennen sind, weist die St. Quirinus-Kirche ... 



... jede Menge davon auf wie diese Rundbogenfenster, ...



... Rundbogenfriese und Lisenen darüber sowie ...



... Zahnfriese und einen Friesabschluss in Form ...



... dieses romanischen Löwenkopfs.



Unter einem der Seitenschiffe wurde ein Durchgang errichtet ...



... damit man die Westseite der Kathedrale erreichen kann.



Darüber befindet sich das Seitenschiff der Oberkirche,
das hier auf der Südseite in eine kleine Apsis mündet.



Die Mittelapsis ist größer und geht über beide Etagen.



Hier das Obergeschoß der Mittelapsis mit dem Rundbogenfries 
und seinen zwei Rundbogenfenstern sowie ...



... hier das einzelne Rundbogenfenster im Untergeschoß.



Die kleine westliche Seitenapsis ist ebenso ...



... komplett über beide Stockwerke erhalten.



Hier die beiden doppelstöckigen Apsiden in einem Bild, 
was wegen der engen Gasse nicht so leicht ist.



Auch das Obergeschoß der Seitenapsis hat
unter dem Dach ein zartes Rundbogenfries.



Während sich oben zwei Fenster befinden, ...



... gibt es im Untergeschoß nur eines.



Hier nun die Westseite von St. Quirinus, ...



... wo ein romanisches Portal vermauert wurde.



Auf der Nordseite gibt es einen weiteren Durchgang.



Hier wurde auch der Turm später angebaut ...



... und im Jahr 1515 schließlich fertiggestellt.



Auf seinem Dachhelm steht seit 1973 ein Plastikengel,
der nach dem Vorbild des vorigen Engels gestaltet wurde.



Gegen Eintrittsgeld kann man die Kirche besichtigen.



Dabei geht es zuerst ins Obergeschoß, ...



... das dem Hl. Quirinus geweiht ist und wo in der ...



... großen Apsis eine Kreuzigungsgruppe aus 1370 hängt.



Der gesamte Kirchenraum ist voller Exponate.



In einer Seitenapsis steht diese Madonnenstatue, ...



... in der anderen ein klassizistischer Altar.



Highlight ist die so genannte "Frankopanen Pala", ...



... ein goldenes Altarbild mit Aposteln und Heiligen, 
das 1477 von Venezianischen Künstlern angefertigt wurde.



Hier ein Steinfragment aus dem 9. Jhdt.



Beim Rundgang kann man auch einen Blick ....



... in den Kirchenraum der Kathedrale werfen.



Diese wurde öfter umgebaut, sodass ihr ...



... romanischer Ursprung kaum mehr erkennbar ist.



Hier ihre Rückseite, durch die man in den unteren Teil ...



... der romanischen Kirche gelangt, ...



... der der Hl. Margaretha geweiht ist.



Dieser ähnelt einer Krypta mit flachem Gewölbe ...



... und wurde wohl unlängst gründlich renoviert.



Hier die südliche Mittelapsis, in der der Altar steht.



Dieser "fußt" auf einem Standbein, das früher wohl ...



... als Kapitell gedient hat und mit Blättern verziert ist.



Hier eine Skizze des Kirchenkomplexes links, rechts davon 
sind der Bischofshof (4) und Frankopanenburg (5) zu sehen.



Besonders schön ist der Bereich um die Kirche abends.