Donnerstag, 26. Februar 2026

 
 Deutschland, Eußerthal (Rheinland-Pfalz):
Klosterkirche St. Bernhard, 1148 gegründet
 


Das Kloster Eußerthal ist eine ehemalige Zisterzienserabtei ...



... in Eußerthal bei Annweiler am Trifels, von dem heute nur der ...



... vordere Teil erhalten ist und als katholische Kirche dient.



Das Kloster wurde 1148 durch Ritter 
Stephan von Mörlheim gegründet und ...



... von Kloster Villers-Bettnach in Lothringen 
aus mit Zisterziensermönchen besiedelt. 



Aufgabe des Klosters war zunächst v.a. 
die Urbarmachung des Tales. 



1186 wurde das Kloster durch Friedrich I. Barbarossa unter
Reichsschutz gestellt und erhielt in der Folge reiche Schenkungen.



Die Mönche wirkten auch auf Burg Trifels als Burgkaplan.



Nach dem 12./13. Jhdt. nahm die Bedeutung 
des Klosters allerdings stark ab, dafür ...



... entwickelte sich um das Kloster eine Siedlung.



Im 15. Jhdt. wurde das Kloster mehrmals geplündert
und 1552 durch Abt. Martin II. wieder aufgebaut.



1561 schließlich ließ Kurfürst Friedrich III. 
das Kloster infolge der Reformation aufheben.



Hier der Grundriss des ehemaligen Klosters mit den noch 
bestehenden Teilen in rot und grün eingezeichnet.



Hier ging es früher in den Kreuzgang, ...



... an den heute nur noch Spuren in der Mauer erinnern.



Die Klostergebäude und der Kreuzgang der Kirche 
sind heute verschwunden. 



Ebenso der Kapitelsaal, bei dem aber eine Rundbank
aus Stein nachgewiesen werden konnte.



Hier nun die Rückseite des Gebäudes, durch die man ...



... ins Innere der ehemaligen Klosterkirche gelangt.



Hier dominiert der helle Chor, der ...



... durch fünf Fenster beleuchtet wird.



Bereits leicht gotisch zugespitzte Arkaden werden von Pfeilern getragen.



Hier das erste Querhaus, das eher schmucklos ist, und ...



... hier das zweite, in dem die Orgel untergebracht ist.



An den rötlichen Wänden sind Nischen
und vermauerte Rundbögen zu erkennen.



Hier gibt es sogar noch den Gründungsstein 
mit der Jahreszahl 1148.



Vom ehemaligen Langhaus sind nur noch zwei Joche erhalten.



Dementsprechend sind auch nur kurze Stücke der Seitenschiffe erhalten, ...



... die hier links und rechts hinter den rötlichen Arkaden zu sehen sind.



Ein Seitenschiff hat an seinem Ende ein Kruzifix.



An einer Wand hängt diese Heiligenfigur.



Hier nun die Vierung mit ihrem Kreuzrippengewölbe ...



... sowie zum Abschluss noch einmal der helle Chor.



Dieses Modell zeigt, wie das Klosterareal
wohl einmal ausgesehen hat.



Wieder draußen geht es noch einmal um die Kirche, 
die aus rötlichem Sandstein errichtet ist.



Hier der heutige Westabschluss, der sich
früher links als Langhaus fortsetzte.



Hier das nördliche Querhaus mit zwei Fenstern ...



... und einer Rosette im Obergeschoß.



Hier ist auch die ehemalige Sakristei angebaut.










Dienstag, 24. Februar 2026

 
 Deutschland, Mühlheim a.d. Donau (Baden-Württemberg):
Oberes Stadttor, um 1200 erbaut
 
 
 

Die Altstadt von Mühlheim an der Donau liegt ...



... spektakulär auf einem Höhenzug direkt am Fluss.



Diese besteht noch zu großen Teilen ...



... aus farbenfrohen Fachwerkhäusern, ...



... die entlang der Hauptstraße aufgereiht sind.



Am Ende der Hauptstraße gelangt man zum ...



... Alten Stadttor, das auch neben einem Fachwerkhaus steht.



Es gehörte früher zu einer Doppeltoranlage mit Zugbrücke ...



... und ist im Innenraum mit Holz gedeckt.



Heute können Autos in eine Richtung durchfahren, ...



... für Fußgänger gibt es keinen Extradurchgang.



Im Obergeschoß ist heute die Zunftstube
 der "Narrenzunft Mühlheim" untergebracht.



Urkundlich erwähnt wurde das Tor erstmals 1470. 



Das renovierte Stadttor mit Spitzbogen und Buckelsteinquadern ...
 
 

... ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal.