Sonntag, 15. Februar 2026

 
 Deutschland, Veringenstadt (Baden-Württemberg):
Peterskapelle in der Burgruine,  um 1100 erbaut



Für den Besuch dieser Kapelle muss man sich ...



 ... auf den 675 m hohen Bergsporn über dem Ort begeben, ...



... an dem einst die große Burg Veringen stand.



Dementsprechend muss man durch dieses ehemalige ...



... Burgtor, das sich in der mächtigen Burgmauer auftut.



Diese zeugt von der Größe der ehemaligen Burganlage.



Dann bekommt man auch die kleine Kapelle zu Gesicht, ...



... neben der nur noch dieser Turmrest der ...



... Burg zu sehen ist, die bereits 1423 völlig zerstört wurde.



Von der anderen Seite sieht dieser so aus.



Die ehemalige Burgkapelle ist ein schlichter, ...



... rechteckiger Bau mit Dachreiter, in dem sich ...



... auf der Nordseite ein tiefes Rundbogenportal befindet.



Auf der Ostseite ragt eine kleine, halbrunde Apsis heraus, ...



... die leicht abschüssig angelegt ist.



Sie hat ein winziges Rundbogenfenster, ...



... das heute stark überarbeitet ist.



Darüber befindet sich im Langhaus ein weiteres
Fenster, das nachträglich ausgebrochen wurde.



Hier die Südseite, in der die vielen kleinen Fenster überraschen.



Original romanische dürften allerdings nur die ...



... drei oberen, linken Rundbogenfensterchen sein. 
 
 


Das obere und untere Fenster rechts ...



... sowie das zweite große Fenster unten links 
stammen wahrscheinlich aus späteren Zeiten.



Auch dieses Fenster in der Ostapsis
wurde erst im Jahr 1962 eingebaut.



Innen befinden sich in der Apsis ...



... Fresken aus den Jahren um 1515.



In der Nische links daneben ist eine Ölbergszene ...



... mit Figuren wie dem betenden Christus
und den schlafenden Aposteln nachgestellt.


Empore

Auf der Westseite ist eine hölzerne Empore eingebaut.
(Bild leider unscharf)



Um Krankheiten und Ungemacht von Veringenstadt abzuhalten,
wird seit Jahrhunderten zu Ehren des Hl. Johannes ...



... jedes Jahr am 24. Juni zu jeder vollen Stunde ...



... das Glöcklein in der Peterskapelle geläutet.



Nahe der Kapelle ist diese verzierte Kreuz zu finden.



Dann geht es wieder durch das alte Burgtor ...



... hinunter in den Ort, wo der gotische Turm ...



... der Pfarrkirche St. Nikolaus in die Höhe ragt.



Hier noch zwei Info-Tafeln zur Kapelle ...



... sowie zu den Resten der ehemaligen Burg.






 

Donnerstag, 12. Februar 2026

 
 Deutschland, Wannweil (Baden-Württemberg):
Johanneskirche, Kern 12./13. Jhdt.


 
Im Ort Wannweil zwischen Reutlingen und Tübingen ...



... steht diese Kirche, die auf einen ...



... romanischen Bau zurückgeht, dessen 
Entstehungszeit aber im Dunkeln liegt.



Die heutige Hallenkirche entstand durch die Erweiterung ....



... eines mittelalterlichen Kirchenbaus 1890/91.



Die unteren drei Etagen des Turms sind romanisch, ...



... der achteckige Aufsatz mit Turmhelm ist hingegen jünger.



Speziell auf der Nord - und Ostseite wurde die Kirche 
modern und in ungewöhnlicher Form erweitert.



Auch das Portal ist eine Umgestaltung
und nachträglich hier eingebaut worden.



Die romanische Bausubstanz ist am ehesten an 
diesen drei Lisenen und Überfangbögen im Mittelbau erkennbar.



Die Kapitelle der Blendsäulen sind mit alten Reliefs von Tierköpfen gestaltet.



Der Turm im Südwesten steht auf
quadratischem Grundriss, ist aber ...



... in den beiden oberen Etagen achteckig.



In seiner massiven Basis gibt es nur ...



... wenige romanische Rundbogenfenster.



Dieser alte Zugang wurde vermauert.



Der weitere Anbau sieht jenem im Norden ähnlich ...



... und hat unten schlichte Spitzbogenfenster
und im oberen Geschoß gotische Maßwerkfenster.



Hier der Ostabschluss mit einer 5/8-Mittelapsis ...



... und zwei kleineren Seitenapsiden aus dem 15. Jhdt.



Man gelangt auf der Westseite in die Kirche, ...



... die heute von der evangelischen Gemeinde genutzt wird.



In ihrer großen Halle gibt es zwei hölzerne Seitenemporen.



Der gotische Chor ist durch einen Triumphbogen ...



... vom Langhaus getrennt und weist Fresken auf.



Die Halle ist mit einer Spitztonne holzgedeckt.



Auch die Rückseite hat eine Empore, auf der die Orgel "sitzt".



Hier eine Graphik mit den romanischen Baubefunden dieser Kirche.



Vor der Kirche weist dieses alte Steinkreuz
auf einen ehemaligen Friedhof hin.