Kroatien, Solin (Split-Dalmatien):
Ehemaliges Bischofsviertel von Salona, 4. - 6. Jhdt.
Im Westen der heutigen Stadt Solin liegt ein riesiges Areal mit
den Ruinen der ehemaligen griechisch-römischen Siedlung Salona.
Salona wurde im 4. Jhdt. v. Chr. von griechischen Siedlern gegründet ...
... und erhielt ca. 300 Jahre später das römische Stadtrecht.
Im 4. bis 6. Jhdt n. Chr. entwickelte es sich zu einem ...
... bedeutenden frühchristlichen Zentrum mit Bischofssitz, ...
... von dem noch die Fundamente von mindestens sechs, ...
... z.T. großen Kirchen erhalten und zu sehen sind.
Auch die Ruinen eines Klosters und eines
römisch-frühchristlichen Friedhofs sind darunter.
(Details zu den einzelnen Kirchen erfolgen in eigenen Einträgen.)
Gegen Eintritt kann man das gesamte Areal besichtigen.
Da Salona zu seinen besten Zeiten sogar 3x mehr Einwohner ...
... hatte als Solin heute, also rund 70.000 Menschen, ...
... ist das Areal riesig und man sollte sich Zeit dafür nehmen.
Das Zentrum des Bischofsviertels bildete ein Doppelkirchenkomplex ...
... aus dem 5. Jhdt., dem eine Taufkirche sowie
weitere Gebäude angeschlossen waren.
Ungefähr so könnten diese Basiliken ausgesehen haben.
Von beiden Kirchen sind erstaunlich hohe Mauern ...
... erhalten, die heute noch über zwei Meter hoch sind.
Hier die Außenmauern einer der Bischofskirchen.
Reizvoll ist die Lage der ehemaligen Stadt
vor dem Küstengebirge.
Einlass in die Stadt erlangte man durch Stadttore,
von dem eines in dieser Form erhalten ist.
Es war eine Doppelturmanlage mit einem Gang
über den Toren für die Wachen.
Von diesem Stadttor ist noch dieses Relief erhalten.
Außerdem zu sehen sind Reste des Kanalsystems, ...
... das Salona mit frischem Wasser versorgte.
Neben den frühchristlichen Kirchenruinen sind die Wege ...
... immer wieder mit alten Steinsärgen gesäumt.
Das alte Salona kann man eigentlich auch als die Wiege ...
... der Stadt Split bezeichnen, das sich im selben
Ortsverbund befindet.
Im archäologischen Areal gibt es auch ein Museum, ...
... an dessen Eingang sich bereits Spolien befinden.
Auch darüber kam ein alter Stein mit Zackenmuster zum Einsatz.
Innen gibt es weitere alte und interessante Exponate.




