Sonntag, 30. August 2026

 

Kroatien, Split (Split-Dalmatien):
Romanisches Haus "Palast der Cipriani",
1394 erbaut



Neben dem "Eisernen Tor", dem ehemaligen
Westtor des Diokletianpalastes, wurde gegen ...



... Ende des 14. Jhdts. eines der schönsten
spätromanischen Häuser Kroatiens errichtet.



Es gehörte Cipriano de Ciprianis, der Korčula
im Auftrag des bosnischen Königs Tvrtko regierte.



Bemerkenswert sind an ihm v.a. das große Relief ...



... des Hl. Antonius, das angeblich
Cipriano de Ciprianis sehr ähnelt.



Schräg darüber fällt die schöne Reihe ...



... romanischer Fenster auf, die auf Zwillingssäulen ruhen.



Auch um die Ecke ist noch eine solche 6-er Reihe ...



... an ungewöhnlichen Rundbogenfenstern vorhanden.



Daneben gibt es auch andere Fenster wie ...



... diese beiden gotisch zugespitzten im 2. Stock.



Das Haus war eines der schönsten
der damaligen Spliter Adelsfamilien.









Donnerstag, 27. August 2026

 

Kroatien, Split (Split-Dalmatien):

Kirchturm der Kirche der Muttergottes
im Eisernen Tor des Diokletianpalastes, 11. Jhdt.



Mitten in der Altstadt ragt dieser wenig beachtete,
wunderschöne romanische Kirchturm hoch.



Im ehemaligen Westtor des Diokletianpalastes, ...



... das nun schon 17 Jahrhunderte steht und ...



... auch heute noch einen wichtigen Zugang ...



... zur Altstadt von Split darstellt, haben Christen ...



... bereits im 5. Jhdt. Kreuzzeichen eingemeißelt.



 Im 11. Jhdt. wurde über diesem Tor die Kirche der ...



... Mutter Gottes des Glockenturms gebaut ...



... mit einem frühromanischen Glockenturm.



Dieser hat auf allen vier Seiten Biforien 
und ist durch Lisenen gegliedert.



Ursprünglich war die Kirche dem Hl. Theodor geweiht.



Sie ist in den ehemaligen Patrouillengang
über dem Eisernen Tor eingebaut und ...



... wurde im 18. Jhdt. völlig umgestaltet.



Nur wer genau schaut, wird unter den Türmen am Eisernen Tor
 auch den alten romanischen Kirchturm entdecken.











Dienstag, 25. August 2026


Kroatien, Split (Split-Dalmatien):
Baptisterium im ehemaligen Tempel des Jupiter, 
295 - 305 bzw. 6., 11. und 13. Jhdt.



Gegenüber der Kathedrale steht hinter ...



... einer engen Gasse der ehemalige Tempel des Jupiter, 
der 295 - 305 als Teil des Diokletianpalastes errichtet wurde.



Im 6. Jhdt. wurde er in ein Baptisterium umgewandelt.



Direkt davor steht eine von 12 Sphingen, die Kaiser ...


... Diokletian damals aus Ägypten mitgebracht hatte.



Im 13. Jhdt. hatte man an den Tempel, der inzwischen
zur Kirche St. Johannes der Täufer umgewandelt worden war, ...



... sogar einen romanischen Kirchturm angebaut, der aber
im Zuge der Purifikation des Diokletianpalastes 
im 18. Jhdt. wieder abgebaut wurde.



So prangen am antiken Gebäude wieder altertümliche Köpfe
wie dieses gehörnte Antlitz eines römischen Gottes.



Innen ist der Tempelcharakter erhalten geblieben, ...



... nur die große Bronzestatue Johannes'
des Täufers ist jüngeren Datums.



Die schöne, tonnengewölbte Kassettendecke diente als 
Vorbild für die Kapelle des Seligen Johannes von Trogir
     in der Kathedrale von Trogir.



Im 11. Jhdt. wurden die frühromanischen ...



... Chorschranken aus der Kathedrale hierher ... 



... transferiert und zu einem Taufbecken geformt.



Auf diesen sind großteils christliche Symbole ...



... sowie Ranken und Muster eingemeißelt.



Doch auf der Vorderseite ist auch ein Relief
eines kroatischen Königs zu sehen, 
das als älteste Abbildung mit diesem Motiv gilt.



Neben dem Tempel ist diese antike Säule erhalten.



Auf der Rückseite des Tempels kann man gut erkennen, 
dass dieser auf einem Podest errichtet ist.



Außerdem war in der Antike an der Vorderfassade
ein Vordach mit sechs Säulen angebracht.







 


Montag, 24. August 2026

 

Kroatien, Split (Split-Dalmatien):
Kirchlein St. Martin, 5./6. Jhdt.



Im Nordosten der Altstadt von Split wurde nahe 
der Porta Aurea das Kirchlein St. Martin ...



... in einem Gebäude des Diokletian Palastes eingerichtet
- ausgerechnet im Palast eines der ärgsten Christenverfolger.



An der Mauer ist dieses Schild angebracht.



Man erreicht das kleine Kirchlein über eine Treppe ...



... und dann über einen schmalen Gang.



St. Martin ist nur 1,6 m breit und 10 m lang.



Hier kann man gut erkennen, wie schmal der Zugang ist.



Über ihm befindet sich ein Bogen mit frühchristlichen Motiven.



Vor einer als Apsis gestaltete Mauernische steht der Altar.