Freitag, 16. Oktober 2026



Kroatien, Cetina (Sibenik-Knin):
Reste der Kirche der Hl. Erlösung, 9. Jhdt.



Im Flußtal der Cetina nördlich des gleichnamigen Ortes ...

... sowie vor den Ausläufern des mächtigen Dinara-Gebirges ...



... wurde diese Kirche im 9. Jhdt. errichtet, von der als ... 



... einer der wenigen Ruinen auch noch ein Kirchturm steht.



Das Gotteshaus besteht aus einem rechteckigen Langhaus, ...



... an das früher drei Apsiden im Osten angebaut waren.



Die Mittelapsis wurde später durch einen Rechteckschor ersetzt.



Auch der Kirchturm auf der Westseite 
ist eine spätere Ergänzung.



Er hat vier Stockwerke und hatte sicher
einst ein hölzernes Dach.



Durch ihn gelangte man in die Kirche, ...



... wobei der Zugang durch Mauern geschützt war.



Die Turmbasis bildete dabei eine Art Vorhalle.



Innen wie außen sind die Mauern durch Rippen verstärkt.



Hier der später angebaute Chor mit einem ...



... kleinen Rundfenster mit Aussicht auf das Gebirge.



Die beiden Seitenapsiden gibt es noch, ...



... sie haben beide je ein Rundbogenfenster.



Auch in den Seitenwänden gibt es solche Fenster.



Hier eine der Mauerverstärkungen aus der Nähe.



Auf der Nordseite gibt es einen weiteren Kirchenzugang.



Die Westseite wies eine Empore auf.



Zwischen Westwerk der Kirche und Turm ...



... befindet sich ein Zwischenraum.



Auch die Turmmauern sind verstärkt - mit Eisenstäben.



Hier der Blick zurück durch die Emporenöffnung ...



... sowie nochmals in das Kirchenschiff.



Außen geht es weiter auf die Nordseite, ...



... wo ebenfalls halbrunde Strebepfeiler auffallen, ...



... die in bestimmten Abständen das Mauerwerk halten.



Dies verleiht dem Nordzugang fast Festungscharakter.



An der dünkleren Mauer ist der jüngere Choranbau erkennbar.



Sein hölzernes Pultdach gibt es schon lange nicht mehr.



Interessant ist, dass man hier mit dem Rundfenster ...



... die Serie der Rundbogenfenster unterbrochen hat, ...



... die sich sonst auch auf der Südseite fortsetzen.



Die Ausbuchtungen der Seitenapsis sowie die ...



... eigentümlich halbrunden Verstärkungen ...



... geben der Kirche einen außergewöhnlichen Anblick.



Das Mauerwerk ist eher grob und besteht ...



... wohl aus Fundsteinen aus der Gegend.



Der Turm hingegen hat klare und scharfe Kanten, ...



... die ganz oben einst einen viereckigen Dachhelm trugen.



Sowohl in der Kirche als auch auf dem gesamten Areal ...



... darum herum fand man weit über 1.000 alte Gräber.



Auch heute noch dient das Kirchenareal als Friedhof, ...



... wobei die Kulisse vor dem Dinara-Gebirge einzigartig ist.











Mittwoch, 14. Oktober 2026



Kroatien, Biskupija (Sibenik-Knin):
Ruinen der Basilika St. Cäcilia, 9. Jhdt. 



Nur wenige 100 Meter von der größeren frühchristlichen
Kirchenruine St. Maria entfernt steht diese Kirchenruine.



St. Cäcilia stammt aus derselben Zeit und ...



... hatte ebenfalls eine beachtliche Größe.



Diese Kirche war auch dreischiffig und hatte ein großes ...



... Westwerk mit einer kleinen Vorhalle an seiner Westseite.



Innerhalb der Außenmauern sind noch die massiven Basen ...



... der Pfeiler, die die Mittel- und Seitenschiffe trugen, erhalten.



Auf ihrer Ostseite hatte die Kirche drei Apsiden, ...



... eine große Mittel- und zwei kleinere Seitenapsiden.




Die Seitenapsiden waren nur halb so groß wie die mittlere.



Hier die Basis des mächtigen Südostpfeilers.



Auf der Südseite war eine kleine Kapelle angebaut, ...



... die wahrscheinlich eine andere Weihung hatte.



Hier der Grundriss von St. Cäcilia.