Samstag, 20. Juni 2026

 
Kroatien, Novigrad (Istrien):
Stadtmauer, 13. Jhdt.


 
Die Altstadt von Novigrad wurde auf einer ins Meer ragenden ...



... Halbinsel erbaut und bereits in der Spätantike befestigt.



Im 13. Jhdt. wurde diese Befestigung ausgebaut und erhöht.



Heute sind noch Reste von steinernen Rundtürmen ...



... sowie zinnenbewehrte Stadtmauern erhalten, an die ...



... heute Häuser und Lokale "angelehnt" sind.



Dieser Teil der Stadtmauer ist besonders hoch ...



... und hat einen Zugang zu einem Hotel,
das dahinter errichtet wurde.



Bestehende Lücken wurden für Ausgucke ...



... und dieses Fenster mit Fensterläden genutzt.



Diese Mauer mit ihren Zinnen ist über 8 Meter hoch ...



... und setzt sich an anderer Stelle weiter fort.



Diese Eckmauer ist schon etwas verwittert.



Hier steht die hohe Zinnenmauer sogar direkt am Meer.



Aufgebaut auf einer älteren Struktur der Verteidigungsmauern ...



... oder sogar auf den Trümmern eines Turms 
entstand etwa im 16. Jhdt. ...



... mit direktem Blick auf Meer dies Loggia, genannt "Belveder".



Daneben steht ein Haus fast am Ufer, das auf ...



... den Grundmauern der Stadtmauer errichtet wurde.



Hier kann man schön am Strand entlangspazieren, ...



... denn bei Ebbe fallen diese Wege großteils trocken.



Natürlich ist der Hafen nicht weit von der Mauer entfernt, ...



... wurde aber nicht in die Befestigung mit integriert.









Mittwoch, 17. Juni 2026

 
 Kroatien, Novigrad (Istrien):
Pfarrkirche St. Pelagius und St. Maximus
und Krypta, 1. Hälfte 8. Jhdt.


 
 Im Städtchen Novigrad, das direkt an der Adria liegt, ...

 
 

... kann man schon von der Fußgängerzone aus ...



... den 45 m hohen Kirchturm der Pfarrkirche sehen.



Der Glockenturm wurde 1883 errichtet, doch das
Kirchengebäude geht bis auf das 8. Jhdt. zurück.



Der freistehende Glockenturm beim Kirchplatz Veliki Trg ...



... wurde nach dem Vorbild des Markusturms 
in Venedig erbaut, ...



...  dies als Ersatz eines bis 1874 an der ...



... Kathedralenfront stehenden Turms.



Die Kirche war bis 1831 Kathedrale von Novigrad und ...



... erhielt 1935 ihre heutige neoklassizistische Fassade.



Auch innen wurde St. Pelagius und St. Maximus ...



... im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert, ...



... sodass von ihrem ursprünglich romanischen 
Aussehen heute nichts mehr übrig ist.



Nur die kleine Krypta aus dem 8. Jhdt. zeugt noch 
von der Entstehungszeit der Kirche und ist eine
der wenigen in ganz Kroatien, die noch erhalten sind.



Sie ist dreischiffig und ihr Kreuzgewölbe ...



... ruht im Wesentlichen auf acht Säulen. 



Wieder im Freien geht es weiter um die Kirche, ...



... nicht aber ohne vorher die Aussicht von hier
direkt aufs Meer zu genießen.



Die Nordseite der Kirche ist abgestützt und ...



... weist im Obergaden noch romanische Rundbogenfenster auf.



Auf der Westseite ragt der Turm empor, ...



... auf dem eine bronzene Statue des Hl. Pelagius steht.



In die Nordseite der Kirche sind einige ...



... alte Reliefs und Wappen eingelassen.



Die Ostseite schließt erstaunlich gerade und schmucklos ab.



Der zweite Zugang zur Pfarrkirche ....



... befindet sich auf der Südseite, ...



... wo ebenfalls noch kleine romanische Fenster im Obergaden aufgedeckt sind.



Hinter der Kirche gibt es im niedrigen Glasbau ...



... ein sehenswertes Lapidarium.



Anlässlich der archäologischen Ausgrabungen im Jahr 1985, ...



... als nach den Fundamenten der frühchristlichen Basilika gesucht wurde, ...



... sind in der Krypta zahlreiche liturgische ...



... Einrichtungsstücke gefunden worden, ...



... die heute einen Teil der Lapidariumssammlung darstellen.



Hier sind alte Chorschranken mit ...



... frühchristlichen Flechtmustern und Kreuzen zu sehen.



Einige der Chorschranken sind noch erhalten, ...



... andere wurde wohl akribisch rekonstruiert.



Auch die Reste eines Ziboriums kann man hier bewundern.



Dieses stammt wohl aus der frühchristlichen Basilika ...



... und war mit Flechtmustern und Vögeln verziert.



Hier ein weiteres Element des sechsseitigen Ziboriums.



Viele der Motive kommen aus den ...



... langobardischen Zeiten bekannt vor.



Die Kunst der Langobarden, die aus dem Norden kamen, 
erreichte um das 8. Jhdt. in Italien ihren Höhepunkt.



Hier ein schönes Fragment mit vielen Tieren sowie ...



... hier das Gitter eines früheren Rundbogenfensters.



Auch römische Funde wie dieser Grabstein ...



... oder Reste von Reliefs sind hier ausgestellt.