Freitag, 1. Mai 2026

 
Kroatien, Kloštar (Istrien):
Ehemaliges Kloster St. Michael über Lim,
6. Jhdt. und 1. Hälfte des 11. Jhdts. 



Nördlich des Lim-Fjordes nahe dem Ort Kloštar ...



... stehen die Reste dieses Klosters, das im 11. Jhdt. 
vom Hl. Romuald gegründet wurde.



Weitgehend erhalten ist die ehemalige Klosterkirche, ...



... die in schlichtem ottonischem Stil erbaut wurde.



Rundherum sind nur noch die Ruinen des Klosters und
des Palastes, der ab 1772 hier errichtet wurde, zu sehen.



Doch die Kirche, die aus einem einfachen Langhaus und
einer halbrunden Ostapsis besteht, ist erhalten und verputzt.



Auf ihrer Südseite sind drei romanische ...  



... Rundbogenfenster zu sehen, ...



... die mit Steingittern versehen sind,
wie es früher üblich war.



Die Ostapsis ragt aus dem Langhaus, ...



... ist komplett ungegliedert und schmucklos ...



... und weist ein weiteres Rundbogenfenster auf, ...



... das aber heute zugemauert ist.



Langhaus und Apsis ragen ohne Sockel in die Höhe.



Nördlich de Kirche St. Michael schließt die alte Kapelle
aus dem 6. Jhdt. an, die der Hl. Maria geweiht ist.



Sie hat eine niedrige und eckige Apsis, ...



... deren Fenster heute ebenfalls vermauert ist.



Es ist schon erstaunlich, wo (deutsche) 
Wohnmobil-Fahrer ihre Rastplätze finden.



Hier die schlichte Nordseite der Kapelle ohne Wohnmobil.



Das ehemalige Rundbogenportal sieht heute traurig aus.



Auch innen ist die romanische Kirche nur grob gesichert.



In der Ostapsis sind noch Reste von Fresken aus ...



... der Entstehungszeit der Kirche zu sehen.



Diese zeigen die Steinigung des Hl. Stephanus ...



... sowie rechts eine gut erhaltene Heiligenfigur.



Dann schließen außen nur noch Ruinen ...



... des ehemaligen Klosters und ab 1772 
errichteten Palastes an.



Der Zugang ist leider versperrt, doch hier ...



... gibt es einen Grundriss der gesamten Anlage mit den
beiden erhaltenen Kirchen im Norden.



Dank Internet gibt es doch noch einen Blick 
in den ehemaligen Kreuzgang, ...



... wo sich im Mittelteil die romanische Krone 
einer alten Zisterne befindet.



Auf ihrem Kranz ist das gemeißelte Wappen der Kamaldulenser 
mit zwei Tauben, die aus einem Kelch trinken, erhalten.



Hier noch ein altes Rundbogenportal sowie ...



... die ruinösen Mauern des ehemaligen Klosters.



Außen sind auf der Westseite diese Fassaden
aus dem 18. Jhdt. zu sehen.










Mittwoch, 29. April 2026

 
 Kroatien, Bale (Istrien):
Kirche St. Elias, 11. Jhdt.
 


Eine der ältesten Kirchen Istriens steht heute
 unscheinbar am westlichen Ortsrand von Bale.



Sie wurde wohl im 11. Jhdt. über einer
Vorgängerkirche aus dem 7. oder 8. Jhdt. errichtet.



Eindeutig lombardischen Ursprungs ist ihr Turm mit ...



... seinen Biforien, Lisenen und Rundbogenfriesen.



Er überragt das kleine Gotteshaus fast ums Doppelte ...



... und hat seine Zwillingsfenster oben auf allen vier Seien.



Das kleine Kirchenhaus daneben wurde umgebaut, ...



... ein kleines Rundbogenfenster lugt aber noch heraus.



Turm wie Langhaus wurden aus Feldsteinen erbaut.



Hier wurde ein Zugang nachträglich zugemauert.



Weitere ursprünglich romanische Attribute muss man ...



... im Schatten der dichten Vegetation suchen.



Das Areal ist von einer Mauer und ...



... einem kleinen Garten umgeben.



Hier die Westseite des Kirchleins, die ...



... nur eine kleine Luke aufweist sowie ...



... nochmals der Turm, der auf 
quadratischem Grundriss errichtet wurde.



Die Nordseite des Langhauses ist verputzt und
hat nur ein rechteckiges Fenster.



Hier nochmals der Turm, in den man ...



... sogar hineinschauen und dessen Treppen sehen kann.



Innen dürfte nicht mehr viel Romanisches erhalten sein, ...



... durch das Schlüsselloch war nur dieses Bild zu sehen.