Samstag, 13. April 2024


Spanien, Pinillos de Esgueva (Burgos):
Kirche Nuestra Señora de la Asunción, 
Mitte 12. Jhdt.



Auf einem Hügel mitten im Ort Pinillos de Esgueva ...




... steht diese Kirche umgeben von einem Friedhof.



Trotz mehrerer Umbauten hat sie sich
ihre halbrunde Ostapsis bewahren können, ...



... die mit Lisenen gegliedert ist und unter dem Dach
ein Rundbogenfries hat.



Ihre Rundbogenfenster sind ihr leider abhanden gekommen.



Dafür ist auf der Südseite der Kirche noch ein ...



... mehrstufiges romanisches Rundbogenportal erhalten, ...



... das am äußersten Bogen ein unvollständiges Zackenfries aufweist.



Die vier Blendsäulen haben Kapitelle, die mit ...



... einem Adler, einer Personengruppe, einem eher
undefinierbaren Kopf und einem Lamm Gottes gestaltet sind.



Hier das ungewöhnliche Kapitell aus der Nähe betrachtet.



  Das Portal hat ein kleines Vordach, dessen
Kragsteine schlicht und unverziert sind.



Innen sind aus romanischen Zeiten am ehesten ...



... einige Kapitelle bemerkenswert wie dieses hier,
das wohl Löwen darstellt.



Der Rest der Kirche wurde im 16. und 18. Jhdt.
stark verändert.









Mittwoch, 10. April 2024


Spanien, Cabanés de Esgueva (Burgos):
Kirche San Martín de Tours, 12. Jhdt.




Die ursprünglich aus dem 12. Jhdt. stammende ...



... Martinskirche steht etwas erhöht an einem Berghang.



Sie wurde im 16. Jhdt. weitgehend neugebaut.



Vom Ursprungsbau blieb lediglich das ... 


 

... romanische Archivoltenportal auf der Südseite erhalten.



Der Portalbogen zeigt ein Motiv aus sich gegenseitig 
überschneidenden Schnüren und ein Röllchenfries.



Die zweite Archivolte ist von einem Wulst verdeckt, 
aber die mittlere Archivolte zeigt einen Kugelstab 
und die äußere wird von einem Kehlprofil gebildet. 



Die auf kleinen Säulen ruhenden Kapitelle ...

 
 

... zeigen u.a. Fabelwesen und Rankenwerk.



Hier ist auf der linken Seite ein Adler zu sehen, rechts Pflanzenranken.



Die beiden Kapitelle auf der rechten Seite sind nicht mehr gut erkennbar,
weil sie schon ziemlich verwittert sind.



Bemerkenswert ist dieses Relief eines Mannes, ...



... der die Tatze eines Löwen in der Hand hält.








Montag, 8. April 2024


Spanien, Santibañez de Esgueva (Burgos):
Ermita El Salvador, 12. Jhdt.


 

Auf einem Berghang ca. 1 km südwestlich des Ortes ...



... wurde diese schlichte kleine Kirche um die Mitte
des 12. Jhdts. errichtet.



Sie ist ein einschiffiger Bau mit kurzem Chor ...



... und halbrunder, verzierter Ostapsis.



Obwohl diese im unteren Bereich verputzt ist, ...



... sind ihre zarten Lisenen gut zu erkennen.



Diese münden in kleine Kapitelle ...



... und Doppelarkaden unter dem Dach.



Ein kleines, aber schmuckloses Schlitzfenster ist erhalten, ...



... dessen unterer Teil wohl zugemauert wurde.



Die Lisene daneben mündet in eine zweischwänzige Nixe,
nicht die einzige, die an diesem Bau zu finden ist.



Die weiteren Kapitelle zeigen hier zwei Gesichter ...



... und hier ein florales Muster.



Die Nordost- und Nordseite der kleinen Einsiedelei ...



... sind fensterlos und aus großen Steinquadern erbaut.



Am Chor auf der Südseite taucht ...



... ein romanisches Rundbogenfenster
mit zwei Säulen und Kapitellen auf.



Hier ist die nächste doppelschwänzige Nixe zu sehen.



Die Kragsteine darüber unter dem Dach sind bereits stark verwittert,
links kann man jedoch einen Stier- oder Hundekopf erkennen.



Sehenswert ist das fünfstufige Rundbogenportal, ...



... dessen Bögen zwar ungestaltet sind, bei dem man aber ...



... noch Reste eines Zackenfrieses ganz außen erkennen kann.



Das Südportal hat vier zarte Blendsäulen mit gestalteten Kapitellen, ...



... deren Skulpturen nur noch in Ansätzen erkennbar sind, ...



... da die dabei verwendeten Steine bereits ziemlich verwittert sind.



Die Westseite des Kirchleins ist schmucklos.



Das Südportal ragt leicht aus der Südwand hervor
und hat ein kleines Vordach.



 Auch in der kleinen Kirche ist ein Kapitell 
mit einer zweischwänzigen Nixe erhalten.