Sonntag, 25. Oktober 2026

 

Kroatien, Solin (Split-Dalmatien):
Reste der Kirche St. Maria von Gradina in Salona,
6. bzw. 10./11. Jhdt.



Diese mittelalterliche Befestigung, die z.T. auf den 
östlichen Mauern der antiken Stadt Salona gebaut wurde, ...


Salona

... errichteten im 16.Jhdt. die Türken, 
die Klis und die Umgebung erobern wollten.



Sie hat eine fast quadratische Form mit 4 Türmen an den Ecken.



In ihrem nordöstlichen Teil entdeckte man Überreste einer
Kirche aus dem 6. Jhdt., die der Hl. Maria geweiht war.



Sie hatte die Form eines irregulären Quadrats mit 12 x 15 m,
8 achteckige Säulen, die eine Kuppel trugen, und auf 
ihrer Ostseite eine halbrunde Apsis.



Im 10. und 11. Jhdt. wurde sie von kroatischen Herrschern restauriert 
und umgestaltet und neben der westlichen Fassade ein Atrium angebaut.










 

Kroatien, Solin (Split-Dalmatien):
Reste der Basilika "Kapljuč" der 5 Märtyrer, Mitte 4. Jhdt.



Ungefähr 200 m östlich des Amphitheaters und unweit der ehemaligen 
Stadtmauer befindet sich die älteste Friedhofsbasilika von Salona.



Sie verdankt ihren Namen dem Bach Kapljuč, der den
Hang Kozjak hinunter und an ihr vorbei ins Meer fließt.



Sie trägt auch den Namen "Basilika der fünf Märtyrer", da
hier der Priester Asterius und 4 Soldaten begraben wurden, ...



... die während der letzten Christenverfolgung unter Diokletian 
im Jahr 304 den Tod fanden.


Kapljuč

Mitte des 4. Jhdts., zu Zeiten des Bischofs Leontius (346-381), 
wurde über ihren Gräbern eine Kirche erbaut, 
die erste Friedhofsbasilika von Salona. 



Der archäologische Komplex in Kapljuč besteht aus einer 
auf den Ruinen früherer Bauten erbauten Kirche sowie ...



... einigen Denkmälern, Gräbern und Wirtschaftsgebäuden.



Zu Beginn des 20. Jhdts. wurden die Ruinen des Gebäudes entdeckt:



Eine Apsis, die Mauern der seitlichen Kirchenschiffe, ...



... Sarkophage unter dem erhaltenen Boden der Kirche 
sowie die Krypta in der Apsis. 









Freitag, 23. Oktober 2026



Kroatien, Solin (Split-Dalmatien):
Ehemaliges Bischofsviertel von Salona, 4. - 6. Jhdt. 



Im Westen der heutigen Stadt Solin liegt ein riesiges Areal mit
den Ruinen der ehemaligen griechisch-römischen Siedlung Salona.



Salona wurde im 4. Jhdt. v. Chr. von griechischen Siedlern gegründet ...



... und erhielt ca. 300 Jahre später das römische Stadtrecht.



Im 4. bis 6. Jhdt n. Chr. entwickelte es sich zu einem ...



... bedeutenden frühchristlichen Zentrum mit Bischofssitz, ...




... von dem noch die Fundamente von mindestens sechs, ... 




... z.T. großen Kirchen erhalten und zu sehen sind.



Auch die Ruinen eines Klosters und eines
römisch-frühchristlichen Friedhofs sind darunter.

(Details zu den einzelnen Kirchen erfolgen in eigenen Einträgen.)



Gegen Eintritt kann man das gesamte Areal besichtigen.



Da Salona zu seinen besten Zeiten sogar 3x mehr Einwohner ...



... hatte als Solin heute, also rund 70.000 Menschen, ...



... ist das Areal riesig und man sollte sich Zeit dafür nehmen.



Das Zentrum des Bischofsviertels bildete ein Doppelkirchenkomplex ...



... aus dem 5. Jhdt., dem eine Taufkirche sowie 
weitere Gebäude angeschlossen waren.



Ungefähr so könnten diese Basiliken ausgesehen haben.



Von beiden Kirchen sind erstaunlich hohe Mauern ...



... erhalten, die heute noch über zwei Meter hoch sind.



Hier die Außenmauern einer der Bischofskirchen.



Reizvoll ist die Lage der ehemaligen Stadt 
vor dem Küstengebirge.



Einlass in die Stadt erlangte man durch Stadttore,
von dem eines in dieser Form erhalten ist.



Es war eine Doppelturmanlage mit einem Gang
über den Toren für die Wachen.



Von diesem Stadttor ist noch dieses Relief erhalten.



Außerdem zu sehen sind Reste des Kanalsystems, ...



... das Salona mit frischem Wasser versorgte.



Neben den frühchristlichen Kirchenruinen sind die Wege ...



... immer wieder mit alten Steinsärgen gesäumt.



Das alte Salona kann man eigentlich auch als die Wiege ...



... der Stadt Split bezeichnen, das sich im selben 
Ortsverbund befindet.



Im archäologischen Areal gibt es auch ein Museum, ...



... an dessen Eingang sich bereits Spolien befinden.



Auch darüber kam ein alter Stein mit Zackenmuster zum Einsatz.



Innen gibt es weitere alte und interessante Exponate.