Freitag, 25. September 2026

 

Kroatien, Nerežišća auf der Insel Brač (Split-Dalmatien):
Kirchenruine St. Vitus, 13. Jhdt.



Auf dem 778 m hohen Berg Vidova Gora auf Brač wurde ...



... im 13. Jhdt. eine kleine Kirche ca. 50 m westlich des
heutigen Gipfelkreuzes über einer Vorgängerkirche errichtet.



Von hier oben sieht man sogar auf das "Goldene Horn",
den bekanntesten Badestrand Kroatiens.



Von St. Vitus blieben im Laufe der Zeit nur Fundamente übrig,
die heute auf dem Ortsgebiet von Nerežišća stehen.



Die Kirche folgte dem Beispiel kleiner romanischer Landkirchen
mit einem rechteckigen Langhaus und halbrunder Ostapsis.



Auch heute noch werden innerhalb der Ruinen
hin und wieder Gottesdienste gefeiert.












Donnerstag, 24. September 2026



Kroatien, Nin (Zadar):
Kirchlein St. Nikolaus, 11. - 12. Jhdt.



Mitten im Prahulje Feld steht die kleine Kirche ...



... St. Nikolaus aus dem 11. bis 12. Jhdt. auf einem ...



... bis heute unerforschten, prähistorischen Grabhügel.



Mit ihrem Grundriss und ihrem Kreuzgratgewölbe ...



... ist sie angeblich das einzige erhaltene Beispiel ...



... romanischer Architektur in Dalmatien.



Man erreicht das Kirchlein über diese Treppe.



Dann erblickt man die südliche Apsis ...



... von drei halbrunden Apsiden.



Sie hat ein kleines Schlitzfenster.



Der Zinnenkranz wurde erst im 16./17. Jhdt. aufgesetzt, ...



... als die Kirche als Observatorium genutzt wurde.



Hier die Westseite mit einer schlichten Holztüre, ...



... über der noch ein Rundbogen erhalten ist.



Hier das Mauerwerk der nördlichen Apsis, ...



... auch sie hat einen schmalen Fensterschlitz.



Darüber halten kleine Konsolsteine ihr schlichtes Fries.



Die Mittelapsis ist genauso groß wie ...



... die beiden anderen Apsiden und hat ...



... ebenfalls ein schmales, längliches Fenster.



Leider war das Innere der Kirche nicht zugänglich.



Der Legende nach wurden in Nin sieben Könige gekrönt:



Während der Krönungszeremonie ritt der neue König ...



... begleitet von einer große Eskorte zur ...



... St. Nikolaus-Kirche, wo er sich dem Volk präsentierte.



Zum Zeichen seiner Macht streckte er dann ...



... vom Hügel aus sein Schwert in alle vier Himmelsrichtungen.



Diese Kirche ist aufgrund ihrer Architektur ...



... und ihrer Lage auf einer Halbinsel einzigartig.



Heute wachsen nur noch am Weg zum Hügel Bäume, ...



... früher hatte auch der Hügel selbst Bäume wie es 
dieses Foto im Archäologischen Museum in Zadar zeigt.



Bei Grabungen hat man außerdem um die Kirche 
herum alte Gräber entdeckt.




Sehenswert!










 

Dienstag, 22. September 2026


Kroatien, Zadar (Zadar):
Romanische Relikte im Archäologischen Museum,
5. bis 13. Jhdt.


Im 70er-Jahre-Bau des Archäologischen Museums, ...



... das direkt am ehemaligen Forum Romanum steht, ...



... kann man viele alte Dinge bewundern.



Obwohl hier auch zahlreiche Kunstwerke aus Zadars ...



... römischer Vergangenheit ausgestellt sind, ...



... stammen erstaunlich viele Exponate ...



... aus der frühchristlichen und romanischen Zeit.



Sehr interessant sind Präsentationstafeln wie diese, wo 
die entdeckten frühchristlichen Kirchen eingezeichnet sind.



Hier der Komplex der Kathedrale, wie er im 5. Jhdt. ausgesehen haben mag, ...



... sowie hier die Südseite der Kirche St. Stephan im 5. Jdht.



Dadurch, dass Zadar eine römische Siedlung war, hatte es bereits im
4. Jhdt. eine christliche Gemeinschaft und bald darauf einen Bischof.



Hier eine Chorschranke mit christlichen Symbolen ...



... und hier eine Sargplatte mit einem Kreuz.



Diese Chorschranke hat wohl zwischenzeitlich 
eine andere Verwendung gefunden, daher das Loch.



Interessant ist hier der Rest eines ehemaligen 
Gitterfensters, einer so genannten Transenna.



Auch dieser große Sarkophag weist allerhand ...



... christliche Symbolik auf seinen Seitenwänden auf.



Hier eine ehemalige Chorschranke mit schönen 
Verzierungen aus der Kathedrale von Zadar.



Eines der interessantesten Exponate ist durch ...



... diesen mit Figuren gestalteten Türrahmen zu sehen:



Es ist der Rest des Ziboriums aus ...



... der Kirche St. Laurenz in Zadar.



Obwohl nicht mehr alle Einzelteile vorhanden waren, wurden die ...



... übrigen mit großer Akribie und Liebe zum Detais wieder zusammengesetzt.



Hier zwei Pfaue über kunstvollen Schlingmustern.



Interessant ist, dass diese Verzierungen eigentlich ...



... im norditalienischen Raum typisch für die Kunst ...



... der Langobarden war, die dort vom 5. Jhdt bis ins 8. Jhdt. ...



... erstaunliche Kunstwerke schaffen konnten.



Diese in Stein gemeißelte Muster verlangten ...



... ihren Meistern großes handwerkliches Können ab.



In diesem Fragment sind sogar Szenen aus dem
Leben Christi dargestellt.



Hier ein Fragment aus der Kirche St. Laurenz in Zadar.



Weitere Chorschranken sind überraschend gut erhalten ...



... und zeigen Heilige wie hier auf dieser Chorschranke 
aus der ehemaligen Kirche St. Dominik in Zadar.



Auch der Taufstein des Königs Višeslav, von dem 
es hier nur dieses Foto gibt, stammt aus alten Zeiten.



Hier ein noch erhaltenes Gitterfenster aus Zadar ...



... sowie hier ein schön gestalteter Torbogen.



Dieses Fragment aus der Kirche aus Novigrad zeigt 
sogar einen bewaffneten Krieger auf einem Pferd.



Dieser Steinsarkophag ist über und über dekoriert.



Hier ein Teil vom Altar aus der Kirche St. Donat in Zadar ...



... sowie hier ein Foto der alten Kirche St. Georg in Rovanjska
nahe Starigrad, die z.T. heute noch steht.



Dieses Bild zeigt die Überreste der mittelalterlichen, 
dreischiffigen Kirche St. Johannes in Biograd.



Hier ein Modell, wie die Kirche St. Maria in Zadar
früher ausgesehen haben könnte sowie ...



... hier ein Modell der ehemaligen ...



... Kirche St. Dominik in Zadar.



Hier das Modell einer Kirche mit 6 Konchen ...



... und hier das Modell einer Kleinstkirche mit Apsis.



Hier Fragmente aus dem Ziborium der Kirche 
St. Thomas in Zadar.



Diese fein verzierte Chorschranke stammt aus 
der Kathedrale in Zadar ebenso ...



... wie dieser schlichte Sarkophag der Hl. Anastasia.



Hier ein Türbalken mit einem Kreuz sowie ...



... ein weiterer, schlichterer Steinsarg mit Deckel.



Hinter Glas gab es dann noch diese schlichte, aber
schöne Darstellung des Kindermordes in Betlehem.