Kroatien, Kanfanar (Istrien):
Ruine der Kirche St. Sophia in der ehemaligen Burg Dvigrad,
11. - 12. oder erst 13. Jhdt.
In den Wäldern nordwestlich von Kanfanar befinden sich
die Ruinen der Stadt Dvigrad, die einmal 220 Gebäude umfasste und ...
... ab 1631 wegen Seuchen wie Pest und Malaria verlassen wurde.
Am besten erhalten ist ihre Burg, deren ...
... Bergfried schon von Weitem zu sehen ist.
Die Ruinen können heute frei besichtigt werden ...
... und sind ein beliebtes Ausflugsziel.
Zuerst geht man eine hohe Mauer entlang, ...
... ehe man zu diesem ehemaligen Burgtor kommt.
Dahinter befindet sich ein großer Platz mit einer Treppe, ...
... die zum ehemaligen Portal der Kirche St. Sophia führt.
Diese stand am höchsten Plateau der Stadt und
hatte eine beachtliche Größe.
Hier ihr ehemaliger Ostabschluss mit den drei Apsiden, ...
... in denen noch Rundbogenfenster erhalten sind.
Die Kirche wurden in einigen Phasen gebaut,
von denen die erste bis ins 5. Jhdt. zurückreicht.
Hier der Blick von der Ostseite auf das romanische Langhaus,
das aus einem Mittel- und zwei Seitenschiffen bestand, ...
... und hier das nördliche Seitenschiff nach hinten gesehen.
Die erste Kirche war ein altchristlicher Bau, einschiffig
mit eingezogener Apsis, von der nur ein Fragment übrig blieb.
In einer späteren Bauphase wurde sie zu einer
dreischiffigen Hallenkirche mit drei Apsiden umgebaut,
von denen hier die südliche Seitenapsis zu sehen ist.
Hier die Rückansicht des Mittelschiffs und ...
... die Ansicht zweier Arkaden, die das Mittel-
vom nördlichen Seitenschiff trennten.
Auch hier stehen noch Mauern der Kirche ...
... - zum Teil bis in eine Höhe von 8 Metern.
Dieser Bogen führte wohl ins südliche Seitenschiff, ...
... in dem es noch diese Grabplatte gibt.
Hier eine Rundbogenarkade zum Mittelschiff aus der Nähe ...
... sowie hier vom Areal vor der Kirche aus gesehen.
Auch vom Obergaden ist noch ein Rundbogenfenster erhalten.
Von hier sind die Ausmaße der Kirche, die innen übrigens
komplett mit Fresken geschmückt war, gut abschätzbar.
Von den Nebengebäuden sind nur noch diese Reste zu sehen, ...
... wobei es hier wohl auch mehrere Treppen gegeben hat.
Hier eine Wand eines ehemals zweistöckigen Hauses.
Nach einem letzten Blick auf die Reste der Kirche ...
... geht es wieder die hohe Burgmauer entlang ...
... zum hohen Bergfried auf quadratischem Grundriss.
(Von den restlichen Gebäuden der Stadt ist übrigens kaum mehr etwas übrig.)
Durch dieses Tor geht es dann wieder zum Parkplatz.