Deutschland, Veringenstadt (Baden-Württemberg):
Peterskapelle in der Burgruine, um 1100 erbaut
Für den Besuch dieser Kapelle muss man sich ...
... auf den 675 m hohen Bergsporn über dem Ort begeben, ...
... an dem einst die große Burg Veringen stand.
Dementsprechend muss man durch dieses ehemalige ...
... Burgtor, das sich in der mächtigen Burgmauer auftut.
Diese zeugt von der Größe der ehemaligen Burganlage.
Dann bekommt man auch die kleine Kapelle zu Gesicht, ...
... neben der nur noch dieser Turmrest der ...
... Burg zu sehen ist, die bereits 1423 völlig zerstört wurde.
Von der anderen Seite sieht dieser so aus.
Die ehemalige Burgkapelle ist ein schlichter, ...
... rechteckiger Bau mit Dachreiter, in dem sich ...
... auf der Nordseite ein tiefes Rundbogenportal befindet.
Auf der Ostseite ragt eine kleine, halbrunde Apsis heraus, ...
... die leicht abschüssig angelegt ist.
Sie hat ein winziges Rundbogenfenster, ...
... das heute stark überarbeitet ist.
Darüber befindet sich im Langhaus ein weiteres
Fenster, das nachträglich ausgebrochen wurde.
Hier die Südseite, in der die vielen kleinen Fenster überraschen.
Original romanische dürften allerdings nur die ...
... drei oberen, linken Rundbogenfensterchen sein.
Das obere und untere Fenster rechts ...
... sowie das zweite große Fenster unten links
stammen wahrscheinlich aus späteren Zeiten.
Auch dieses Fenster in der Ostapsis
wurde erst im Jahr 1962 eingebaut.
Innen befinden sich in der Apsis ...
... Fresken aus den Jahren um 1515.
In der Nische links daneben ist eine Ölbergszene ...
... mit Figuren wie dem betenden Christus
und den schlafenden Aposteln nachgestellt.
Auf der Westseite ist eine hölzerne Empore eingebaut.
(Bild leider unscharf)
Um Krankheiten und Ungemacht von Veringenstadt abzuhalten,
wird seit Jahrhunderten zu Ehren des Hl. Johannes ...
... jedes Jahr am 24. Juni zu jeder vollen Stunde ...
... das Glöcklein in der Peterskapelle geläutet.
Nahe der Kapelle ist diese verzierte Kreuz zu finden.
Dann geht es wieder durch das alte Burgtor ...
... hinunter in den Ort, wo der gotische Turm ...
... der Pfarrkirche St. Nikolaus in die Höhe ragt.
Hier noch zwei Info-Tafeln zur Kapelle ...
... sowie zu den Resten der ehemaligen Burg.










