Kroatien, Hum (Istrien):
Friedhofskirche St. Hieronymus, 12. Jhdt.
Friedhofskirche St. Hieronymus, 12. Jhdt.
Im abgelegenen, aber sehenswerten Ort Hum ...
... die kleine Friedhofskirche aus dem 12. Jhdt.
Sie wurde 1904 erneuert und sieht daher heute ...
... von außen etwas "steril" aus, obwohl ihre Mauern
grossteils aus den originalen Quadersteinen bestehen.
Man betritt sie im Westen unter einem Vordach, ...
... das bestimmt erst zu späteren Zeiten angebaut wurde.
Die Mauer um das Portal springt ein wenig hervor ...
... und trägt den Glockengiebel darüber.
In diesem gibt es heute keine Glocke mehr.
Im Inneren der Kirche des Hl. Hieronymus befinden sich ...
... wertvolle Fresken vom Ende des 12. oder Anfang des 13. Jhdts.
Hier die zweite Seite dieser Szene.
Gleich daneben auf der Südwand sind diese zwei
Personen mit wallenden Gewändern abgebildet.
Während es in der Apsis keine Fresken mehr gibt,
ist der Apsisrand mit dieser Bordüre bemalt.
Die meisten Fresken sind auf der Nordwand erhalten.
Hier die Grablegung Jesu auf einem roten Leichentuch.
Daneben dieses große und bunte Fresko, bei dem ...
... u.a. die Kreuzigung zu sehen ist ...
... sowie links davon die Gefangennahme Jesu.
Außen geht es nun von der Westseite weiter ...
... auf die Südseite, wo es zwei Fenster gibt, die aber ...
... nicht mehr original rundbogig, sondern eckig sind.
Hier nochmals der doppelte Glockengiebel, ...
... der souverän über der Westseite thront.
So schlicht diese Kirche ist, so beeindruckend ...
... steht sie auf diesem Friedhofshügel.
Auch der Ort Hum daneben hat mit dem Turm
der Kirche ein romanisches Relikt vorzuweisen.


