Montag, 2. März 2026

 
 Deutschland, Büsingen am Hochrhein (Baden-Württemberg):
Bergkirche St. Michael, um 1000 erbaut



Der 415 m hohe Kirchberg, auf dem sich die ...


 

... Bergkirche über die umgebende Landschaft erhebt, ...



... ist seit dem Jahr 1939 Landschaftsschutzgebiet.



Der Zeitpunkt der Gründung der Kirche ist unbekannt, ...



... reicht aber wohl weit vor das Jahr 1000. 



Sie gilt als eine der frühen Landkirchen des Bistums Konstanz, ...



... hatte einen umfangreichen Sprengel und wird 
heute gerne als Hochzeitskirche genutzt.



1095 wurde die Bergkirche erstmals urkundlich erwähnt.



Hier nun das Langhaus mit seinem Rundbogenportal ...



... und den drei original romanischen, sehr hoch ...



... liegenden Rundbogenfenstern.



Der Turm entstand vielleicht erst im 12. Jhdt.



Die nach Osten ausgerichtete Kirche zeichnet sich aus ...



... durch das schlichte, einschiffige Langhaus mit den ...



... hoch liegenden kleinen Rundbogenfenstern. 



Es handelt sich um eine flach gedeckte Saalkirche mit ...



... eingezogenem, gerade abgeschlossenem Chorraum.



Leider wurden während der Spätgotik
der Kirchenschmuck entfernt ...



... und die gotischen Malereien übertüncht.



Die graue Fensterumrahmung ist barock und ...



... hat ein Ostfenster aus dem Jahr 1977 mit
der Darstellung des gekreuzigten Christus.



Auf der Nordseite ist diese kleine Türe zu sehen.



Das Kirchenschiff ist schlicht mit Holz gedeckt und ...



... hat im Westen eine Holzempore mit der Orgel, ...



... die allerdings erst aus dem Jahr 2000 stammt.



Die Laibungen der hochliegenden Fenster sind bemalt.



Nach einem letzten Blick ins Kircheninnere geht es ...



... wieder ins Freie und weiter um die Kirche.



Der Turm gehört mit zu den ältesten Bauteilen. 



Auch die an seiner Seite angebaute Sakristei zählt ...



... zur ursprünglich romanischen Bausubstanz.



Sie weist wie der Turm Sehschlitze auf, ...



... hat aber auch ein rechteckiges Fenster.



Der Turm darüber hat auf allen 4 Seiten Biforien.



Hier nun der Ostabschluss (Chor) von außen ...



... mit dem kleinen romanischen Rundbogenfenster.



Auch auf seiner Nordseite gibt es ...



... ein Rundbogenfenster, das durch
einen gemalten Rahmen betont ist.



Im Langhaus wurde während der Reformation
ein spätgotisches Fenster ausgebrochen, ...



... sonst überwiegen auch auf dieser Seite ...



... hohen, romanischen Rundbogenfenster.

(Foto leider unscharf)



Im 17. Jhdt. wurde das Kirchenschiff Richtung Westen verlängert, ...



... aus dieser Zeit stammen auch diese größeren Fenster.



Unterhalb der Kirche sind noch ein Wirtschaftsgebäude ...



... sowie das Mesnerhaus erhalten.



Beide sind genauso hochromanisch wie die Kirche und ...



... die hohe Mauer, die den Friedhof vollständig umschließt.










Samstag, 28. Februar 2026

 
 Deutschland, Wollmesheim (Rheinland-Pfalz):
Protestantische Kirche, um 1030/40 erbaut
 
 
 

Im Nordosten von Wollmesheim steht auf dem Friedhof ...



... das älteste Kirchengebäude der Pfalz.



Es wurde anstelle einer bereits 991 
erwähnten hölzernen Kirche um 1030 errichtet.



Charakteristisch ist ihr steinsichtiger Westturm mit ...



... seinen Biforien auf allen vier Seiten unter dem Dach.



Diese ruhen jeweils auf einer Mittelsäule.



Er hat sonst nur winzige Mauerschlitze und ...



... unten einen Rundbogen mit einem offenen Raum.



Auf der Seite ragt aus einem Stein dieses leider
schon stark verwitterte Tierrelief hervor.



Über dem Bogen ist ein Kopf zu sehen, ...



... der ebenfalls kaum mehr erkennbar ist.



Zum 950. Kirchenjubiläum 1990 wurden 
anlässlich einer gründlichen Außenrenovierung ...



... zwei salische Sandsteinsarkophage aus der Zeit ...



... um 1025/1030 und zwei Taufsteine ausgegraben. 



Beide Steinsarkophage weisen Fischgrätmuster ...



... an ihren Längs- oder Stirnseiten auf.



Dabei wurde auch das ursprüngliche ...



... Westportal am Turm wieder geöffnet.



Im 18. Jhdt. wurde das Kirchenschiff nach Osten 
hin verlängert und erhöht. 



Zudem erhielt die Kirche der Barockzeit entsprechend ...



... große Fenster und ein Barockportal an der Südseite. 



Hier der Innenraum der Protestantischen Kirche,
die einst dem Hl. Mauritius geweiht war.



Auch außen wurden einige romanische Fenster ...



... wieder aufgedeckt wie dieses kleine Rundfenster.



Der 24 m hohe Turm wurde zwischen 1095 und 1105 
erbaut und ist vollständig erhalten.



Eine der drei Glocken stammt vom Ende des 13. Jhdts.
und zählt damit zu den drei ältesten Glocken der Pfalz.



Vom Plateau, auf dem die Kirche steht, hat man
einen schönen Ausblick auf den Pfälzer Wald.