Dienstag, 14. April 2026

 
 Kroatien, Poreč (Istrien),
Ehemaliger Bischofspalast, 6. Jhdt.



 Im Norden der Halbinsel, auf der die Altstadt von Poreč steht, ...
 
 
 

... wurde bereits im 6. Jhdt. ein Kirchenkomplex errichtet, zu dem ...



... neben der Euphrasius-Basilika auch der Bischofspalast gehört.



Dieser hatte selbst die Form einer Basilika, die allerdings erhöht stand.



Hier die Gebäude des Kirchenkomplexes, wobei der Bischofspalast
ganz links vorne (Nrn. 4 und 5) abgebildet ist.



Man gelangt durch dieses romanische Portal
ins Kirchenareal und darf dieses besichtigen, ...



... sobald mein das Eintrittsgeld bezahlt hat.



Dann gelangt man ins Atrium mit seinen hohen Säulen, ...



... von dem es auf der Westseite ins Baptisterium und ...



... auf der Ostseite in die Basilika geht.



Nach der Besichtigung des Baptisteriums ...



... gelangt man zur Treppe des Bischofspalastes,
in dem heute ein Museum untergebracht ist.



Der eigentliche Palast befindet sich im ersten Stock und
wurde über älteren Räumen im Erdgeschoß errichtet.



Schön ist dieser offene Gang, in dem man bereits
zahlreiche alte Steinreliefs und -objekte bewundern kann.



Von hier aus ist auch der erst im 17. Jhdt.
errichtete Kirchturm zu sehen, den man
im Rahmen der Besichtigung auch besteigen kann.



Dann geht es durch diesen erweiterten Rundbogen ...



... in die große Halle des ehemaligen Bischofspalastes.



Hier dominieren drei Bögen, die in eine Apsis führen, ...



... die durch große Fenster beleuchtet wird.



Hier steht ein antiker Stuhl, auf dem wohl ...



... früher der jeweilige Bischof Platz genommen hat.



Die kleinen Außenbögen sind mit Ziegeln ausgeführt ...



... und ruhen auf Kapitellen, die Spolien sind.



Der große Bogen weist noch Reste eines Frieses aus Stuck auf,
das Blattranken auf rotem Untergrund darstellt.



Links an der Wand wurden diese ursprünglichen
Fenster und Türen vermauert, während auf der ...



... rechten Seite die Rundbogenfenster noch offen sind.



Hier die Rückseite dieser Halle, auf der oben
zwei vermauerte Rundbogenfenster zu erkennen sind.



Bei einem davon ist sogar das damals übliche Gitter erhalten.



Dann geht es weiter durch jüngere Räume, in denen ...



... u.a. auch romanische Exponate wie 
dieses Kruzifix aus dem 13. Jhdt., ...



... dieses Kruzifix ebenfalls aus dem 13. Jhdt. ...



... und dieses Kruzifix aus derselben Zeit, das im
14. und 15. Jhdt. verändert wurde, ausgestellt sind.



Dann geht es in die Räume neben der großen Halle, ...



... in denen es weitere "abgesetzte" Rundbögen bei den Türen gibt,
die eigentlich für die Kunst der Langobarden typisch sind.



Hier der erstaunlich verzogene Grundriss des 
Bischofspalastes mit seinen Räumen.



Dann geht es wieder die Treppe hinunter in den Hof, ...



... wo dieser Steinsarg ausgestellt ist.



Die Innenräume hier sind steinsichtig ...



... und beherbergen weitere Exponate.



Auffallend sind die großen Steine, 



... mit denen diese Gebäude errichtet wurden.



Hier ein Gang mit Holzbalken als Decke, ...



... von dem es zu diesen Räumen mit weiteren Särgen und Sargdeckeln geht.



Hier gibt es Reste alter Mosaike zu sehen.



Einen Gang weiter sind diese Kapitelle ausgestellt ...



... sowie weitere Mosaike und Steinreliefs.



Dieser Fisch sieht fast gefährlich aus.



In dieser Apsis gibt es einen steinernen Thron.



Im Verlauf des Rundgangs gibt es weitere Mosaike ...



... sowie diese Relikte und Tafeln mit lateinischer Inschrift.



Besonders schön und gut erhalten ist dieses Mosaik.



Hier ein Fragment eines Bodenmosaiks aus dem 4. Jhdt.



Dieses Rundbogenfenster wurde später verändert.



Hier geht es dann wieder ins Freie, wo man ...



... einen Blick auf die hohe Euphrasius-Basilika ...



... und den Bischofspalast von außen werfen kann.



Rechts sind die Apsis und darüber der erhöhte Raum
der großen Halle zu erkennen.



Der Kirchturm steht beim Palast anstatt bei der Basilika
und wurde erst im 17. Jhdt. errichtet.



Hier draußen gibt es auch eine Terrasse, von der man ...



... einen herrlichen Blick auf die Bucht von Poreč hat.



Von hier geht es weiter durchs Erdgeschoß, wo man ...



... die Fundamente von Vorgängerkirchen besichtigen kann.



Diese ehemalige Kapelle weist noch vermauerte, ...



... längliche Rundbogenfenster auf.



Daneben sind Reste von Fresken zu sehen, ...



... die leider kaum mehr erkennbar sind.



Hier kann man alte Mosaike mit verschiedenen Mustern ...



... an ihrem ursprünglichen Platz ansehen.



Dieser antike Steinsarg ist nur teilweise erhalten.



Von diesem Kellergewölbe geht es weiter ...



... zu einem Rundbau mit Seitenapsis, in der ...



... ein komplett erhaltener Sarkophag steht.



Noch ein letzter, tiefer liegender Raum, ...



... dann geht es in den letzten Teil der Rundtour, ...



... in die Euphrasiusbasilika selbst, die ich 
in einem Extra-Eintrag behandle.