Dienstag, 5. Mai 2026

 
 Kroatien, Kanfanar (Istrien):
Ruine der Kirche St. Sophia in der ehemaligen Burg Dvigrad,
11. - 12. oder erst 13. Jhdt. 
 
 
 

In den Wäldern nordwestlich von Kanfanar befinden sich 
die Ruinen der Stadt Dvigrad, die einmal 220 Gebäude umfasste und ...



... ab 1631 wegen Seuchen wie Pest und Malaria verlassen wurde.



Am besten erhalten ist ihre Burg, deren ...



... Bergfried schon von Weitem zu sehen ist.



Die Ruinen können heute frei besichtigt werden ...



... und sind ein beliebtes Ausflugsziel.



Zuerst geht man eine hohe Mauer entlang, ...



... ehe man zu diesem ehemaligen Burgtor kommt.



Dahinter befindet sich ein großer Platz mit einer Treppe, ...



... die zum ehemaligen Portal der Kirche St. Sophia führt.



Diese stand am höchsten Plateau der Stadt und
hatte eine beachtliche Größe.



Hier ihr ehemaliger Ostabschluss mit den drei Apsiden, ...



... in denen noch Rundbogenfenster erhalten sind.



Die Kirche wurden in einigen Phasen gebaut,
von denen die erste bis ins 5. Jhdt. zurückreicht.



Hier der Blick von der Ostseite auf das romanische Langhaus, 
das aus einem Mittel- und zwei Seitenschiffen bestand, ...



... und hier das nördliche Seitenschiff nach hinten gesehen.



 Die erste Kirche war ein altchristlicher Bau, einschiffig
 mit eingezogener Apsis, von der nur ein Fragment übrig blieb. 



In einer späteren Bauphase wurde sie zu einer 
dreischiffigen Hallenkirche mit drei Apsiden umgebaut, 
von denen hier die südliche Seitenapsis zu sehen ist.



Hier die Rückansicht des Mittelschiffs und ...



... die Ansicht zweier Arkaden, die das Mittel- 
vom nördlichen Seitenschiff trennten.



Auch hier stehen noch Mauern der Kirche ...



... - zum Teil bis in eine Höhe von 8 Metern.



Dieser Bogen führte wohl ins südliche Seitenschiff, ...



... in dem es noch diese Grabplatte gibt.



Hier eine Rundbogenarkade zum Mittelschiff aus der Nähe ...



... sowie hier vom Areal vor der Kirche aus gesehen.



Auch vom Obergaden ist noch ein Rundbogenfenster erhalten.



Von hier sind die Ausmaße der Kirche, die innen übrigens
komplett mit Fresken geschmückt war, gut abschätzbar.



Von den Nebengebäuden sind nur noch diese Reste zu sehen, ...



... wobei es hier wohl auch mehrere Treppen gegeben hat.



Hier eine Wand eines ehemals zweistöckigen Hauses.



Nach einem letzten Blick auf die Reste der Kirche ...



... geht es wieder die hohe Burgmauer entlang ...



... zum hohen Bergfried auf quadratischem Grundriss.

(Von den restlichen Gebäuden der Stadt ist übrigens kaum mehr etwas übrig.)



Durch dieses Tor geht es dann wieder zum Parkplatz.











Sonntag, 3. Mai 2026

 
 Kroatien, Sv. Lovreč (Istrien):
Basilika St. Martin, 11. Jhdt.
 
 
 

Durch dieses gotische Stadttor gelangt man ...



... auf den gepflasterten Platz des Ortes Sv. Lovreč,
der auf Deutsch St. Laurenz heißt.



Den höchsten Platz nimmt hier die Basilika ein, ...



... in deren südlicher Vorhalle einige ...



... romanische Relikte zu sehen sind ...



... wie dieser geflügelte Löwe oder ...



... diese Reste von karolingischen Chorschranken.



Hier weitere Fragmente - vielleicht auch von einer Vorgängerkirche.



Bemerkenswert ist jedenfalls dieses alte Fenster,
das wohl noch aus der Entstehungszweit der Basilika stammt.



Die Vorhalle wurde sicher später vorgebaut, ...



... neben dem Zugang zur Kirche steht diese Grabplatte.



Ein zweites romanisches Fenster fiel 
leider zum Teil diesem Dachbalken zum Opfer.



Von hier hat man einen schönen Blick auf die ...



... alten Häuser, die den Platz umgeben.



Innen hat St. Martin ein hohes Mittelschiff ...



... und zwei niedrigere Seitenschiffe links und rechts.



Das Mittelschiff mündet in eine große Mittelapsis, ...



... die heute leider mit modernen Fresken ausgemalt ist.



Ihre alten romanischen Fresken hat sie verloren.



Dafür sind in beiden kleineren Seitenapsiden ...



... noch Fresken aus dem 11. Jhdt. erhalten, ...



... die wie hier oben Christus zwischen zwei Erzengeln ...



... und darunter einige Apostel zeigen.



In der nördlichen Seitenapsis steht ...



... eine Muttergottes mit Kind, hinter der ...



... wohl die restlichen Apostel abgebildet sind.



Alle drei Kirchenschiffe sind schlicht mit Holz gedeckt.



Einige Kapitelle sind Spolien aus ...



... römischen Zeiten, die hier wieder verwendet wurden.



Ihre Formen reichen von diesen komplizierten Kapitellen mit Blattform ...



... bis hin zu schlichteren mit Voluten.



Von einem Seitenschiff zweigt eine jüngere Seitenkapelle ab.



Hier die Säulen und Arkaden, die das Mittelschiff ...



... von den beiden Seitenschiffen trennt.



Den Obergaden erleuchten kleine Rundbogenfenster.



Die hölzerne Empore im Westen wurde später eingebaut, ...



... sie trägt heute auch die Orgel.



Nach einem letzten Blick ins Kircheninnere geht es ...



... wieder ins Freie auf die barocke Westseite.



Hier die Nordseite der Basilika, wo auch die Ruine ...



... eines Turmes oder gar eines früheren, ...



... zweistöckigen Baptisteriums steht.



Hier ist eine romanische Brunnen- oder Taufschale zu erkennen,
darum herum eine durchlaufende Sitzbank.



Eine Treppe führte ins Obergeschoß und neben
den kleinen Fenstern sind zahlreiche Löcher zu sehen,
in die die Balken der Zwischenböden eingefügt waren.



Zurück bei der Kirche geht es nochmals um ...



... die Südseite von St. Martin mit ihrer Dachgalerie.



Der Turm der Basilika steht extra im Südosten der Kirche ...



... und ist offensichtlich jüngeren Datums.



Auf der Ostseite sind die drei romanischen ...



... Apsiden doch ziemlich verändert worden.



Hier die große Mittelapsis, an der die
ursprüngliche Verzierung nur noch 
am mittleren Fenster erkennbar ist.



Die südliche Seitenapsis wirkt eher 
wie original mit ihrem Rundbogen, ...



... der ihr schlichtes Rundbogenfenster umfasst.



Die nördliche Seitenapsis verschwindet 
leider hinter einer Mauer, die ...



... ziemlich hoch ist und auch das restliche ...



... Kirchenareal umgibt.



Vom Turm geht es dann wieder zurück ...



... auf die südliche "Schauseite" dieser Basilika.



Hier ist sogar noch ein Pranger erhalten,
an den Übeltäter für einige Zeit gekettet wurden.



Dann geht es wieder den hübschen Dorfplatz hinunter ...



... zur Mauer, die diesen umgibt und einfasst.