Samstag, 15. August 2026


Kroatien, Trogir (Split-Dalmatien):
Romanische Häuser, 13. Jhdt.



Wenn man mit offenen Augen ...



... durch die mittelalterliche Altstadt von Trogir geht, ...



... kann man allerhand alte Stilelemente an den Häusern sehen.



Die engen Gassen der Stadt sind voll mit ...



... altem Gestein, das z.T. noch aus der Antike stammt.



Hier ein romanisches Rundbogenportal, ...



... dessen seitliche Konsolsteine einige Jahrhunderte alt sind.



V.a. die in den Pfeilern darunter eingemeißelten ...



... Köpfe verraten dessen romanischen Ursprung.



Obwohl einige Rundbögen sicher jünger sind ...



... und andere Bögen bereits aus der Gotik stammen ...



... mit ihren stilvollen und aufwändigen Verzierungen, ...



... geht die Form des Rundbogenportals ...



... eindeutig auf die Romanik zurück.



Auch dieses Haus mit seinem Triforium,  ...



... dessen Arkaden auf Säulen mit breiten Konsolen ruhen, ...



... entstand im 13. Jhdt. und wurde später aufgestockt.



Ein paar Schritte weiter kann man an den dunklen Steinen ...



... noch ein altes, heute vermauertes Portal erkennen.



Seine Rundbogenform ist romanisch.



Dieses Steinhaus ist ebenfalls sehr alt und ...



... weist ein restauriertes Biforium auf.



Auch hier hat ein altes Portal ausgedient ...



... und ist vermauert worden, wobei
seine Struktur noch erkennbar ist.



Keine Rundbögen, dafür einen alten Balkon sowie ...



... einen tonnengewölbten Durchgang hat dieses Haus, ...



... wobei der Balkon von Säulen getragen wird.



Der Innenhof des Stadtmuseums zeigt weitere ...



... antike und frühchristliche Relikte aus Stein.



Leider hatte es gerade Mittagspause.



Hier ein weiteres Haus mit einem alten Zwillingsfenster ...



... mit Mittelsäule, ebenfalls renoviert.



Unweit davon dieses Portal mit grüner Türe, ...



... wobei dieses Portal mit dunkler Türe älter wirkt.





Die Altstadt von Trogir ist insgesamt sehenswert!













Montag, 10. August 2026

 

Kroatien, Trogir (Split-Dalmatien):
Kirchlein St. Barbara, um 1000 erbaut 



Mitten in der Altstadt und unweit der Kathedrale ...



... befindet sich dieses Kirchlein, das leider von außen
für Besucher kaum zu sehen ist, da es völlig zugebaut ist.



Nur von oben kann man sein kleines Kirchenschiff sehen.

Sein Zugang befindet sich unter diesem ...

... meist von Touristen übervölkerten Durchgang.



Diese unscheinbare dunkelgrüne Türe birgt 
allein schon einen romanischen Schatz:

Ihr Türrahmen besteht aus den Steinen ...



... frühchristlicher Sarkophage, in die alte, christliche ...



... Symbole wie das Rad und das Kreuz gemeißelt sind.



Dahinter tut sich ein schmales, aber ...



... erstaunlich hohes, dreischiffiges Kirchenschiff auf, ...



... das auf alten Säulen ruht, die sicherlich Spolien sind.



An dieses schließt im Osten eine halbrunde Apsis an,
die ein vergittertes Rundbogenfenster hat.



Hier der Grundriss dieses schlichten, aber dafür
umso schöneren Gotteshauses.



Die Apsis ist leicht erhöht und hat einen steinernen Altar.



Die schlanken Säulen haben verschiedene Farben ...



... und auch verschieden gestaltete Kapitelle.



Das schmale Kirchenschiff hat sogar Rundbogenfenster ...



... im Obergaden und ist mit schlichten Holzbrettern gedeckt.



Das Kirchlein ist erst unlängst renoviert worden.



Früher war es dem Hl. Martin geweiht, ...



... aber nachdem die alte Barbarakirche zerstört wurde, ...



... hat man den Barbarakult hierher transferiert.



Leider wird diese kleine Kirche gar nicht beachtet
und sie ist auch nicht öffentlich zugänglich.



Somit ahnen die Touristen gar nicht, welche weitere
Sehenswürdigkeit ihnen hier gleich um die Ecke entgeht.