Freitag, 30. September 2022



Spanien, Sant Eugenià de Berga 
(Barcelona, Catalunya):
Pfarrkirche Sant Eugenià, 11. Jhdt.
 


Bereits von Weitem ist der Kirchturm
dieser Pfarrkirche, die auf dem höchsten Punkt ...



... des Ortes Sant Eugenià de Berga errichtet wurde, zu sehen.



Eigentlich ist es ihr Vierungsturm, der über
das gesamte Kirchengebäude ragt, ...



... der zweite Turm der Kirche
an der Westseite über dem Portal ...



... ist kleiner und ebenfalls romanisch
wie man an den Biforien erkennen kann.



Der Vierungsturm wurde im 12. Jhdt. hinzugefügt
und ist prächtiger ausgebaut.



Er wurde über einem Tambour, ...



... einem unregelmäßig achteckigen Sockel, errichtet.


Der Turm darüber weist zwei Etagen mit Bi- und Triforien auf
und ist durch Lisenen und Rundbogenfriesen strukturiert.



Die Nordseite hat zwei Rundbogenfenster sowie
- neben dem kleinen Turm - auch einen Sakristeianbau,
der später angefügt wurde.



Auf der Ostseite tauchen schließlich ...



... drei ungegliederte und schmucklose Apsiden auf, ...
 
 
 
... von denen die mittlere gut doppelt so groß ist ...
 
 
 

... wie die anderen beiden an ihren Seiten.



Alle drei haben vergleichsweise ...



... winzige Rundbogenfenster.



Ans südliche Querhaus wurde leider ...



... zu späteren Zeiten diese eckige Kapelle angebaut ...



... zur Erinnerung an die Gefallenen der beiden Weltkriege
- was den Gesamteindruck des Gebäudes etwas stört.



Hier nun die Südseite des Kirchenschiffs, ...



... in dem nun nur noch ein Rundbogenfenster
aus romanischen Zeiten zu sehen ist.



Um das gesamte Gebäude - auch um den
Tambour unter dem Vierungsturm -
ziehen sich erhabene Rundbogenfriese.



Die Westfassade ist überarbeitet, ...



... hat aber ihr romanisches Rundbogenportal behalten.



Dieses ist sogar mehrstufig und hat vier Blendsäulen, ...



... deren Kapitelle alle dekoriert sind.



Während die beiden äußeren pflanzliche Muster haben, ...



... sind die beiden inneren mit Figuren versehen.



Auch die Bögen sind verziert - mit Flechtmustern.



Hier der Grundriss der ursprünglich romanischen Kirche
- ohne ihren Kapellenanbau an der Südseite.



Innen ist Sant Eugenià seit ihren Renovierungen
zwischen 1955 bis 1975 wieder sehr schlicht gehalten.







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