Donnerstag, 17. Februar 2022


Italien, Rom (Lazio):
Basilika Santa Maria in Trastevere, 
1138 - 1148 erbaut



Diese Basilika ist die älteste Marienkirche 
der Stadt und bildet mit dem davorliegenden Platz 
das Zentrum des Viertels Trastevere.

Angeblich wurde sie bereits von Papst Calixt I.
Anfang des 3. Jhdts. gegründet.



Der heutige Bau stammt aber aus dem 12. Jhdt.
und steht entlang der belebten Via della Paglia, ...



 ... von der aus man bereits
den hohen Campanile bewundern kann.



Bemerkenswert ist die Westfassade der Basilika, die ...



... im oberen Bereich ein Mosaik aus dem 13. Jhdt. aufweist, ...



... das in der Mitte Maria mit dem Kind auf dem Thron ...



... sowie zu ihren Seiten je fünf Damen
mit brennenden Laternen in ihren Händen zeigt.



Das Gemälde darüber mit Christus am Thron flankiert
von Engeln ist dagegen schon ziemlich verblasst.



Der romanische Turm wurde im Laufe der Zeit ...



... mehrfach umgebaut, v.a. seine
ehemaligen romanischen Bi- und Triforien.



Bemerkenswert ist hier an der Spitze
ein Mosaik der Gottesmutter mit Kind,
das durch ein kleines Holzdach geschützt ist.




Die Säulenvorhalle von Santa Maria stammt ...



... erst aus dem Jahre 1702 von Carlo Fontana,
deren "Heilige Pforte" in der Mitte
nur in heiligen Kirchenjahren geöffnet wird.



In den beiden anderen Zugängen zur Kirche ...



... sind diese alten Chorschranken
- wahrscheinlich aus frühchristlichen Zeiten -
an die Wände montiert und ausgestellt.



Trotz barocker Umbauten konnte die Kirche noch
ihren mittelalterlichen Eindruck bewahren.



Die prächtige Kassettendecke 
stammt von Domenichino aus 1671, ...



... in die er auch das achteckige Bild
"Auferstehung der Jungfrau" integrierte.



Die Säulen stammen aus einem antiken Gebäude, 
möglicherweise aus den Caracallathermen.



Nach den Überlieferungen des 4. Jhdts.
entsprang dort, wo heute der Altar der Kirche steht,
im Jahr 38 v. Chr. eine ölhaltige Quelle.



Dieses wurde bald als Hinweis
auf das Erscheinen des Erlösers interpretiert.



Die Mosaiken in der Apsis stammen ...



... noch aus der Zeit des Neubaus vom 12. Jhdt.



Sie zeigen Christus und seine Mutter Maria
inmitten von sieben Heiligen.



Dabei hält Christus Maria liebevoll umarmt,
beide haben Texte in ihren Händen.



Die jeweils sechs Schafe auf beiden Seiten darunter
sind Symbole für die zwölf Apostel, die entweder
aus Bethlehem oder Jerusalem auf das Lamm Gottes
in der Mitte zuschreiten.


 
Die Mosaike am Triumphbogen 
und im unteren Apsisabschnitt wurden
im 13. Jhdt. von Pietro Cavallini geschaffen:

Letztere zeigen das Leben Mariens in sechs Bildern.



Unten in der Apsis steht dieser Thron
aus Marmor mit zwei geflügelten Löwen
als Armstützen.



Auch in dieser Kirche befindet sich ein
stark verdrehter und mit buntem Mosaik
verzierter Osterleuchter.



Und auch hier gibt es keine rundbogigen Arkaden
im Mittelschiff, sondern der Obergaden ...



... ruht auf einem durchgehenden Architrav, der ...



... auf - wahrscheinlich antiken - Säulen aufliegt.



Wieder draußen gilt es noch, die Stimmung ...



... auf der Piazza mit ihrem Brunnen einzufangen.



Am Abend ist es hier erst so richtig romantisch.






Sehenswert!












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