Sonntag, 29. Juli 2012



Italien, Arco am Gardasee (Südtirol):
Burg Arco, romanische Bauten um 1300.

Arco liegt auf einem imposanten großen Felsberg
einige Kilometer nördlich des Gardasees.



Fast mystisch erhebt sich der Berg mit seiner Burg 
aus dem Morgennebel.







Der Aufstieg erfolgt durch schöne Olivenhaine
und bietet manch malerischen Ausblick in Richtung Gardasee.

Nur der markant geschichtete Monte Brione liegt dazwischen.



Schöner Vorplatz, der wohl einmal als Turnierplatz diente.

Das lauschigste Plätchen befindet sich auf der Bank 
unter der Zypresse!



Die Aussicht auf den Ort Arco ist einmalig.



Beim Aufstieg gelangt man durch einen Turm
mit wunderschönen alten Fresken.





Hier ein Blick auf den ehemaligen Hauptturm,
der als Wohnturm gedient haben soll.





Der sogenannte Renghera-Turm 
stellt den höchsten Punkt der ehemaligen Burganlage dar.

Der Aublick von hier oben ist umwerfend.



Hier fanden 2011 die WM im Klettern statt.



Gar nicht so einfach, auf dem schmalen Weg 
das Baumaterial für die nötigen Renovierungen heranzuschaffen.



Hier noch ein Eindruck vom Bummel durch den Ort Arco.






Italien, Riva del Garda (Südtirol):
Torre Apponale, 1220.



Der 34 m hohe Torre Apponale entstand um 1220,
steht mitten am malerischen Stadtplatz von Riva
und diente wahrscheinlich der ersten Stadtfestung als Bergfried.









Der Turm und der Platz von verschiedenen Blickwinkeln aus.



Blick auf den Monte Rocchetta im Westen der Stadt.
Er ist 1575 m hoch.





Die Burg Rocca di Riva ist komplett von Wasser umgeben.

Ihre Ursprünge gehen auf das 12. Jhdt. zurück,
sie ist aber im 16. und 17. Jhdt. von den Skaligern verändert worden.
Heute befindet sich das Museo Civico darin.







Hier noch Teile der ehemaligen Befestigungsanlage,
die aber offensichtlich später entstand.



Blick auf das Nordende des Gardasees 
sowie Riva del Garda vom Monte Baldo aus.





Samstag, 28. Juli 2012



Italien, Missiano bei Eppan (Südtirol):
Burg Hocheppan und Burgkapelle, 1125.



Nach einem Aufstieg von einer halben Stunde
liegt die Burg endlich vor mir.



Im Burggraben "hausen" tatsächlich Schweine!



Der Burgfried in seinem heutigen Zustand.







Herrlicher Blick von der Burg hinunter auf Bozen.



In der Burg befindet sich eine beliebte Schänke.





Hier die romanische Burgkapelle,
die an und für sich nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen ist.



Ich hatte Glück und durfte kurz ohne Führung hinein,
dafür aber keine Fotos machen.

Daher diese eine Foto aus dem Prospekt ...
Die Fresken aus dem Leben Jesu
sowie von den klugen und törichten Jungfrauen und
die berühmte "Knödelesserin" sind auch im Internet zu finden.


Unbedingt vorher informieren,
wann in der Kapelle eine Führung angesetzt ist,
sonst geht man den Weg hier herauf - fast - vergeblich.












Italien, Chiusa (Klausen, Südtirol):
Heiligkreuz-Kapelle bei Kloster Säben, 13.Jdht.

Hoch oben über Chiusa (Klausen)
thront das heutige Benediktinerinnenkloster
auf dem Heiligen Berg von Säben.


 

Dieser war schon in der Steinzeit besiedelt.
Vom 6. Jdht. bis 960 befand sich hier ein Bischofssitz,
der allerdings dann nach Brixen verlegt wurde.



Der Aufgang liegt versteckt zwischen Steinhäusern im Ort Klausen,
der Aufgang ist steil und dauert eine knappe Stunde.



Gutes Schuhwerk empfiehlt sich,
wie hier unschwer zu sehen ist.



Unterwegs liegt der Turm der Burg Branzoll,
die allerdings in Privatbesitz ist.





Die Marienkapelle wird innen gerade renoviert.



Weiter geht's - hinauf zum Kloster.



Endlich im Klosterhof.

Schon verwunderlich wie es dieses kleine Auto hier rauf schafft!
Ist zwar ein Geländeauto - die Nonne muss aber doch gut Autofahren können.



Ob das Gebäude hier links auch romanischen Ursprungs ist?
Die Fenster würden darauf hindeuten.

Säben war nach 960 lange Wehrburg
und wurde erst 1685 als Kloster besiedelt.





Der herrliche Ausblick belohnt die Mühen des Aufstiegs.



Der außen etwas verwahrloste Turm der Heiligkreuzkapelle.





Im Inneren der Heiligkreuzkapelle,
die leider sehr barock ist.



Nur diese Tafel innen weist auf den 
romanischen Ursprung der Heiligkreuz-Kapelle hin,
die ursprünglich eine 3-schiffige Kapelle war
(s. Bild rechts unten).



Und jetzt geht es das Ganze wieder hinunter ...


Für Romanik Fans:

Das Landschaftserlebnis übertrifft hier den Kunstgenuss.