Deutschland, Keltern (Baden-Württemberg):
Pankratiuskapelle in Niebelsbach, um 1200 bis 1250
Ziemlich versteckt am südwestlichen
Ende des kleinen Ortes Niebelsbach ...
... wurde diese Kapelle wahrscheinlich nach 1200 erbaut.
Ihr ältester Teil befindet sich auf der Westseite, ...
... während die Ostseite Mitte des 15. Jhdts. erweitert wurde.
Hier gibt es nun einen Chor im 3/8-Schluss und ...
... auf dem Kirchenschiff einen Dachreiter.
Die Westseite stammt vom Anfang des 13. Jhdts. ...
Innen fällt sofort der gotische Triumphbogen auf ...
... mit seiner über und über bemalten Wand.
Diese Fresken zeigen Christus als Weltenrichter
mit Maria und Johannes dem Täufer als Fürsprechern.
Ein Engel hilft Christus bei der Vollstreckung des Urteils.
Im Chor befinden sich zwei weitere Fresken aus um 1600, ...
... die die Errichtung der ehernen Schlange ...
... sowie eine Kreuzigungsszene darstellen.
Hier der Blick vom Chor hinaus ins Kirchenschiff, ...
... an dessen Wänden sich insgesamt 13 aufgemalte
Weihekreuze befinden.
Auf der Westseite wurde nachträglich eine
Empore aus Holz eingezogen.
Auf der Südseite gibt es einen weiteren Zugang ...
... zu St. Pankratius, der ein sogar kleines Vordach hat.
Daneben ist sogar noch ein winziges
romanisches Rundbogenfenster erhalten.
Auf der Nordostseite ist am Kirchenschiff ...
... dieses gotische Maßwerkfenster angebracht, ...
... dem am hochgotischen Chor weitere drei ...
... mit kunstvoller Umrahmung folgen.
Der aufgemalte Rahmen ist ungewöhnlich
und passt nicht ganz zum gotischen Stil.
Auch die Kanten des 3/8-Chors sind verziert.
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