Mittwoch, 8. April 2015



Österreich, St. Urban am Urbansee (Kärnten):
Pfarrkirche St. Urban, Stiegenaufgang 12. Jhdt.


  

Steil am Hang liegend 
und nur über eine hohe Treppe erreichbar ist diese Kirche.


  

Der Zugang erfolgt schließlich 
vorbei an diesem Pfarrhaus aus Holz über eine kleine Brücke.



Die erste urkundliche Erwähung von "sanctus urbanus"
erfolgte um das Jahr 1164.

Der Chor und der Chorturm entsammen aber bereits dem 14. Jhdt.



Die Kirche selbst ist ein spätgotischer Bau, 
der nachträglich barockisiert wurde.



Von der romanischen Kirche ist nur noch diese Treppe erhalten.


 

Hier der Zugang zur Kirche, die leider nicht offen war.





Diese Treppenstufen ...



... sowie diese beiden Treppengeländer ...


  

... und deren beide Köpfe ...



... entstammen noch dem Mittelalter.






Dienstag, 7. April 2015



Österreich, St. Veit/Glan (Kärnten):
Kapelle Hl. Nikolaus und Rupert 
bei Burgruine Freiberg, 12. Jhdt.



Die Burgruine Freiberg befindet sich auf diesem Hügel
südlich des Weilers Grassen in der Gemeinde Frauenstein.



Freiberg steht auf einem kleinen Felshügel über dem Glantal 
unweit von Schloss Frauenstein (s. Turm im Bild).

 1181 als castrum Vrieberch urkundlich erstmals genannt, 
war Freiberg vom 12. Jhdt. an die herzogliche Hauptburg in Kärnten,
deren Reste heute unter Denkmalschutz stehen.



Nach einer ca. halbstündigen Wanderung 
durch die reizvolle Landschaft ...



... erblickt man als erstes dieses entzückende, steinsichtige Kirchlein.



Ihre Blüte erlebte die Burg bis ca. 1310, 
dann wurde sie als Pfandobjekt benutzt, 
 wechselte häufig den Besitzer, verfiel allmählich 
und war vermutlich schon Mitte des 15. Jhds. eine verlassene Ruine.


 

 Von der einst ausgedehnten Anlage, die Mitte des 20. Jhdts. völlig überwuchert war, 
sind noch die Reste zweier Bergfriede erhalten geblieben:

Vielleicht hatte es sich dabei früher um  eine Doppelburg gehandelt.


 Die doppelgeschößige Kapelle wurde ebenfalls 1181 erstmals erwähnt.



Sie wurde in jüngerer Vergangenheit gründlich renoviert, ...


 ... wie sich an der Ostapsis gut erkennen lässt.



Diese ist mit Sicherheit noch in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten.



Leider war die Kapelle nicht zugänglich.



Zum Abschluss noch ein schönes Foto der Kapelle
mit Sonnenlicht.




Absolut einzigartig und sehenswert!








Montag, 6. April 2015



Österreich, St. Veit/Glan (Kärnten):
Filialkirche Hl. Dreifaltigkeit im Ortsteil Straganz, 13. Jhdt.



Auch dieses kleine Kirchlein muss man erst suchen:
Es liegt abseits und erhöht am Waldrand.



Es ist 1261 urkundlich zum ersten Mal erwähnt 
und 1598 renoviert worden.



Die Apsis ist fünfeckig ...



... der kleine Dachreiter im Osten sechsseitig.



Wie fast alle kleinen Kirchen in der Gegend
ist auch die Heiligste Dreifaltigkeit mit Steinplattln gedeckt worden.



Die Westseite ist ziemlich schmucklos, ...



... doch die Südseite ist mit spätromanischen Lanzettfenstern geschmückt.


Diese sind nach alter Manier mit Quadersteinen bemalt.


Leider war die Kirche innen nicht zugänglich.











Österrreich, St. Veit/Glan (Kärnten):
Filialkirche St. Rupert im Ortsteil Dielach, 13. Jhdt.



Dieses kleine Kirchlein ist im Weiler Dielach gut versteckt.



Es verfügt über ein romanisches Langhaus ...



 ... und einen polygonalen gotischen Chor.



Während an der Nordseite des Hauptschiffs nur ein Fenster zu finden ist, ... 



... weist die Südseite drei wieder aufgedeckte,
romanische Rundbogenfenster auf.



Das Rundfenster in der Westmauer wurde sicher erst spät ausgebrochen.



Bermerkenswert ist weiters der sechsseitige Dachreiter,
der wie alle Dächer des Kirchleins mit Steinplattln gedeckt ist.


An der Südwestecke des Langhauses befindet sich ein Relief, ...



... das einen Librarius mit Schreibtafel und Griffel zeigt
und einem römischen Grabstein aus dem 2. Jhdt. entnommen ist.



Hier nochmals ein Bild von diesem Gotteshaus,
das leider nicht offen war, ...



... sowie vom kleinen Häuschen, das gleich daneben steht.




Unbedingt ansehen!