Sonntag, 13. September 2026

 

Kroatien, Zadar (Zadar):
Kirche St. Donat, Anfang 9. Jhdt.



Neben dem prächtigen Kirchturm der Kathedrale ...



... steht im Zentrum der Altstadt Zadars ...



... der ungewöhnliche Kirchenbau des Hl. Donat.



Die zweigeschossige Rundkirche gilt als das ...



... besterhaltene kroatische Baudenkmal aus
 altchristlicher Zeit und als Wahrzeichen Zadars.



Der Kirchenbau entstand als Hauskapelle des Bischofs Donatus ...



... und wurde auf den Fundamenten des römischen Forums erbaut.



Donatus verkehrte von 801 bis 814 sowohl auf dem karolingischen 
als auch auf dem byzantinischen Kaiser- und Königshof.



Architektonisch ist dieser Rundbau daher ...



... sowohl mit den karolingischen Pfalzkapellen als auch ...



... dem byzantinischen Stil wie z.B. in Ravenna verwandt.



Das äußere Erscheinungsbild wird von den drei ...



... blendbogengegliederten Apsiden auf der Ostseite geprägt.



Im Rundbau sind große Rundbogenfenster und Biforien vermauert.



Der Zugang befindet sich auf der Westseite
unter einem hohen Tor eines Anbaus.



Der Innenraum des Gotteshauses mit einer Höhe von 26 m ...



... ist im Erdgeschoss von einem breiten Umgang ...



... und im Obergeschoss von einer Galerie umgeben. 



Ganz oben lassen kleine Fenster etwas Licht herein.



Der Rundbau ist oben mit Holz gedeckt.



Hier nun die drei Apsiden, die jeweils unterschiedlich viele Fenster haben.



Die linke Seitenapsis hat zwei, die rechte nur ein Rundbogenfenster.



Die mittlere Apsis ist größer und hat 
vier Rundbogenfenster, hier stand früher ein Altar.



Die Seitenwände der Apsiden sind durch hohe Blendbögen gegliedert.



Die weiß getünchten Mauern sind etwas fleckig.



In das Mauerwerk sind antike Steinfragmente ...



... und römische Säulentrommeln integriert. 



Auch die Säulenbasen sind unterschiedlich und ...



... offensichtlich antiken Bauwerken entnommen.



Über eine Treppe gelangt man ins Obergeschoß.



Hier sind ebenfalls drei Apsiden ausgeformt und ...



... durch dieses große Triforium von der Rotunde aus sichtbar.



Sie befinden sich genau über den unteren Apsiden ...



... und haben ebenfalls Rundbogenfenster, die aber kleiner sind.



Die Kapitelle der Säulen des Triforiums sind gestaltet.



Hier gibt es in jeder Apsis zwei Fenster und ...



... dazwischen jeweils eine größere Rundbogennische.



In der mittleren Apsis befinden sich über den Fenstern
außerdem schmale Lichtschlitze.



Hier eine Seitenapsis, in der es an der Wand ...



... ein später zugemauertes Biforium gibt.



Das restliche Obergeschoß ist als Rundgang gestaltet, ...



... der große Rundbogenöffnungen zum Zentralraum aufweist.



Von diesen kann man gut ins Untergeschoß sehen.



Doch auch die kleinen Fenster darüber ...



... kann man jetzt gut erkennen sowie die ...



... Gliederung der schlichten Holzdecke.



Hier nochmals das Triforium hinter den Apsiden im Vergleich...



... zu den Rundbogenfenstern im Obergeschoß.



So sehen letztere von der Außentreppe aus.



Von hier hat man auch einen Ausblick aufs Meer.



Dann geht es die große Treppe wieder ...



... hinunter zum Eingang von St. Donat.



Sie wird durch kleine Rundbogenfenster erhellt.



Gleich neben der Donatskirche steht die Domkirche
Hl. Anastasia aus dem 12./13. Jhdt., die im romanischen Stil 
erbaut und im 14. Jhdt. vollendet wurde (s. nächster Post).



Heute nutzt man St. Donats Innen- und Außenraum am Rand 
des römischen Forums für verschiedene kulturelle Veranstaltungen.



Wegen der sehr guten Akustik werden in St. Donat 
viele klassische Musikabende abgehalten. 




Sehenswert!











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