Kroatien, Nin (Zadar):
Kirchlein St. Nikolaus, 11. - 12. Jhdt.
... bis heute unerforschten, prähistorischen Grabhügel.
Mit ihrem Grundriss und ihrem Kreuzgratgewölbe ...
... ist sie angeblich das einzige erhaltene Beispiel ...
... romanischer Architektur in Dalmatien.
Man erreicht das Kirchlein über diese Treppe.
Dann erblickt man die südliche Apsis ...
... von drei halbrunden Apsiden.
Sie hat ein kleines Schlitzfenster.
Der Zinnenkranz wurde erst im 16./17. Jhdt. aufgesetzt, ...
... als die Kirche als Observatorium genutzt wurde.
Hier die Westseite mit einer schlichten Holztüre, ...
... über der noch ein Rundbogen erhalten ist.
Hier das Mauerwerk der nördlichen Apsis, ...
... auch sie hat einen schmalen Fensterschlitz.
Darüber halten kleine Konsolsteine ihr schlichtes Fries.
Die Mittelapsis ist genauso groß wie ...
... die beiden anderen Apsiden und hat ...
... ebenfalls ein schmales, längliches Fenster.
Leider war das Innere der Kirche nicht zugänglich.
Der Legende nach wurden in Nin sieben Könige gekrönt:
Während der Krönungszeremonie ritt der neue König ...
... begleitet von einer große Eskorte zur ...
... St. Nikolaus-Kirche, wo er sich dem Volk präsentierte.
Zum Zeichen seiner Macht streckte er dann ...
... vom Hügel aus sein Schwert in alle vier Himmelsrichtungen.
Diese Kirche ist aufgrund ihrer Architektur ...
... und ihrer Lage auf einer Halbinsel einzigartig.
Heute wachsen nur noch am Weg zum Hügel Bäume, ...
... früher hatte auch der Hügel selbst Bäume wie es
dieses Foto im Archäologischen Museum in Zadar zeigt.
Bei Grabungen hat man außerdem um die Kirche
herum alte Gräber entdeckt.
Sehenswert!
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