Kroatien, Jurandvor auf Krk
(Primorje-Gorski Kotar):
Kirche St. Lucia, um 1200 erbaut
Die Abtei der Hl. Lucia in Jurandvor neben Baška,
der Hauptstadt der Insel Krk, entstand ...
... auf den Fundamenten eines antiken
ländlichen Bauernhofs aus dem 4. Jhdt.
Neben der frühromanischen Kirche der Hl. Lucia, ...
... stand früher ein Benediktinerkloster, wie dieser Plan zeigt.
Oben gelb eingezeichnet ist dieses Gebäude, ...
... das früher wohl auch eine Kirche war und ...
... heute im Osten noch diese Apsis aufweist,
die komplett steinsichtig ist.
Sie hat kein Fenster (mehr) und ist mit Steinplatten gedeckt, ...
... auf denen sogar eine Blume wächst.
In diesem Haus ist auch ein kleines Museum untergebracht, ...
... in dem eine Kopie der "Tafel von Baška" steht
(mehr dazu später).
Auf der anderen Seite kann man diese Dinge sehen, ...
... wobei dieses Fenster zur Apsis auffällt.
Von den übrigen Klostergebäuden sind nur noch
Fundamente und Mauerreste übrig.
Doch nun zur Kirche St. Lucia, die am Übergang ...
... vom 11. ins 12. Jhdt. errichtet wurde.
... im 14. Jhdt. bei einer Renovierung vorangestellt.
Der Zugang zur Kirche in der Turmbasis ...
... wirkt wie ein geschützter Tunnel, ...
... in dessen Ecke eine Weihwasserschale steht
und der links und rechts Steinbänke aufweist.
Innen gab es gerade eine Führung für Schulkinder.
St. Lucia ist innen steinsichtig und wird ...
... durch schmale Rundbogenfenster erhellt.
In der halbrunden, erhöhten Apsis steht der Altar.
Eine Kopie der "Tafel von Baška" steht auf der linken Seite, ...
... der Chorschranken rechts ist neu und ungestaltet.
Die Inschrift ist in glagolitischer Schrift verfasst und dokumentiert,
dass der kroatische König Dmitar Zvonimir der Kirche
der Hl. Lucia eine Schenkung machte.
Wieder draußen geht es auf die Südseite der Kirche, ...
... wo auffällt, dass die Quadersteine im jüngeren Turm ...
... kleiner sind als jene des älteren Kirchenbaus.
Hier ist auch ein romanisches Portal vermauert, ...
... aber ein Rundbogenfenster noch offen.
Man sieht, dass das Fenster überarbeitet wurde.
Hier das zugemauerte Rundbogenportal aus der Nähe.
Auf der Südostseite schließt ein kleiner Anbau
mit schmalem Fenster an, vermutlich die Sakristei.
Auch sie wurde aus größeren Quadersteinen errichtet.
Dahinter sieht man die Ostseite der Kirche mit ...
... ihrer halbrunden Apsis, die komplett verputzt ist.
Sie hat ein kleines, rechteckiges Fenster und ...
... ist wohl vom Regen stellenweise dunkel verfärbt.
Auch diese Apsis ist mit Steinschindeln gedeckt.
Die Nordseite des Langhauses hat wiederum ein rechteckiges ...
... und ein schmales Rundbogenfenster.
Hier schließen auch die früheren Klostergebäude an, ...
... in denen wohl der Kapitelsaal, die Küche, das Refektorium, ...
... und das Dormitorium untergebracht waren.
Im Kirchenturm befinden sich die Kirchenglocken.
Langhaus wie Turm sind frisch mit roten Dachziegeln eingedeckt.
Auch die Mauern des Langhauses wirken neu renoviert.
Gegenüber der Kirche ragt ein erstaunlich hohes Gebirge auf.


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