Deutschland, Eußerthal (Rheinland-Pfalz):
Klosterkirche St. Bernhard, 1148 gegründet
Das Kloster Eußerthal ist eine ehemalige Zisterzienserabtei ...
... in Eußerthal bei Annweiler am Trifels, von dem heute nur der ...
... vordere Teil erhalten ist und als katholische Kirche dient.
Das Kloster wurde 1148 durch Ritter
Stephan von Mörlheim gegründet und ...
... von Kloster Villers-Bettnach in Lothringen
aus mit Zisterziensermönchen besiedelt.
Aufgabe des Klosters war zunächst v.a.
die Urbarmachung des Tales.
1186 wurde das Kloster durch Friedrich I. Barbarossa unter
Reichsschutz gestellt und erhielt in der Folge reiche Schenkungen.
Die Mönche wirkten auch auf Burg Trifels als Burgkaplan.
Nach dem 12./13. Jhdt. nahm die Bedeutung
des Klosters allerdings stark ab, dafür ...
... entwickelte sich um das Kloster eine Siedlung.
Im 15. Jhdt. wurde das Kloster mehrmals geplündert
und 1552 durch Abt. Martin II. wieder aufgebaut.
1561 schließlich ließ Kurfürst Friedrich III.
das Kloster infolge der Reformation aufheben.
Hier der Grundriss des ehemaligen Klosters mit den noch
bestehenden Teilen in rot und grün eingezeichnet.
Hier ging es früher in den Kreuzgang, ...
... an den heute nur noch Spuren in der Mauer erinnern.
Die Klostergebäude und der Kreuzgang der Kirche
sind heute verschwunden.
Hier nun die Rückseite des Gebäudes, durch die man ...
... ins Innere der ehemaligen Klosterkirche gelangt.
Hier dominiert der helle Chor, der ...
... durch fünf Fenster beleuchtet wird.
Bereits leicht gotisch zugespitzte Arkaden werden von Pfeilern getragen.
Hier das erste Querhaus, das eher schmucklos ist, und ...
... hier das zweite, in dem die Orgel untergebracht ist.
An den rötlichen Wänden sind Nischen
und vermauerte Rundbögen zu erkennen.
Hier gibt es sogar noch den Gründungsstein
mit der Jahreszahl 1148.
Vom ehemaligen Langhaus sind nur noch zwei Joche erhalten.
Dementsprechend sind auch nur kurze Stücke der Seitenschiffe erhalten, ...
... die hier links und rechts hinter den rötlichen Arkaden zu sehen sind.
Ein Seitenschiff hat an seinem Ende ein Kruzifix.
An einer Wand hängt diese Heiligenfigur.
Hier nun die Vierung mit ihrem Kreuzrippengewölbe ...
... sowie zum Abschluss noch einmal der helle Chor.
Dieses Modell zeigt, wie das Klosterareal
wohl einmal ausgesehen hat.
Wieder draußen geht es noch einmal um die Kirche,
die aus rötlichem Sandstein errichtet ist.
Hier der heutige Westabschluss, der sich
früher links als Langhaus fortsetzte.
Hier das nördliche Querhaus mit zwei Fenstern ...
... und einer Rosette im Obergeschoß.
Hier ist auch die ehemalige Sakristei angebaut.
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