Donnerstag, 19. Februar 2026

 
 Deutschland, Nusplingen (Baden-Württemberg):
Kirche St. Peter und Paul, um 1000 erbaut



 Diese Kirche wird auch "Alte Friedhofskirche" genannt ...



... und ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht.



 Sie geht auf eine Eigenkirche des Ortsadels von 650 
zurück und wurde um das Jahr 1000 errichtet.



Markant ist ihr Chorturm auf der Ostseite, ...



... der sogar noch romanische Triforien aufweist, ...



... auch wenn diese heute blind sind.



Die Westerweiterung und der dreistöckige Chorturm 
gehen aus das Jahr 1250 zurück.



Letzterer steht auf rechteckigem Grundriss ..



... und bekam um 1500 eine Fachwerk-Etage ...



... und ein Krüppelwalmdach aufgesetzt.



Im untersten Geschoß ist ein blindes gotisches Fenster zu sehen.



Um 1300 wurden der Chor und das Kirchenschiff umgebaut und ...



... Stilelemente der Gotik hielten Einzug wie diese langen Fenster.



Hier nun die schlichte Westseite der Kirche, ...



... durch die man in den Innenraum gelangt.



Das Langhaus ist schlicht und mündet in den Chor.



Aus um 1300 stammen die wertvollen Kalkmalereien, ...



... die innen von 1972 bis 1975 freigelegt wurden. 



Hier gibt es ein "Hagioskop", durch das Menschen,
die sich z.B. wegen Krankheit zurückgezogen hatten,
von außen auf den Altar sehen und einer Messe beiwohnen konnten.



Bemerkenswert sind auch die Decke und die Westempore, ...



... die über und über mit bemalten Holztafeln verkleidet sind.



Die Kassettendecke stammt aus 1711 und wurde 
m Jahr 1868 von einer Katharinenkirche hier eingebaut.



Dass die einst baufällige Kirche heute in neuem Glanz da steht,
hat sie ihrem Förderverein zu verdanken, der bereits über 25 Jahre besteht.



Von 1997 bis 2003 wurde sie gründlich renoviert und ...



... überrascht mit ihrer ungewöhnlichen Architektur.



Ihr Highlight ist zweifelsohne der dreigeschoßige Chorturm, ...



... der in jeder der drei Etagen anders aussieht.



Hier noch das ehemalige Triforium von der Südseite.



Das profanierte Gebäude wurde gesegnet, aber nicht geweiht:
Seither finden hier wieder sakrale und kulturelle Veranstaltungen statt.



Vor ihrer Wiederinstandsetzung sah die Kirche so aus
 und war von einem Friedhof umgeben.



Hier noch die Informationstafel, die an der Kirche angebracht ist.




Sehenswert!











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