Dienstag, 13. März 2012


Österreich, Muthmannsdorf (Niederösterreich):
Pfarrkirche St. Peter im Moos, 1136 erbaut
 
 

Vor der prächtigen Kulisse der "Hohen Wand" wurde ...



... in der 1. Hälfte des 12 Jhdts. diese Kirche über einem ...
 
 
 
 
... bestehenden heidnischen Quellheiligtum errichtet. 
 


Sie ist im Südwesten außerhalb des Ortes inmitten ...
 
 
 
 
... eines großen Friedhofs zu finden. 


 
 Hier eine Skizze des alten romanischen Baus in Rot,
der gotische Chor ist in Grün eingezeichnet. 


 
 
Und so sieht die Kirche heute von außen aus.



Die Turmbasis ist der älteste Teil. 



Darunter ist noch ein alter Eingang zu sehen
mit einer gotischen Nische darüber - der Haupt-
eingang befindet sich heute aber auf der Westseite. 



Hier der Blick durch das Langhaus und durch die 
Turmbasis in den gotischen Altarraum.
 
 
 
 
Sehenswert ist der romanische Chorraum in der 
Turmbasis, in dem sich die ältesten Fresken
der Erzdiözese Wien befinden. 



Bei Beleuchtung tauchen die Fresken aus 1250 auf, ...
 
 
 
 
... die u.a. die 12 Apostel in Dreiergruppen darstellen.
 
 

Zentrales Motiv ist dabei das Lamm Gottes ...
 
 
 
 
... mit einem Kreuz in einem Kreis in der Mitte. 



Hier drei Apostel darunter, wobei der jüngste,
Bartlose links wohl Johannes darstellen soll.  
 
 
 

Diese drei haben Bärte und sind jeder
mit einem dicken Buch abgebildet. 



Diese drei Apostel haben leider ihre Köpfe verloren.


 
 Dafür ist dieser Löwe mit Flügeln als Symbol
für den Evangelisten Markus noch gut erhalten -
er scheint sogar milde zu lächeln. 
 
 
 

Der Stier für Lukas auf der anderen Seite
hat leider ebenfalls seinen Kopf eingebüßt ...



... ebenso wie der Adler als Symbol für Johannes. 
 
 
 
 
 Auf dem Gewölbe dahinter ist ein Engel zu sehen.  


 
 
In der Karnerkapelle nördlich des Chors gibt es 
noch Fresken vom Ende des 13. Jhdts. 


 
Hier sind eine Martinszene und Bischöfe dargestellt, 
im Gewölbe Engel und an der Nordwand vier Passionsszenen.  


 
Besonders fällt dieser Konsolstein auf,
der eine Frau auf einem Burgturm zeigt. 
 
 

Auch eine kleine Altarnische gibt es hier.



Hier der Durchgang zur Taufkapelle ...



... und hier der Blick Richtung Süden
zum ehemaligen Portal in der Turmbasis.



Der mit roten Ranken verzierte Bogen 
zum gotischen Chor ist aus dem 15. Jhdt. 
 


An seinem Bogen sind Königs- und ...



... Bischofsköpfe dargestellt.


 
 Darüber prangt der Hl. Geist in Form
einer weißen Taube. 
 
 
 

Der gotische Chor hat Maßwerkfenster
mit Glasmosaiken mit Heiligen. 



Der Bogen auf der Westseite des
romanischen Chors ist mit ... 



... Heiligendarstellungen geschmückt ...



... und mit weiteren Bischöfen.
 
 
 
In der Sakristei ist außerdem ein Sichtfenster 
in den Boden eingelassen, von dem aus man
auf die Quelle und Gebeine schauen kann.



Vor der Kirche steht ein altes Marterl.
 
 
 

Auf dieser alten Zeichnung ist die Kirche 
mit der nahen Ruine Emmerberg zu sehen. 





Sehenswert!









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen