Kroatien, Split (Split-Dalmatien):
Kathedrale St. Domnius und Krypta St. Lucia,
4., 7. und 13. Jhdt.
... Palastes Kaiser Diokletians vom Anfang des 4. Jhdts. befindet, ...
... ragt der ca. 60 m hohe Turm der Kathedrale empor.
Innerhalb der Palastmauern ist
die Kathedrale deswegen leicht zu finden.
Sie wurde im ehemaligen Mausoleum des Kaisers errichtet,
obwohl Diokletian der letzte fanatische Christenverfolger war.
Davor befindet sich das Peristyl, eine große, offene Säulehalle.
Hier muss man seitlich eine Treppe erklimmen und
Eintritt bezahlen, ehe man die Kathedrale besichtigen kann.
Der Eingang befindet sich unter einer mächtigen Vorhalle, ...
... die mit romanischen Reliefs geschmückt ist.
Hier sind ein Bischof umringt von drei weiteren Personen unten
sowie Jesu Geburt oben links und Waschung oben rechts abgebildet.
Dieses Relief stellt wohl Mariä Verkündigung dar.
Über dem Portal befindet sich ein kleiner Sarkophag mit ...
... den Gebeinen der Töchter König Bélas IV., Katarina und Margarita,
die beim Angriff der Tataren auf Klis im 13. Jhdt. umkamen.
Unten wird das Portal von zwei liegenden Löwen bewacht, ...
... die wohl wie die Reliefs auf das 13. Jhdt. zurückgehen.
Besonders berühmt ist die Türe der Kathedrale:
Im Jahre 1214 wurde ihr Walnussholz von dem ...
... Spliter Meister Andrija Buvina mit Schnitzereien verziert.
Auf je 14 Feldern finden sich an jedem Türflügel Szenen ...
... aus dem Evangelium, von Mariä Verkündung,
Jesu Taufe (hier im Bild), ...
... dem verräterischen Kuss des Apostels Judas, ....
... der Verurteilung Jesu durch Herodes, ...
... dem Tod am Kreuz bis zur Auferstehung Christi.
Das Tor ist gut erhalten bis auf das untere Stück, ...
... das Schäden durch den Besucherverkehr erlitten hat.
Das Tor ist deshalb ungewöhnlich, weil Holztore aus ...
... dieser Zeit im Laufe der Jahrhunderte zerstört wurden ...
... und sonst nur ebenso alte Bronzetore erhalten sind.
Links vom Eingang steht die sechskantige Kanzel,
die 1257 als Geschenk der Fürstin Kolafisa erbaut wurde.
Errichtet hat sie Meister Mavro aus kostbarem schwarzen
und grünen Poryphor, der aller Wahrscheinlichkeit nach
vom zerstörten Sarkophag des Diokletian stammt.
... wie hier der Adler für Johannes ...
... oder hier der Löwe für Lukas gestaltet.
Außerdem steht die Kanzel auf sechs Säulen aus ...
... einheimischem Marmor mit verschiedenen Kapitellen.
Letztere sind sehr kunstvoll und aufwändig gestaltet und ...
... zeigen ausschließlich pflanzliche Ornamente.
Unweit davon und überall in der Kirche ...
... sind immer wieder alte Mosaike aus dem 4. Jhdt. ...
... erhalten und durch Glasplatten sichtbar gemacht.
Nun befindet man sich im Hauptraum, der von einer ...
... imposanten Kuppel mit Nischen überdacht ist, in denen ...
... ursprünglich Skulpturen von Kaisern und Göttern aufgestellt waren
Der Raum ist umrundet von acht Säulen aus Granit auf Basen
aus dalmatinischem Kalk, bekrönt von korinthischen Kapitellen.
Der Hauptaltar wurde von 1687 bis 1689 errichtet.
Oberhalb des Altars befindet sich ...
... eine geschnitzte getäfelte Decke.
... die im Laufe der Zeit entstanden sind.
Sehenswert sind auch die Steinsarkophage, ...
... die mit Mustern und Personen gestaltet sind.
Hier eine weitere Kapelle mit einem Grab sowie ...
... hier ein Kruzifix aus der 2. Hälfte des 14. Jhdts.
Dann geht es außen um das ehemalige Mausoleum, ...
... das von einem Säulenumkranz umgeben ist.
In diesem Säulengang sind viele alte Steinsärge ...
... mit diversen Verzierungen aufgestellt.
Dieser hier ist leicht beschädigt und ...
... dieser Sarkophag hat verstärkte Ecken am Deckel.
Dann geht es seitlich außerhalb der Kathedrale noch
hinunter in die Krypta, die einige Nischen aufweist.
Die Krypta ist der Hl. Lucia von Syrakus geweiht,
die unter Diokletian den Märtyrertod eritten hat.
In der Mitte der Krypta steht dieser steinerne
Altar mit einer Statue der Heiligen.
In einer Nische ist dieser kleine Tisch zu finden.
Winzige Fensterchen lassen etwas Licht herein.
In der Krypta befindet sich auch ein Brunnen.
... zu ihrem Turm, den man auch erklimmen kann.
An ihm wurde vom 13. bis zum 16. Jhdt. gebaut, ...
... daher auch der Stilmix von Romanisch bis Gotisch.
Der Campanile ist extravagant, schlank,
nach oben abgetreppt verschmälert und ...
... weist durchbrochene Gewände,
Biforien und Blendarkaden auf.
Er ist einer der besterhaltenen Türme aus dem Mittelalter.
Sehenswert!


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