Dienstag, 30. Juni 2026

 
 Kroatien, Insel Veli Brijuni (Istrien):
Ruine der Basilika St. Maria, 6. Jhdt.



 Diese Insel erreicht man nur mit dem Boot von Fažana aus.

 
 

Die Überfahrt dauert vielleicht 10 Minuten und ...



... dann kann man sich nur noch per Pedes, per Leihrad oder ...



... mittels gemietetem elektrischem Golfwagen fortbewegen.



Ich bevorzugte es, zu wandern und ...



... konnte so schon die üppige Flora bewundern.



Nach ungefähr 20 Minuten wandern waren endlich die Reste ...



... dieser frühchristlichen Basilika aus dem 6. Jhdt. zu sehen.



Sie steht heute mitten im Wald und ...



... bestand noch bis ins 18. Jhdt., ehe sie aufgegeben wurde.



Hier die Westseite der dreischiffigen Basilika, ...



... die durch monolithische Säulen getragen wurde.



Die Kapitelle der Säulen sind nach wie vor mit  ...



... Tierköpfen und Kreuzen in Kreisen geschmückt.



Hier ist der Rest einer Arkade zu sehen ...



... und hier einige Mauern, die noch stehen.



Diese Fundamente von zwei Apsiden befinden ...



... sich in einem ehemaligen Nebenraum.



Diese Außenmauer ist am höchsten und ...



... besten erhalten - mit Tor und Fundbogenfenstern.



Die Kirche war aus verschieden großen Feldsteinen erbaut, ...



... die wohl aus der Umgebung der Insel stammten.



Hier die große westliche Vorhalle mit ...



... zwei Säulen, die wieder aufgestellt wurden.



Beide sind heute mit Moosen bedeckt.



Auf der rechten Seitenwand sind Reste
von alten Reliefs angebracht, ...



... die andere Seite ist z.T. verputzt -
vielleicht gab es dort früher ein Fresko.



Dann geht es durch dieses "Portal" ...



... in den ehemaligen Kirchenraum.



Die Mauern stehen noch bis zur damaligen Deckenhöhe.



Hier sind die drei Kirchenschiffe gut zu erkennen, ...



... die Säulen trennen noch immer optisch den Raum.



Hier das ehemalige südliche Seitenschiff ...



... und hier links der Rest des Triumphbogens 
vor dem rechteckigen Presbyterium.



Nun geht es vorbei an dieser Säule ...



... in das um zwei Stufen erhöhte Presbyterium.



Hier der Blick zurück ins südliche Seitenschiff.



So sieht das ehemalige Mittelschiff vom Presbyterium gesehen aus.



Diese Wand zwischen Seitenschiff und Presbyterium ...



... ist wohl die höchste, die noch erhalten ist.



So schmal waren die beiden Seitenschiffe.



Hier ein noch relativ gut erhaltener Hufeisenbogen ...



... sowie zwei Rundbogenfenster, zwischen denen
 eine Lisene zu erkennen ist.



Es stehen noch erstaunlich viele Säulen im Langhaus.



Auch dieses Kapitell zeigt Kreuze in Kreisen.



Die Nordseite der Kirche zeigt grossteils intakte Mauern.



Hier der Zugang durch die ehemalige Vorhalle.



Dieser Plan ist bei der Erkundung der Basilika sehr hilfreich.



Es ist ohnehin erstaunlich, dass noch relativ viel davon steht.



Jedenfalls erfreuen sich heute die Eidechsen am Gemäuer.











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