Montag, 10. Juni 2024


Spanien, Piérnigas (Burgos):
Ermita San Martín, um 1200 erbaut 



Diese kleine Kirche liegt abgelegen im Nordwesten
der kleinen Ortschaft Piérnigas und ist eher schwer zu finden.



Die südlichen Rundbogenfenster des Chors
sowie der Ostapsis sind heute blind.



Über der Ostseite des Kirchenschiffs
thront ein vierbogiger Glockengiebel.



Das mittlere Fenster der romanischen Apsis ...



... ist als einziges offen und ...



... lässt ein wenig Licht in das kleine Gotteshaus.



Apsis und Chor sind durch Lisenen gegliedert.



Die beiden schlichten Fenster auf der Nordseite ...



... sind wiederum vermauert, aber noch sichtbar.



Auf der Westseite taucht ein Rundbogenportal auf, ...



... über dem sich in mehrstufiges Rundbogenfenster 
mit einer Öffnung in Kreuzesform befindet.



Das Portal ist schlicht und ohne Dekoration, ...



... seine drei Bögen sind bereits leicht zugespitzt,
was die gotische Stilrichtung einläutet.



Erstaunlich ist, dass gerade die Südseite des Kirchenschiffs ...



... von San Martín komplett fensterlos ist.



Normaler Weise hat gerade die Südseite Fenster,
während die Nordseite damit geizt.








Freitag, 7. Juni 2024


Spanien, Revillalcón (Burgos):
Kirche San Esteban, 12. Jhdt.



Auf halbem Weg zwischen Burgos und Miranda del Ebro ...



... steht diese Kirche weithin sichtbar auf einem Hügel.



Trotz späterer Umbauten ist v.a. ihre Südseite ...



... noch großteils im romanischen Stil erhalten ...



... mit zwei Rundbogenfenstern,
die bereits leicht spitze Formen zeigen ...



... und einem fünfstufigen Rundbogenportal.



Letzteres hat außen einen mit einem ...




... Zickzackmuster verzierten Bogen sowie ....



... auf der linken Seite drei gestaltete Kapitelle,
aber keine Säulen mehr, ...



... aber dafür auf der rechten Seite drei Säulen,
die ebenfalls mit drei Kapitellen bekrönt sind.



Hier das Kapitell von links außen, dass zwei
ziemlich dicke Vögel, vielleicht Harypien, zeigt ...



... und hier das innere Kapitell links, das ein Gesicht darstellt.



Rechts geht es mit diesem Antlitz weiter, ...



... dann folgt eine Person, die ein Tier hält, ...



... und schließlich dieses Kapitell mit zwei bauchigen
Gestalten und einem Gesicht auf der rechten Seite.



Das Kirchenschiff ist zu beiden Seiten des Südportals
mit Strebepfeilern abgestützt und ...



... rechts davon ist das zweite Fenster zu sehen.



Unter dem Dach des Chors sind diese beiden Köpfe
als gestaltete Kragsteine zu erkennen.



Auch die Seite der halbrunden Ostapsis ist massiv abgestützt.



Sie selbst hat keine Fenster mehr, ...



... jedoch auf ihrer Nordseite noch eine Lisene
aus drei Blendsäulen, die aus einem Sockel herauswachsen ...



... und noch zwei Kapitelle mit Pflanzenschmuck aufweisen.



Auf der Nordostseite wurde an die Apsis ...



... später ein eckiger Anbau angebaut,
wahrscheinlich die Sakristei.



Dennoch sind darüber Kragsteine mit Gesichtern zu sehen, ...



... die sich auch über den Strebepfeiler fortsetzen,
wahrscheinlich sind sie wieder verwendet worden.



Dafür spricht auch dieser Stein
mit naivem menschlichen Kopf,
der mitten in eine Mauer eingesetzt wurde.



Die Westseite ist bis auf den Glockengiebel schlicht,
auf einer Seite wurde ein Stiegenhaus angebaut.








Mittwoch, 5. Juni 2024


Spanien, Galbarros (Burgos):
Kirche de la Natividad, 12. Jhdt.



In einem abgelegenen, kahlen Tal nordöstlich von Burgos ...



... wurde diese kleine Kirche am Hang über dem Ort errichtet.



Sie wirkt auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar und ...



... hat an der Seite einen Glockengiebel angebaut, ...



.... aus dem dieser Kopf herausragt,
vielleicht ein Abbild des Gründers.



Die beiden Bögen des Giebels tragen zwei Glocken.



Aus romanischen Zeiten ist
ihre halbrunde Apsis überkommen, ...



... die nur durch Lisenen gegliedert ist
- ihr kleines Schlitzfenster ist heute zugemauert.



Die Nordseiten von Apsis und Chor sind fensterlos.



Unter dem Dach sind noch einige mit Gesichtern oder Fratzen
gestaltete Konsolsteine zu erkennen.



Das Kirchenschiff ist aufgrund einer Mauer
auf dieser Seite nicht einsehbar.



Hier dafür seine Westseite, deren Umbau wohl zeigt, ...



... dass das Gebäude auch bereits profanen Zwecken diente.



Hier eine Ansicht von La Natividad vom Nordosten,
wo der schlichte, romanische Bau gut vom Anbau
auf der Südostseite zu unterscheiden ist.