Montag, 7. März 2016



Italien, Tirano (Lombardei):
Kirchturm der Pfarrkirche San Martino, Stil um 1100.




Mitten in Tirano, einem der Hauptorte des Veltlin ...



... ist die Pfarrkirche San Martino zu finden,
deren Ursprünge auf das 8. und 9. Jhdt. zurückgehen.



Heute ist nur noch ihr Kirchturm im romanischen Stil erhalten,
wenn auch nicht mehr im Original.



Das romanische Kirchenschiff fiel dem Barock zum Opfer ...





... und wurde wesentlich breiter und höher wieder errichtet.



Dafür folgt der Kirchturm noch dem romanischen Baustil ... 



... mit seinen ein-, zwei- und dreifachen Rundbogenfenstern.



Nur die große und weithin sichtbare Uhr ist ein Tribut an die Neuzeit.









Samstag, 5. März 2016



Italien, Bianzone (Lombardei):
Pfarrkirche San Siro, 12. Jhdt.



Mitten im Ort Bianzone und zwischen Obst- und Weingärten
ragt die Kirche San Siro auf.



Obwohl ihr Kirchenschiff erst im Barock errichtet wurde, ...



... gehen ihr Kirchturm ...



... und ihre Ostseite ...


 
... samt Apsis noch auf das 12. Jhdt. zurück. 



Letztere wurde wohl später zu einer Art Wehr- und Wachturm umgebaut.


San Siro wurde urkundlich erstmals 1108 erwähnt,
doch dass es dem Hl. Syrus geweiht ist, dem ersten Bischof von Pavia,
der wohl im 4. Jhdt. gelebt und gewirkt hat,
lässt vermuten, dass es noch älteren Ursprungs ist.



Hier der romanische Kirchturm aus der Nähe ...



... mit seinen fünf Etagen an Bi- und Triforien.



Gleich daneben ein altes, steinernes Gebäude,
das früher wohl das Pfarrhaus war.



Hier der barocke Eingang zur Kirche ...



... in dem sich dieses berühmte Fresko von Cipriano Valorsa, 
dem "Raphael des Veltlin", aus dem Jahr 1558 befindet.








Donnerstag, 3. März 2016



Italien, Teglio (Lombardei):
Kirchlein San Pietro, 11. Jhdt.



Auf einem Sockel über dem Veltlin liegt Teglio, ...



... in dessen Zentrum sich diese romanische Kirche befindet.



Sie besticht durch ihre Schlichtheit und klaren Formen.



An das rechteckige Langhaus sind im Osten eine halbrunde Apsis ...



... und im Südosten ein Turm angeschlossen.



Die Apsis ist optisch durch Lisenen gegliedert, ...



... die sich unter dem Dach in Rundbogenfriesen verbinden.



Der relativ schlanke Turm hat drei Etagen mit Biforien.



Die Portale und Fenster des Langhauses
sind bereits einige Male modifiziert worden.



Mittlerweile befindet sich San Pietro auf zwei Niveaus:



Das Westportal liegt eindeutig höher als die beiden Zugänge im Süden.



An der nördlichen Langhauswand wurde offensichtlich
eine große Arkade zugemauert, wobei fraglich ist,
wozu sie einmal gedient haben mag.



Vor dem Kircheneingang ...



... plätschert dieser hübsche Brunnen fröhlich vor sich hin.



Das Langhaus ist innen mit Holz gedeckt.



Dieses schlichte Lesepult steht neben dem steinernen Altar.




In der Apsis sind die Fresken noch gut erhalten:
 Christus thront in der Mandorla, darunter die zwölf Apostel.





Absolut sehenswert!








Dienstag, 1. März 2016


Italien, Teglio (Lombardei):
Turm und Innenfresken des Kirchleins San Martino, 
11. oder 12. Jhdt.



In einem kleinen Weiler auf dem schönen Vorgebirge des Veltlin ...



... befindet sich diese Kirche ganz im Westen von Teglio,
einem Platz, der bereits in der Anike frequentiert war.



Ihr ältester Schmuck ...



... ist ihr romanischer Kirchturm.



Die letzte Etage wurde zwar nachträglich aufgesetzt, ...



... doch die Stockwerke darunter weisen 
entweder romanische Lanzettfenster oder Biforien auf.



Hier der nur von außen eckige Ostabschluss der Kirche.



Unglaublicher Weise wurde im Norden dieser Barockbau angefügt,
das Oratorium des S. Biagio, das dann als Beinhaus fungierte.



Im Süden ist die Kirche von einer Friedhofsmauer umgeben,
der Friedhof ist allerdings verschwunden.