Sonntag, 1. Februar 2026

 
 Deutschland, Schwaigern (Baden-Württemberg):
Evangelische Johanneskirche, ursprünglich um 1200 erbaut
 


Am höchsten Punkte des Ortes Schwaigern, 
der westlich von Heilbronn liegt, wurde ...



... Anfang des 13. Jhdts. eine romanische Kirche ... 



... mit mächtigen Chorturm im Osten errichtet.
 


Diese wurde im 16. Jhdt. zu ihrer heutigen Gestalt erweitert. 



Hier ihr hoher, gotischer Chor mit ...



... massiven Strebepfeilern und langen Fenstern.



Von der romanischen Substanz sind heute ...



... der Turmsockel am ältesten sowie ...



... Teile des nördlichen Seitenschiffs.



Am Turm sind die romanischen Teile steinsichtig.



Ein Biforium wurde später zwar überarbeitet,
ist aber noch erhalten.



Auf den Turm wurde später eine Etage aufgesetzt, ...



... die heute einen Helm mit vier Ausgucken hat.



Hier die Mauer des nördlichen Seitenschiffs mit ...



... ihren "bunten" romanischen Steinquadern.



Sie ist stark überarbeitet und bekam größere Fenster,
ein gotisches Portal ist zugemauert.



Auf der Westseite scheinen auch noch
romanische Mauerreste auf, v.a. ...



... dieser Überfangbogen, unter dem sich heute
eine Sonnenuhr befindet, hat unter sich noch alte Quader.



Innen erweckt die Johanneskirche einen gotischen Eindruck.



Sie ist mit einem Kreuzrippengewölbe gedeckt.



Doch auf ihrer Nordostseite gelangt man ...



... in die romanische Turmbasis, in der links
noch ein Rundbogenfenster zu erkennen ist.



Hier noch einige alte Mauern im Seitenschiff, ...



... wobei nicht mehr klar ist, was hier noch ...



... romanisch oder schon gotisch oder jünger ist,
weil es inzwischen stark überarbeitet wurde.



Das hintere Ende des Mittelschiffs wurde später eingewölbt.



Dieses Schild an der Kirche informiert über ihre Entstehung.



Hier noch eine Ansicht von Schwaigern aus dem Jahr 1840,
in der die Stadtkirche den Ort weit überragt.








Freitag, 30. Januar 2026

 
 Deutschland, Brackenheim (Baden-Württemberg):
Burg Neipperg, 12. Jhdt.



In Neipperg, heute ein Ortsteil von Brackenheim, ...



... befindet sich diese Höhenburg aus dem 12. Jhdt., die ...



... die Stammburg der Herren und Grafen von Neipperg war.



Sie liegt heute zum Teil in den Weinbergen und ...



... ist ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel.



Sie hat zwei massive Türme, die vielleicht auf
zwei ehemals getrennte Burgen hinweisen, die ...



... von einer gemeinsamen Ringmauer umgeben waren
die Obere Burg und die nur wenig ältere Untere Burg.



Die Anlage könnte von jeher ein Sitz der 1241 ...



... mit einem "Reinbot" erstmals erwähnten Familie 
"derer von Neipperg" gewesen sein.



Hier nun die beiden massiven Türme, von denen
der untere etwas schmäler, aber genauso hoch ist.



Er ist der älteste Bestandteil der Anlage. 



Von den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden ...



... der Unteren Burg ist nichts mehr erhalten.



Doch eigentlich ist nicht sicher, ob beide "Burgen" ...



...überhaupt jemals voneinander getrennt waren.



Östlich des Wohnbergfrieds deOberen Burg verlief 
einst ein Halsgraben zur Bergseite hin, der ...



... jedoch heute aufgefüllt ist und einen Innenhof bildet.



Der Turm der Oberen Burg wurde um 1220 errichtet 
und diente als Wohnturm.



Sein ursprünglicher Haupteingang war in 10 m Höhe, 
wo sich auch eine hölzerne Balkonanlage befand. 



Der Turm ist knapp 10 x 10 m breit, 26 m hoch
und hat eine Mauerstärke von fast 2 m.



Seine Arkadenfenster stammen vermutlich von 
Handwerkern der Bauhütte des Klosters Maulbronn.



Man erreicht die Burg über eine Brücke.



1832 war das Palasgebäude unbewohnt und baufällig. 



Um 1850 erfolgte die Umgestaltung der Anlage zum ...



... Wirtschaftshof unter Graf Alfred von Neipperg.



Hier die so genannte "Obere Burg" mit ihrem Burgfried, ...



... und ihrem großen ehemaligen Palasgebäude.



Das mehrflügelige Stammhaus aus dem 16. Jhdt. steht
auf dem höchsten Platz des Burggeländes.



Im ersten Obergeschoss befindet sich ein 19 × 6,6 m 
großer Rittersaal mit gotischem Drillingsfenster.



Burg Neipperg wird heute für unterschiedliche 
Anlässe wie z.B. Hochzeiten genutzt.



Sie ist verpachtet und wird als "Schlossgut" betrieben.