Sonntag, 3. Mai 2026

 
 Kroatien, Sv. Lovreč (Istrien):
Basilika St. Martin, 11. Jhdt.
 
 
 

Durch dieses gotische Stadttor gelangt man ...



... auf den gepflasterten Platz des Ortes Sv. Lovreč,
der auf Deutsch St. Laurenz heißt.



Den höchsten Platz nimmt hier die Basilika ein, ...



... in deren südlicher Vorhalle einige ...



... romanische Relikte zu sehen sind ...



... wie dieser geflügelte Löwe oder ...



... diese Reste von karolingischen Chorschranken.



Hier weitere Fragmente - vielleicht auch von einer Vorgängerkirche.



Bemerkenswert ist jedenfalls dieses alte Fenster,
das wohl noch aus der Entstehungszweit der Basilika stammt.



Die Vorhalle wurde sicher später vorgebaut, ...



... neben dem Zugang zur Kirche steht diese Grabplatte.



Ein zweites romanisches Fenster fiel 
leider zum Teil diesem Dachbalken zum Opfer.



Von hier hat man einen schönen Blick auf die ...



... alten Häuser, die den Platz umgeben.



Innen hat St. Martin ein hohes Mittelschiff ...



... und zwei niedrigere Seitenschiffe links und rechts.



Das Mittelschiff mündet in eine große Mittelapsis, ...



... die heute leider mit modernen Fresken ausgemalt ist.



Ihre alten romanischen Fresken hat sie verloren.



Dafür sind in beiden kleineren Seitenapsiden ...



... noch Fresken aus dem 11. Jhdt. erhalten, ...



... die wie hier oben Christus zwischen zwei Erzengeln ...



... und darunter einige Apostel zeigen.



In der nördlichen Seitenapsis steht ...



... eine Muttergottes mit Kind, hinter der ...



... wohl die restlichen Apostel abgebildet sind.



Alle drei Kirchenschiffe sind schlicht mit Holz gedeckt.



Einige Kapitelle sind Spolien aus ...



... römischen Zeiten, die hier wieder verwendet wurden.



Ihre Formen reichen von diesen komplizierten Kapitellen mit Blattform ...



... bis hin zu schlichteren mit Voluten.



Von einem Seitenschiff zweigt eine jüngere Seitenkapelle ab.



Hier die Säulen und Arkaden, die das Mittelschiff ...



... von den beiden Seitenschiffen trennt.



Den Obergaden erleuchten kleine Rundbogenfenster.



Die hölzerne Empore im Westen wurde später eingebaut, ...



... sie trägt heute auch die Orgel.



Nach einem letzten Blick ins Kircheninnere geht es ...



... wieder ins Freie auf die barocke Westseite.



Hier die Nordseite der Basilika, wo auch die Ruine ...



... eines Turmes oder gar eines früheren, ...



... zweistöckigen Baptisteriums steht.



Hier ist eine romanische Brunnen- oder Taufschale zu erkennen,
darum herum eine durchlaufende Sitzbank.



Eine Treppe führte ins Obergeschoß und neben
den kleinen Fenstern sind zahlreiche Löcher zu sehen,
in die die Balken der Zwischenböden eingefügt waren.



Zurück bei der Kirche geht es nochmals um ...



... die Südseite von St. Martin mit ihrer Dachgalerie.



Der Turm der Basilika steht extra im Südosten der Kirche ...



... und ist offensichtlich jüngeren Datums.



Auf der Ostseite sind die drei romanischen ...



... Apsiden doch ziemlich verändert worden.



Hier die große Mittelapsis, an der die
ursprüngliche Verzierung nur noch 
am mittleren Fenster erkennbar ist.



Die südliche Seitenapsis wirkt eher 
wie original mit ihrem Rundbogen, ...



... der ihr schlichtes Rundbogenfenster umfasst.



Die nördliche Seitenapsis verschwindet 
leider hinter einer Mauer, die ...



... ziemlich hoch ist und auch das restliche ...



... Kirchenareal umgibt.



Vom Turm geht es dann wieder zurück ...



... auf die südliche "Schauseite" dieser Basilika.



Hier ist sogar noch ein Pranger erhalten,
an den Übeltäter für einige Zeit gekettet wurden.



Dann geht es wieder den hübschen Dorfplatz hinunter ...



... zur Mauer, die diesen umgibt und einfasst.