Sonntag, 8. März 2026

 
 Deutschland, Friedrichshafen (Baden-Württemberg):
Kapelle St. Blasius in Meistershofen, 11./12. Jhdt.



Diese entzückende romanische Kapelle
steht im Norden von Friedrichshafen.


Sie wird vom hohen Westturm dominiert, ...



... der im lombardischen Stil gestaltet ist.



Im Turm befindet sich auch der Zugang zur Kapelle, ...



... die innen wohltuend schlicht gehalten ist.



An ihr kleines Langhaus schließt ein eckiger Chor an, ...



... in dem der Altar steht.



Hier befindet sich noch eine Türe und ...



... außerdem ein kleines Rundbogenfenster,
das ein buntes Glasmosaik hat.



Die beiden großen Fenster wurden nachträglich ...



... in die südliche Langhauswand eingebaut.



An der Eingangstüre kann man die
Mauerstärke des Turmes ablesen.



Wieder im Freien geht es um die Kapelle.



Hier ihr eingezogener Ostchor, der ...



... später dieses größere Fenster bekam.



Ursprünglich hatte er wohl nur dieses
kleine Rundbogenfenster.



Auch auf seiner Nordseite gibt es ein größeres Fenster, ...



... doch das Langhaus ist auf der Nordseite fensterlos.



Dafür bekam der Turm hier noch ein Fenster.



In seinen oberen Etagen ist er mit Lisenen ...



... und Rundbogenfriesen gestaltet, ...



... die allerdings heute komplett weiß verputzt sind.



Hier noch die Informationstafel, die an der Kirche angeschlagen ist.








 

Freitag, 6. März 2026

 
 Deutschland, Immenstaad (Baden-Württemberg):
Kirche St. Oswald und St. Otmar in Frenkenbach, 
um 1200
 
 

Im kleinen Weiler Frenkenbach, der eigentlich näher
bei Hagnau am Bodensee als bei Immenstaad liegt, ...



... wurde im 12. Jhdt. diese kleine Kirche errichtet.



Sie wurde aus Feldsteinen erbaut und wird ...



... im Volksmund "Frenkenbacher Münster" genannt.



Sie besteht aus einem östlichen Chorturm ...



... und einem schlichten, später veränderten Langhaus.



Hier die Westseite mit ihrem Rundbogenportal.



Im Kirchenschiff wurden später zwei große Fenster ausgebrochen, ...



... die Form und Position der ursprünglichen kleinen ...



... Rundbogenfenster aber wieder sichtbar gemacht.



Der Turm steht auf rechteckigem Grundriss ...



... und hat in seiner Basis noch ein ...



... original wirkendes Rundbogenfenster.



Das letzte Geschoß wurde sicher später aufgesetzt.



Es hat in alle vier Richtungen je zwei Schalllöcher.



Unter einem davon ist noch diese Skulptur zu sehen,
wahrscheinlich ein verwitterter Wasserspeier.



V.a. auf der Ostseite kann man die Feldsteine ...



... und ihre kunstfertigen Schichtungen bewundern.



Dazwischen ist das Rundbogenfenster eingebettet, ...



... dessen Laibung die Mauerstärke anzeigt.



Der dunkle Stein links scheint noch original zu sein,
die restlichen wurden wohl erneuert.



Auch dieses Fenster wurde später ausgebrochen ...



... ebenso wie diese beiden Fenster auf ...



... der Nordseite des Kirchenschiffs.



Nun geht es aber in die kleine Kirche, ...



... die innen so schlicht ist wie außen.



Sie ist flach mit Holzbalken gedeckt und kann
nur wenige Kirchenbänke fassen.



Die ursprünglichen Fresken sind leider nicht mehr vorhanden.



Ein steinsichtiger, rundbogiger Triumphbogen 
trennt das Langhaus vom Chor im Turm.



Dieser Schmerzensmann stammt aus dem 14. Jhdt.



An der Rückseite der Kirche führt eine Leiter in den Dachboden.
 
 

Hier das Schild, das an der Kirche angebracht ist.


 
 Diese Kirche wird heute nur noch selten benutzt.