Montag, 25. Dezember 2023


Spanien, Mansilla de la Sierra (La Rioja):
Ermita Santa Catalina, 12. Jhdt.



Im Süden der Sierra de la Demanda ...



... und über eine kleine Schotterstraße erreichbar ...


 

... steht dieser Rest eines Kirchleins ...



... etwas oberhalb des Stausees "Embalse de Mansilla".



Der Ort Mansilla wurde bei der Befüllung
des Sees mit Wasser leider komplett geflutet,
nur die Ostseite seiner Kirche am Hang überlebte.



Diese ist heute mit einem großen Stahltor versehen.



Am ehemaligen Triumphbogen zwischen Langhaus und Chor ...



... kann man noch vier gestaltete Kapitelle bewundern.



Durch die in Kreuzform ausgesparten
Schlitze des Tors kann man in die Kapelle blicken.



In der Apsis ist das Rundbogenfenster erhalten,
vor ihm steht eine Statue der Hl. Catalina.



Das fehlende Gewölbe ist mit einem einfachen
Holzdach abgedeckt.



An der Seite der heutigen Kapelle ist noch ein Bogen, ...



... an den wohl früher ein Seitenschiff anschloss, zu sehen.



Die Mauer darum herum ist heute verputzt.



Auch auf der anderen Seite ist ein solcher Bogen erhalten, ...



... hier ist das Mauerwerk aus Steinquadern
wieder komplett hergestellt worden.



Die Ostapsis ist wegen des Abhangs ...



... erstaunlich hoch und ruht ...



... auf einem Sockel aus bereits leicht verwitterten Quadersteinen.



Die beiden Lisenen aus bräunlichem Sandstein
heben sich vom rötlichen Mauerwerk ab.



Das Rundbogenfenster ist auch wieder hergestellt
und hat neben zwei verzierten Bögen
zwei Säulen mit gestalteten Kapitellen.



Unter dem Dach sind die Konsolsteine bemerkenswert ...



... mit ihren Tierköpfen und Gestalten, ...



... die hier in verschiedenen Positionen zu sehen sind.



Hier zwei weitere skulptierte Kragsteine,
die damals das Böse von der Kirche fernhalten sollten.









Samstag, 23. Dezember 2023


Spanien, Ledesma de la Cogolla (La Rioja):
Pfarrkirche Santa María, 12. Jhdt.


 

Um diese Kirche erreichen und sehen zu können, ...



... muss man eine kurvige Bergstraße hinauffahren.



Die Kirche steht etwas unterhalb der Ortsstraße ...



... und wurde wohl einige Male umgebaut.



Auf der Südseite fällt ihr Rundbogenportal auf, ...



... das dreistufig ist und darüber ein kleines Vordach aufweist, ...



... dessen Konsolsteine mit menschlichen und tierischen Gesichtern skulptiert sind.



Die zwei Säulen haben schon etwas verwitterte Kapitelle, ...



... dieses hier zeigt zwei archaisch anmutende Vögel.



Innen ist nur noch die halbrunde Apsis romanisch, ...
das Kirchenschiff wurde im 16. Jhdt. kreuzgewölbt.



 In der Apsis ist ein originales
Rundbogenfenster erhalten.



 Aus dem 12. Jhdt. sind weiters 
diese Statue des Hl. Bartholomäus, ...



 ... diese Madonna mit Kind, 
genannt "die Jungfrau von Ledesma", ...



 ... sowie dieser Taufstein aus einem Stein.



Die Ostseite der Kirche weist eine halbrunde
romanische Apsis auf, ...



... die durch Lisenen gegliedert ist und ...



... auf ihrer Südseite ein Rundbogenfenster hat,
das erst nachträglich eingebaut wurde.



Weitgehend original hingegen dürfte
dieses Schlitzfenster in der Mitte der Apsis sein.



Darüber sind weitere Kragsteine zu erkennen, ...



... die mit Fratzen zur Abschreckung des Bösen gestaltet wurden.



Hier ein weiteres Wesen, das seine Zähne zeigt.



Auf der Nordseite der Apsis befindet sich kein Fenster,
der Turm wurde erst im 16. Jhdt. errichtet.



Sein oberstes Stockwerk ist aus Holz.