Mittwoch, 25. April 2012



Österreich, Lanzendorf (Niederösterreich):
Filialkirche Hl. Martin, um 1200.



Man glaubt es kaum: Da steht mitten auf ...



... auf der freien Wiese im Osten von Lanzendorf ...



... dieses schöne romanische Kirchlein.



Langhaus, Chor und Apsis sind aus um 1200, ...



... der Turm kam erst im 15. Jhdt. dazu.



Die Apsis hat nur ein Rundbogenfenster, ...



... genauso wie das nördliche Langhaus, 
sonst ist die Nordseite fensterlos.



Bis auf die beiden großen gotischen Fenster ist alles original.



Der Turm ist unten zu 5% schief, während des Bauens 
hat man die Schräge dann auf weniger als 3% reduziert.



Eine Jakobsmuschel am Turm weist wohl darauf hin, 
dass diese Kirche am Jakobsweg liegt.



In 2024 sehe ich nochmals vorbei - und siehe da:



Nun ist St. Martin auch innen renoviert und zu besichtigen.



Im Langhaus befinden sich zwei Seitenaltäre mit
je einem barocken Bild darüber.



Von rechts beleuchtet das große gotische Fenster den Raum.



Durch den mit Grün geschmückten
kleinen Triumphbogen geht es ...



... in den eckigen Chor, wo die kleine Apsis anschließt.



Hier fallen an beiden Seiten diese Konsolsteine auf,
der rechte hat sogar drei Noppen.



In der Apsis steht der Hauptaltar
mit einem Bild des Hl. Martin.



Dahinter ist das kleine Fenster zu sehen.



Hier der Blick vom Chor ins holzgedeckte Langhaus
mit seiner später eingebauten hölzernen Westempore.



Draußen steht der Turm auf quadratischem Grundriss,
in seiner Basis befindet sich nur eine Abstellkammer.



Die Nordwand des Langhauses ist ziemlich bucklig.



Die Apsis weist unten leider schon Wasserschäden auf,
steht die Kirche doch in einer feuchten Wiese.



Das kleine Fenster hat einen weißen Rahmen.



Alle Dächer der Kirche sind einheitlich dunkel gedeckt.



Die Innenrenovierung wurde am 1.5.2024 ausgiebig gefeiert.



Von hier aus gesehen ist St. Martin besonders schön, ...



... und wenn man sich umdreht, rauscht die Westbahn vorbei:
Gott sei Dank musste das Kirchlein nicht der Bahn weichen!





Unbedingt ansehen!











Montag, 23. April 2012



Österreich, Heidenreichstein (Niederösterreich):
Burg Heidenreichstein, 1190 begonnen.

Der Burgfried hier vorne soll allerdings schon 1160 errichtet worden sein.



Die Wohngebäude kamen erst viel später hinzu.



Blick auf den ehemaligen Burggraben, 
der früher sicherlich tiefer und wohl auch mit Wasser gefüllt war
wie der restliche erhaltene Graben.



Der romanische Burgfried aus der Nähe.



Blick auf die Nordseite der Burg.



Ganz schön bewachsen, diese Seite der Burg!



Einziges Eingangstor zum Innenhof.



Hier war früher eine 2. Zugbrücke.
Interessant der kleine Erker über dem Tor - 
wohl um Pech auf unerwünschte Eindringlinge zu schütten.



Innenhof der Burg mit Wohngebäude links.



Rechts geht es die Treppe hinauf zur Burgführung.



Schöner Anblick vom Süden.

Die Burg ist seit Jahrhunderten in Privatbesitz,
jedoch während der Sommermonate im Stundentakt
im Rahmen einer Führung von innen zu besichtigen.

Auch ich habe dies noch vor!



Samstag, 21. April 2012


Österreich, Hohenwarth am Manhartsberg (Niederösterreich):
Pfarrkirche St. Michael, 11. Jhdt.

Diese romanische Wehrkirche habe ich zufällig entdeckt, 
umso schöner war die Überraschung!



Ein gotischer Chor mit teilweise erhaltener Bemalung.



Beim Blick aus Nordwesten sieht man deutlich,
dass der Turm romanischen Zeiten entstammt.



Auch diese Nordmauer mit ihren Steinschichtungen 
ist über 900 Jahre alt und erinnert mich an die Kirche in Strögen.



Links unten ein kleines, zugemauertes Fenster
der ursprünglich romanischen Kirche.



Hier noch Reste der romanischen Südwand, 
sobald man das Vorhaus zum Haupteingang der Kirche betritt. 



Dieser Turm trotzt nun schon mindestens 900 Jahre Wind und Wetter!


Freitag, 20. April 2012



Österreich, Strögen (Niederösterreich):
Pfarrkirche St. Peter und Paul, 1067 erbaut.

Im Bild oben eine schöne Ansicht von Südost.



Man sieht diese Wehrkirche schon von weitem, 
sobald man die Stadt Horn passiert hat.



Je näher mann kommt, umso wuchtiger kommt einem die Anlage vor.



Das steinerne Tor zur Wehrkirche ...



... mit dieser kleinen Steinfigur, 
die oben links neben dem Haupttor eingemauert ist.



Teilweise romanische Nordwand der Kirche mit alten Steinlagen.



Westseite, die beim genauen Hinschauen
noch den Umriss der früheren, kleineren romanischen Kirche zeigt.



Der wuchtige romanische Turm der Kirche.



Schöner Blick vom Südosten auf  Turm und gotischen Chor.



Auch hier gibt es noch einen überlebensgroßen Christophorus.



Spätromanisches Fenster oben im Turm.



Auf Bitte im Haus Nr. 13 in Strögen
darf man sich in Begleitung von Frau Ledermann 
die Kirche auch von innen ansehen.



Imposant dieser romanische Bogen zum Chor,
der wie bei der Kirche in Rust
nachträglich für die Kanzel etwas ausgehöhlt wurde.



Blick zur Orgelempore,
wobei rasch klar wird, dass die Kirche später verbreitert wurde.



Diese beiden Säulen sehen allerdings noch original romanisch aus.



Reste der gotischen Sitznischen,
gleich hinter dem Altar gibt es sogar eine Altarnische
mit Abfluss für das Wasser, das dort hineingeschüttet wurde.



Die alte Wehrmauer ist rundherum erhalten.



Hier geht es wieder hinaus aus dem Innenhof der Wehrkirche.

Wirklich sehenswert, vor allem von außen und 
wegen seiner abgeschiedenen Lage vom Ort Strögen selbst.