Montag, 8. Juni 2026

 
 Kroatien, Pazin (Istrien):
Pfarrkirche St. Nikolaus, 1266 erbaut
 


Bereits von Weitem ist der Kirchturm der ...


 
... Pfarrkirche von Pazin zu sehen.



Der 45 Meter hohe Glockenturm wurde ...



... erst im Jahr 1705 einige Meter neben ...
 
 

... neben der viel älteren Pfarrkirche errichtet.



Der Turm steht auf quadratischem Grundriss und ...



... hat einen massiven Sockel mit einem Durchgang.



Um einiges älter ist die dreischiffige Kirche daneben, ...



... die ursprünglich 1266 fertig gestellt und
 im 15. und 18. Jhdt. baulich verändert wurde.



Sie geht auf eine romanische Basilika zurück mit 
höherem Mittelschiff und ...



... zwei niedrigeren Seitenschiffen.



Am südlichen Seitenschiff sind diese drei alten ...



... Grabplatten von einheimischen Adeligen angebracht.



Das Langhaus ist an der Rückseite etwas höher ...



... als der Ostchor, der eine Apsis im 3/8-Schluss hat.



Nord- wie Südseite haben schlichte Rundbogenfenster.



Innen ist St. Nikolaus ein Stilmix aus mehreren Epochen.



Im Chor ist neben der barocken Ausstattung ...



... das gotische Netzrippengewölbe von Bedeutung, ...



... an dem noch Fresken aus dem Mittelalter erhalten sind.



Hier eine farbenfrohe Figur in Ritterrüstung.



Auch an den Chorwänden gibt es noch 
Fresken aus den Jahren um 1460.



Hier nochmals der Turm mit dem quer
dazu stehenden Kirchenbau dahinter.









 

Freitag, 5. Juni 2026

 
 Kroatien, Sv. Petar u Šumi (Istrien):
Kreuzgang des Klosters St. Peter und Paul, 
12. Jhdt. 

 
 

Dieses Kloster in "St. Peter im Wald", wie dieser Ort ...



... auf Deutsch heißt, wurde bereits um 1125 gegründet.



1174 wurde das Benediktinerkloster erstmals erwähnt.



Die Klosterkirche ist seit 1755 barock gestaltet ...



... und befindet sich im Zentrum der Klosteranlage.



Auch beim Blick nach innen überwiegt das Barock ...



... mit einem Hochaltar aus Marmor.



Im Süden schließen Klostergebäude an und daran ...



... Ruinen, die schon bessere Zeiten gesehen haben.



Der Eingang zum Kreuzgang ist frei und ...



... befindet sich gleich rechts neben der Kirche.



Doch zuerst noch ein Blick auf den Kirchturm,
der erstaunlich schlicht gehalten ist.



Durch diesen Gang geht es zum Kreuzgang, ...



... der im Süden der Klosterkirche anschließt. 



Obwohl sicher öfters überarbeitet, weist er ...



... noch romanische Elemente auf wie z.B. ...



... Rundbogenarkaden im Obergeschoß.



Auch die großen Quadersteine über den ...



... Arkaden im Erdgeschoß könnten ein Hinweis darauf sein.



Die Pfeiler hier sind aber eine jüngere (Re-)Konstruktion.



Auch die Aufbauten im obersten Stockwerk sind 
später vorgenommen worden.



Mitten im gepflasterten Kreuzganghof ...



... steht ein alter Brunnen, wohl auch aus dem Mittelalter.



Hier nun die Nordseite des Kreuzgangs, die an die Südseite der Kirche anschließt.



Während der Besichtigung ging auf einmal ...



... oben ein klägliches Miauen los:



Eine Katze fand nicht mehr vom Dach herunter.



Gott sei Dank war sie so schlau, hier nicht runterzuspringen:
Das wäre selbst für eine Katze zu hoch gewesen!



Ich verständigte einen Pater, der nur lapidar meinte,
dass das öfter vorkommt, dass sich diese Katze verirrt.



Nun gut, ich bewunderte weiter den zweistöckigen Kreuzgang, ...



... dessen romanische Architektur heute stark überarbeitet ist.



Leider ist im Internet nicht mehr Literatur darüber zu finden.



In einigen Gängen des Kreuzgangs sind noch ...



... alte Fresken - wohl aus gotischen Zeiten - erhalten.



Diese Fresken hier wirken etwas jünger und ...



... und zeigen wohl Bauphasen aus der ...



... Entstehung des Klosters St. Peter und Paul.



Das Kloster beherbergt seit dem 16. Jhdt.
Mönche des Pauliner-Ordens.